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sehr steil auf den Sex Carro - mit fantastischer Anemonen-Pracht


Published by Felix , 27 April 2014, 19h26. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Valais » Unterwallis
Date of the hike:13 April 2014
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Height gain: 1050 m 3444 ft.
Height loss: 1050 m 3444 ft.
Route:Champex d'Alesse - P. 1217 - P. 1344 - Plan Pertuis - Vorgipfel Sex Carro - Sex Carro - Plan de la Mèna - P. 2124 - Cabane du Sex Carro - L'Au d'Alesse - P. 1790 - Plan d'Avau - P. 1544 - (P. 1384) - La Giette - P. 1217 - Champex d'Alesse
Access to start point:PW ab Saint-Maurice via Collonges nach Champex d'Alesse
Access to end point:PW via Collonges, Autobahn Saint Maurice - Kirchberg, Burgdorf, Lueg nach Häusernmoos, und Huttwil nach Wyssachen
Maps:1305

Unseren zweiten Tag im Unterwallis beginnen wir bei der Bergstation der - am Wochenende nicht in Betrieb stehenden LSB - in Champex d’Alesse bei (leider) bedecktem Himmel.

Der von Baldy und Conny in Aussicht gestellte, steile Anstieg beginnt in der Tat unmittelbar nach dem letzten Haus des kleinen Dörfchens: wir treten hier in den Wald ein - und folgen erst den Markierungen … Bereits nach kurzer Zeit werweissen wir bei einer Weggabelung, in welche Richtung nun der Wanderweg weiterführen würde - keine Markierungen sind hier zu erkennen. Wir nehmen hier die rechtsseitig abzweigende breite Spur nach P. 1217: doch auch hier müssen wir uns wieder entscheiden, welche der Varianten wir bevorzugen: nach dem Prinzip „je steiler - desto rascher geht’s aufwärts“ nehmen wir die linke …

 

Derart erreichen wir - nach vielen weiteren steilen Höhenmetern - die Strasse, welche nach La Giette hinaufführt. Ihr folgen wir bis zu P. 1344; hier sind nun im wieder beginnenden Wald einige wrw Markierungen auszumachen. Diesen folgen wir nun während längerer Zeit - unser Aufstieg legt nun an Neigungsgraden stark zu; kaum zuvor hatten wir einen derartig steilen Bergwanderweg erlebt, leitet er doch einige Male beinahe in der Falllinie hoch …

Viel Sturmholz begleitet uns - einmal ist deswegen eine Umgehung angesagt - auf dem etwas anstrengenden Hochsteigen; mehrere Felsstufen unterqueren wir, bis wir schliesslich zum Felsrücken bei P. 1600 gelangen, wo in unmittelbarer Nähe der offizielle Wanderweg (dessen Abzweigung wir unten bei P. 1344 nicht haben erblicken können) einmündet. Hatten wir doch auf unserer bisherigen Route doch immerhin einige verblassende wrw - und blaue - Zeichen zur Kenntnis nehmen können, ist nun der Weiterweg relativ gut ausgezeichnet.

Während es erst weiterhin recht „erfrischend“ steil weitergeht, folgt später eine beinahe flache Passage, welche uns an einem Aussichtspunkt vorbei zum letzten, längeren und auf www.map.geo.admin.ch rot eingezeichneten Weg Richtung Gipfel zu führen beginnt. Etwas aussichtsreicher teilweise dieser Wegabschnitt - einmal eröffnet sich sogar ein Blick zu den wolkenverhangenen Dents du Midi - und etwas abwechslungsreicheres, offeneres, stellenweise gerölliges Gelände wechselt ab mit Waldpassagen. Schliesslich führt der Weg etwas flacher in nordwestlicher Richtung zum finalen Gang: dieser beschert uns hier eine schwierigere Wegsuche, liegt doch in der Mulde hinter den südseitigen Felsaufbauten relativ viel Schnee. Erst kurz vor Erreichen des Vorgipfels, mit dem Hinaustreten an die apere Südflanke, wird das Gehen wieder unproblematisch und genussvoll. Wenn auch der Himmel weiterhin mehrheitlich wolkenbedeckt ist, zeigt sich doch ein ausserordentlicher Tiefblick ins Tal der Rhone hinunter - der markante Catogne ist auch deutlich sichtbar.

Nach kurzem Verweilen schreiten wir weiter; der „anregendeste“ Wegabschnitt folgt nun: der Gang über den moderaten Felsgrat und die Stufen hinauf zur flacheren, von heideähnlichem Charakter geprägten, Schlusspassage zum Sex Carro ist ausserordentlich reizvoll.

 

Trotz des eher unwirtlichen Ambientes auf dem Gipfel - grosser Sendemast mit bearbeitetem Erdreich und Abfällen - lassen wir uns hier nieder zur Mittagsrast; danach folgen wir dem Grat Richtung Portail de Fully. Bereits nach wenigen Metern wird nun die teils beträchtliche Schneeauflage zu unserem Begleiter; dennoch gefällt uns diese Gratbegehung über Plan de la La Mèna sehr - umso mehr, als wir ein erstes Mal auf ihr eine überaus grosse Wiese der schmucken, formschönen, exzellenten, pelzigen Frühlings-Anemonen stossen. Hier, wie auch etwas später, müssen wir darauf achten, dass wir beim Gang über apere Grasflächen die jüngsten, noch kaum erkennbaren Exemplare, nicht vertreten - wir können uns kaum losreissen; dementsprechend ergibt sich auch eine überaus grosse Foto-Dokumentation dieser Schönheiten … Kurz vor Ende unserer nun aussichtsreichen Gratwanderung - der Himmel zeigt sich nun im schönsten Blau, die Tiefsicht über die steilen Felswände ist ebenso genussfroh - erreichen wir den zweiten Teil der Anemonen-Pracht; langes Innehalten ist auch hier angesagt.

 

Nach P. 2124 wenden wir uns, teils beträchtliche Schneefelder traversierend, zur Linken, in nördlicher Richtung hangabwärts, und erreichen schliesslich, nun wieder über apere Wiesenflächen, die (geschlossene) Cabane du Sex Carro.

 

Bereits wenige Meter unterhalb dieser, vor allen Dingen jedoch bei und unter der Alp L’Au d’Alesse erfreut uns nun ein grosses Feld von Krokussen. Bald tauchen wir wieder in den hier lichten Wald ein und folgen dem mehrheitlich gut markierten Wanderweg hinunter via P. 1790, Plan d’Avau zu P. 1544.

 

Wenn auch hier der gute Weg relativ steil ist, ist er angenehm zu beschreiten; später, im Wald hinunter zur Lichtung bei (P. 1384) flacht er noch mehr ab. Von hier aus, wo wir eine kurze und gemütliche Rast einlegen, führt eine gut ausgebaute Waldpassage zum Weiler und der Terrasse auf La Giette.

 

Am unteren Ende der Lichtung, an der geschlossenen Buvette vorbei, streben wir der bekannten Strasse zu, auf welcher wir wenige Meter bis zu unserem bekannten steilen Aufstieg vom Vormittag marschieren. Zügiger als im Aufstieg (selbstverständlich) bringen wir diese letzten Höhenmeter hinter uns und treten wieder auf das offene Gelände bei Champex d’Alesse hinaus - wohl waren wir heute wettermässig etwas zu früh unterwegs, doch auf den bedeutsamen Tourenabschnitte waren wir guter Bedingungen und einer immensen Blumenpracht gewiss; insgesamt eine lohnende Tour … Portail de Fully und Tête du Portail warten ;-)

 

Unterwegs mit Jumbo 


Hike partners: Ursula, Felix


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