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auf der Suche nach der Ruine Brandis


Published by Felix , 29 November 2011, 20h06. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Bern » Emmental
Date of the hike:29 November 2011
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Height gain: 220 m 722 ft.
Height loss: 220 m 722 ft.
Route:Lützelflüh - Ruine Brandis - Brandishueb - Bonehüsli - P. 787 - P.756 - Stälze - Lützelflüh
Access to start point:Wyssachen - Fritzeflue-Tunnel - Sumiswald - Lützelflüh
Maps:1147

erstmals wieder ohne Stöcke, also K1-Phase bereits beendet habend, unterwegs ... zu Hause meldete sich dann mein Knie ...

Wir starten in Lützelflüh, dem hübscheren Pendant zu Goldbach, und wandern für meine Verhältnisse ideal, d.h. auf einem Teersträsschen und nur wenig ansteigend, Richtung Brandishueb hoch.

Vor der Rechtskurve, welche bald einmal zum Ende des Waldes führt, weist ein Wegweiser auf die Ruine Brandis hin - doch auch beim genauen Durchforsten des Burghügels taucht ausser wenigen Steinen, die möglicherweise zur Burg gehörten, und einem Ziehbrunnen-ähnlichem, wenig tiefem Loch, nichts auf, das den Eindruck nur schon einer Ruine vermitteln würde. So ziehen wir weiter, P. 759.5 westlich auf dem Strässchen umgehend, am fabelhaften Baum vorbei zum Weiler Brandishueb. Die dortige Katze hat mehr Freude an unserer Begegnung als ihre Chefin: nach dem Motto "Hände weg von meiner Katze - sonst läuft sie euch nach"  wird der Vierbeiner von unseren gefährlichen Händen weg ins Haus gesperrt ... (und dies bei einem am Wochenende geöffneten Bäsebeizli).

Auf dem hübschen Kamm, welcher sich nun ab hier bis kurz vor P. 787 hinzieht, überholen wir eine gut dreissig-köpfige Senioren-Wandergruppe - und geniessen den Blick zu den Berner Grossen.
Über den etwas steileren Grashang gelangen wir an P. 787 vorbei zur Wald-Ecke oberhalb des zweiten "ä" von "Schnäpfenäst". Hier geniessen wir noch einmal die überraschende Weitsicht und treten dann auf einem Fahrweg in den Wald ein, welcher uns dann auf die Strasse führt, welche von Hohwacht her kommt. Auf ihr wandern wir zurück zu P. 756, dem hübschen Weiler bei Elleberg.

Etwas unterhalb führt ein für mich etwas anspruchsvollerer Wanderweg steiler abwärts: feuchtes Laub und darunterliegendes Gestein lassen mich meine Schritte vorsichtig wählen. Ab Stälze wirds wieder ein einfaches Gehen durch das neue EFH-Quartier von Lützelflüh. Am Gotthelf-Denkmal, vielen stattlichen alten Häusern und der schönen Kirche vorbei, gelangen wir auch zum Gotthelf-Brunnen: hier wird Ueli der Knecht in Lebensgrösse dargestellt.

Fazit: ich werde es noch einmal etwas gemächlicher angehen müssen - doch die Rundwanderung war sehr hübsch und lohnenswert. 


Hike partners: Ursula, Felix


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Comments (4)


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Gemse says: K 1
Sent 29 November 2011, 23h08
Du wirst schon wieder übermütig, dann nimm wenigstens Wanderstöcke mit, die entlasten auch ungemein.

LG
Dein Karl

laponia41 says:
Sent 30 November 2011, 07h58
Die Ruine Brandis war von meinem Heimatdorf Rüegsauschachen aus ein beliebtes Ziel für den Sonntagsspaziergang. Das Gestein der abgebrochenen Burg findest du übrigens in den Fundamenten der alten Bauernhäuser in der näheren Umgebung. Aus der ehemals stolzen Burg wurde eine Kiesgrube....

LG Peter

Nicole says:
Sent 30 November 2011, 17h31
zzzsss-zzzzsss-zzzssss....FELIX!!!!

piano-piano bitte ;-))

CarpeDiem says:
Sent 1 December 2011, 15h39
Aïe, aïe, Felix. Schliesse mich Gemse's Rat an : nimm wenigstens Wanderstöcke...



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