Hindelanger Klettersteig
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Die Gruppe, der ich mich für diese Tour angeschlossen hatte, bevorzugt die umweltschonende Anreise mit der Bahn.
Also stiegen wir am Samstag zu bereits etwas fortgeschrittener Zeit von Langenwang aus die insgesamt 1300m zum Edmund-Probst-Haus auf, anfangs Fahrweg, zunächst asphaltiert, später Bergwege. Die Temperaturen gestalteten sich - später Vormittag bis Nachmittag - derart, dass über jeden Bach, jedes Bächlein Freude aufkam, da jedes Gewässer ein kurze Möglichkeit der Abkühlung bedeutete... landschaftlich sehr schön, auch in dieser doch schon etwas fortgeschrittenen Sommerzeit ein beeindruckendes Blumenparadies, u.a. mit vielen verstreuten Brunellen und einer ganzen Arnikawiese (war das am Geisfußsattel?), die jedoch zu sehr im Jochwind flatterte, um sie mal so eben im Vorbeigehen zu fotografieren. Am Unteren Gaisalpsee herrschte reger Badebetrieb, auch einige von uns nutzten die Gelegenheit.
Sonntagmorgen - zunächst leicht bewölkt - gleich nach dem Frühstück Aufstieg zum Nebelhorn, zu unserer Überraschung waren wir dort oben allein und blieben es fast den ganzen Steig, nur von einer Handvoll schneller Athleten überholt - da haben wir echt gestaunt.
Der Steig ist hier schon mehrfach beschrieben, deshalb nur ein paar Anmerkungen:
Er ist stellenweise recht ausgesetzt, insgesamt nur ca. 800m (von ca. 4 km) gesichert und wird in östlicher Richtung eher knackiger; wer also vor dem ersten Notausstieg bereits die ungesicherten Gratstücke nicht mochte, sollte diese Gelegenheit vielleicht zum Abbruch nutzen. Auch ist er sehr lang, so dass man damit rechnen muss, dass an den letzten Grattürmen möglicherweise erste Ermüdung auftritt, je nach Kondition. Einzelne Stellen sind für kleinere Personen etwas mühsam abzuklettern, Kamerad "Zwergentod" lässt grüßen.
Einige von uns kamen früh genug am Ausstieg an, um noch den Großen Daumen aufzusuchen, einige - darunter ich - ließen es aus Zeitgründen bleiben, denn die Seilbahn ins Tal fuhr nicht ewig. Der Rückweg durchs Koblat ist landschaftlich sehr schön, zieht sich aber; auch der Koblatsee blieb nicht unbebadet.
Noch ein Radler auf der Hütte, und knieschonend ab ins Tal, wo die Hitze (37 Grad oder so) einen fast umwarf. Glücklicherweise fand sich ein schattiges Wirtsgärtchen für die Wartezeit bis zur Zugabfahrt...
Die Deutsche Bahn bewies bewährte Qualität. In Roth hieß es, wegen eines unwetterbedingten Streckenschadens bitte man um Verständnis für 15 Minuten Verzögerung.... eine Viertelstunde später wurde diese Durchsage wiederholt... und nach einer Weile hieß es, eine Reparatur sei (Sonntagabend...) nicht möglich, man möge die S-Bahn zur Weiterfahrt benutzen. Um 22:30 bzw. 23 Uhr wie geplant kamen wir so nicht nach Hause...
Also stiegen wir am Samstag zu bereits etwas fortgeschrittener Zeit von Langenwang aus die insgesamt 1300m zum Edmund-Probst-Haus auf, anfangs Fahrweg, zunächst asphaltiert, später Bergwege. Die Temperaturen gestalteten sich - später Vormittag bis Nachmittag - derart, dass über jeden Bach, jedes Bächlein Freude aufkam, da jedes Gewässer ein kurze Möglichkeit der Abkühlung bedeutete... landschaftlich sehr schön, auch in dieser doch schon etwas fortgeschrittenen Sommerzeit ein beeindruckendes Blumenparadies, u.a. mit vielen verstreuten Brunellen und einer ganzen Arnikawiese (war das am Geisfußsattel?), die jedoch zu sehr im Jochwind flatterte, um sie mal so eben im Vorbeigehen zu fotografieren. Am Unteren Gaisalpsee herrschte reger Badebetrieb, auch einige von uns nutzten die Gelegenheit.
Sonntagmorgen - zunächst leicht bewölkt - gleich nach dem Frühstück Aufstieg zum Nebelhorn, zu unserer Überraschung waren wir dort oben allein und blieben es fast den ganzen Steig, nur von einer Handvoll schneller Athleten überholt - da haben wir echt gestaunt.
Der Steig ist hier schon mehrfach beschrieben, deshalb nur ein paar Anmerkungen:
Er ist stellenweise recht ausgesetzt, insgesamt nur ca. 800m (von ca. 4 km) gesichert und wird in östlicher Richtung eher knackiger; wer also vor dem ersten Notausstieg bereits die ungesicherten Gratstücke nicht mochte, sollte diese Gelegenheit vielleicht zum Abbruch nutzen. Auch ist er sehr lang, so dass man damit rechnen muss, dass an den letzten Grattürmen möglicherweise erste Ermüdung auftritt, je nach Kondition. Einzelne Stellen sind für kleinere Personen etwas mühsam abzuklettern, Kamerad "Zwergentod" lässt grüßen.
Einige von uns kamen früh genug am Ausstieg an, um noch den Großen Daumen aufzusuchen, einige - darunter ich - ließen es aus Zeitgründen bleiben, denn die Seilbahn ins Tal fuhr nicht ewig. Der Rückweg durchs Koblat ist landschaftlich sehr schön, zieht sich aber; auch der Koblatsee blieb nicht unbebadet.
Noch ein Radler auf der Hütte, und knieschonend ab ins Tal, wo die Hitze (37 Grad oder so) einen fast umwarf. Glücklicherweise fand sich ein schattiges Wirtsgärtchen für die Wartezeit bis zur Zugabfahrt...
Die Deutsche Bahn bewies bewährte Qualität. In Roth hieß es, wegen eines unwetterbedingten Streckenschadens bitte man um Verständnis für 15 Minuten Verzögerung.... eine Viertelstunde später wurde diese Durchsage wiederholt... und nach einer Weile hieß es, eine Reparatur sei (Sonntagabend...) nicht möglich, man möge die S-Bahn zur Weiterfahrt benutzen. Um 22:30 bzw. 23 Uhr wie geplant kamen wir so nicht nach Hause...
Tourengänger:
steinziege

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