Von Dielsdorf über die Lägeren (866 m) nach Baden
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Wenn man in Zürich wohnt, den Sohn leider (aber glücklicherweise nicht aus dramatischen Gründen) im Aargauer Kantonsspital Baden weiss, kann man ja mal einen Krankenhausbesuch machen, in dem man von Dielsdorf über die Lägern hinwandert. Das Wetter war heute eh zweifelhaft und unattraktiv, da passte das ganz gut, denn ein Wochenende ohne ein paar Kilometer unter den Füssen, ist bei mir keins.
Ich habe ja schon vor ein etwa drei Jahren diese erste Etappe der
'Route 5' - ehemals Jurahöhenweg genannt - hinter mich gebracht und sie gleich mit der zweiten Etappe nach Brugg zusammengezogen. Heute mal im Frühling, nutzte ich die Gelegenheit, den Weg von Dielsdorf nach Baden vollständig auf der Krete zu gehen. Beim letzten Mal hatte ich 18 Kilo Gepäck dabei und war nicht allein, heute war ich leicht unterwegs und wollte schnell ein Ziel erreichen aber auch ein wenig anspruchsvolleres Gelände sehen.
Vom Bahnhof Dielsdorf hinauf durch Rebberge, den Wegweisern mit den 'Route 5' Hinweisen nach zum herzigen Burgstädtchen Regensberg. Kurzer Abstieg und dann nach rechts, auf die Wanderautobahn in Richtung Hochwacht. Heute war da gar niemand ausser mir unterwegs, an einem sonnigen Sommersonntag wäre das ganz anders. Oben, bei der Hochwacht gibt's nicht nur das gleichnamige Restaurant mit Gartenbeiz und extrem gutem Wurstsalat Garniert mit Möhl vom Fass, sondern auch eine gröbere Einrichtung der Skyguide, die hilft den Luftverkehr um den nahe gelegenen Flughafen Zürich zu regeln. Bis hier hin ist weitgehend fast kinderwagentaugliches Touristengelände (T1).
Kurzer Ausblick in den Nebel von da oben, auf Beizenbesuch verzichtet und weiter, der Weg geht immer auf der Krete an der Ruine Altlägeren vorbei (Kulminationspunkt, 866 m) bis zum Burghorn. Kurze Rast und dann weiter bis zum Lägernsattel. Dort geht der mit 'Route 5' nach Schartenfels signalisierte Weg rechts ab. Man kann aber auch wie ich heute auf dem Grat weitergehen um am gleichen Ort anzukommen. Das empfiehlt sich aber nur, wenn man kein Problem mit schmalen, ausgesetzten Gratpartien hat und bereit dazu ist, auch mal die Hände in den Einsatz zu bringen. Vorallem bei nassen Verhältnissen wie ich sie heute antraf, schaut man hier besser immer genau hin, wo und wie man hintritt. Denn: Die Kombination von nassen Bergschuhsohlen mit Kalkgestein ist genau wie "Flip-Flops auf Schmierseife" (letztere Analogie verdanke ich meiner Charmanten Begleitung, die mich zwar nicht begleitet hat, aber von der Anenhütte im Lötschental aus meine Wanderung beobachtete).
Eine schöne, lange Gratwanderung ist das. Streckenweise nicht gerade knöchelschonend, aber eben etwas mehr als ein Sonntagsspaziergang. Der letzte Teil des Abstiegs, ab Restaurant Schloss Schartenfels, geht's dann auf Treppen hinunter auf Höhe der Limmat, die dort Ennetbaden von Baden trennt. Nach der alten Holzbrücke nach rechts bis zum Lift. Ja, hier geht der offizielle Wanderweg über einen Lift, der 23,35 Höhenmeter bezwingt und einen auf Bahnhofniveau bringt.
Wer in der Region lebt, darf sich notieren: Die Tour lohnt sich!
Ich habe ja schon vor ein etwa drei Jahren diese erste Etappe der

Vom Bahnhof Dielsdorf hinauf durch Rebberge, den Wegweisern mit den 'Route 5' Hinweisen nach zum herzigen Burgstädtchen Regensberg. Kurzer Abstieg und dann nach rechts, auf die Wanderautobahn in Richtung Hochwacht. Heute war da gar niemand ausser mir unterwegs, an einem sonnigen Sommersonntag wäre das ganz anders. Oben, bei der Hochwacht gibt's nicht nur das gleichnamige Restaurant mit Gartenbeiz und extrem gutem Wurstsalat Garniert mit Möhl vom Fass, sondern auch eine gröbere Einrichtung der Skyguide, die hilft den Luftverkehr um den nahe gelegenen Flughafen Zürich zu regeln. Bis hier hin ist weitgehend fast kinderwagentaugliches Touristengelände (T1).
Kurzer Ausblick in den Nebel von da oben, auf Beizenbesuch verzichtet und weiter, der Weg geht immer auf der Krete an der Ruine Altlägeren vorbei (Kulminationspunkt, 866 m) bis zum Burghorn. Kurze Rast und dann weiter bis zum Lägernsattel. Dort geht der mit 'Route 5' nach Schartenfels signalisierte Weg rechts ab. Man kann aber auch wie ich heute auf dem Grat weitergehen um am gleichen Ort anzukommen. Das empfiehlt sich aber nur, wenn man kein Problem mit schmalen, ausgesetzten Gratpartien hat und bereit dazu ist, auch mal die Hände in den Einsatz zu bringen. Vorallem bei nassen Verhältnissen wie ich sie heute antraf, schaut man hier besser immer genau hin, wo und wie man hintritt. Denn: Die Kombination von nassen Bergschuhsohlen mit Kalkgestein ist genau wie "Flip-Flops auf Schmierseife" (letztere Analogie verdanke ich meiner Charmanten Begleitung, die mich zwar nicht begleitet hat, aber von der Anenhütte im Lötschental aus meine Wanderung beobachtete).
Eine schöne, lange Gratwanderung ist das. Streckenweise nicht gerade knöchelschonend, aber eben etwas mehr als ein Sonntagsspaziergang. Der letzte Teil des Abstiegs, ab Restaurant Schloss Schartenfels, geht's dann auf Treppen hinunter auf Höhe der Limmat, die dort Ennetbaden von Baden trennt. Nach der alten Holzbrücke nach rechts bis zum Lift. Ja, hier geht der offizielle Wanderweg über einen Lift, der 23,35 Höhenmeter bezwingt und einen auf Bahnhofniveau bringt.
Wer in der Region lebt, darf sich notieren: Die Tour lohnt sich!
Tourengänger:
rkroebl

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