Sunnig Grat - Ruchälplistock - Jakobiger
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27. November 2011 - erster Advent - was vor genau einem Jahr unsere Skitouren-Saisoneröffnung war, ist heute eine fantastische Alpinwanderung hoch über dem Leitschachtal - wie eigenwillig, unzähmbar und faszinierend ist doch unsere Natur!
Ja hä...eigentlich würde man Ende November kaum mehr an Alpinwanderungen, sondern eher an Skitouren denken.....doch das stabile Hochdruckwetter, welches nun doch schon einige Zeit anhält, macht es möglich....bis über 2500 Meter hinauf liegt vielerorts noch kaum Schnee und alles ist furztrocken...soweit ein Furz eben trocken ist...kann ja auch anders sein....
Einzig an schattigen Lagen und Nordhängen liegt etwas Schnee...meist pickelhart gefroren...was im steilen Gelände durchaus heikel werden kann, wenn man ohne Steigeisen unterwegs ist....auch das Mitführen eines Pickels ist sicherlich nicht verkehrt...kann man doch damit eine Rutschpartie etwas besser bremsen als mit einem Wanderstock oder sogar den blossen Händen..
Nun, die Tour über Ruchälplistock und Jakobiger schwirrt ja auch schon länger in unseren Köpfen herum...bei einem ersten schüchternen Anlauf fiel die Geschichte dem Nebel zu Opfer....doch heute sollte es klappen und wir durften einen herrlichen Tag in einer prächtigen Landschaft erleben!
Nach einem frostigen Start in Amsteg und einer kurzen Fahrt im kleinen Gelben empfing uns das Arni mit einer überraschend angenehmen Temperatur...da war doch ein bisschen der Föhn am drücken...aber ohne die störenden Windböen, die er sonst gerne mit sich bringt..wunderbar..so nehmen wir das doch gerne.
Und genauso angenehm, wie unsere Tour auf Arni begonnen hatte, sollte sie auch weiter- und zu Ende gehen...denn nach dem schattigen Aufstieg durch den Grüenwald gelangten wir im Gebiet Riedboden in die Sonne, die uns dann bis kurz vor der Leutschachhütte fast immer begleitete und unsere Tour, sei es im Bewegten wie auch im Ruhenden, herrlich warm gestaltete. Mit "fast immer" klammern wir indes die nordseitigen Passagen aus...denn vor allem in der Traverse zwischen Ruchälplistock und Jakobiger kann die Sonne kaum mehr wirken...hier ist es eher frisch und die Schneefelder sind hart gefroren. Durch die vorhandenen Trittspuren konnten wir diese Stellen mit dem Pickel in der Hand ohne Probleme, aber mit der nötigen Vorsicht, gut meistern...ohne Spuren und ohne Gerätschaften wie Pickel und Steigeisen könnten die Passagen durch den Schnee wohl recht haarig werden...geht es doch an einigen Stellen recht s'Loch ab.
Nach der letzten Rast auf dem Jakobiger ging es dann auch schon wieder dem Tale und somit dem Schatten zu, in den wir kurz vor der Leutschachhütte eintauchten. Ohne Sonne im Gesicht, dafür aber jeder Menge davon in unseren Herzen tragend, liessen wir das schattige Leitschach nach kurzen Ausflügen in die Botanik und aufs Glatteis bald hinter uns....hielten am Arnisee bei einer wunderbaren Abendstimmung mit glühenden Bergspitzen noch kurz inne...und machten uns dann auf zum kleinen Gelben, um äusserst zufrieden wieder den frostigen Amsteg entgegen zu gondeln.
Und wieder einmal durften wir einen wunderbaren Bergtag zusammen mit unseren Kamerädli aus dem schönen Kanton Uri geniessen - Vielä Dank, äs isch äifach herrlich gsie! Bis glie äisch!
Ja hä...eigentlich würde man Ende November kaum mehr an Alpinwanderungen, sondern eher an Skitouren denken.....doch das stabile Hochdruckwetter, welches nun doch schon einige Zeit anhält, macht es möglich....bis über 2500 Meter hinauf liegt vielerorts noch kaum Schnee und alles ist furztrocken...soweit ein Furz eben trocken ist...kann ja auch anders sein....
Einzig an schattigen Lagen und Nordhängen liegt etwas Schnee...meist pickelhart gefroren...was im steilen Gelände durchaus heikel werden kann, wenn man ohne Steigeisen unterwegs ist....auch das Mitführen eines Pickels ist sicherlich nicht verkehrt...kann man doch damit eine Rutschpartie etwas besser bremsen als mit einem Wanderstock oder sogar den blossen Händen..
Nun, die Tour über Ruchälplistock und Jakobiger schwirrt ja auch schon länger in unseren Köpfen herum...bei einem ersten schüchternen Anlauf fiel die Geschichte dem Nebel zu Opfer....doch heute sollte es klappen und wir durften einen herrlichen Tag in einer prächtigen Landschaft erleben!
Nach einem frostigen Start in Amsteg und einer kurzen Fahrt im kleinen Gelben empfing uns das Arni mit einer überraschend angenehmen Temperatur...da war doch ein bisschen der Föhn am drücken...aber ohne die störenden Windböen, die er sonst gerne mit sich bringt..wunderbar..so nehmen wir das doch gerne.
Und genauso angenehm, wie unsere Tour auf Arni begonnen hatte, sollte sie auch weiter- und zu Ende gehen...denn nach dem schattigen Aufstieg durch den Grüenwald gelangten wir im Gebiet Riedboden in die Sonne, die uns dann bis kurz vor der Leutschachhütte fast immer begleitete und unsere Tour, sei es im Bewegten wie auch im Ruhenden, herrlich warm gestaltete. Mit "fast immer" klammern wir indes die nordseitigen Passagen aus...denn vor allem in der Traverse zwischen Ruchälplistock und Jakobiger kann die Sonne kaum mehr wirken...hier ist es eher frisch und die Schneefelder sind hart gefroren. Durch die vorhandenen Trittspuren konnten wir diese Stellen mit dem Pickel in der Hand ohne Probleme, aber mit der nötigen Vorsicht, gut meistern...ohne Spuren und ohne Gerätschaften wie Pickel und Steigeisen könnten die Passagen durch den Schnee wohl recht haarig werden...geht es doch an einigen Stellen recht s'Loch ab.
Nach der letzten Rast auf dem Jakobiger ging es dann auch schon wieder dem Tale und somit dem Schatten zu, in den wir kurz vor der Leutschachhütte eintauchten. Ohne Sonne im Gesicht, dafür aber jeder Menge davon in unseren Herzen tragend, liessen wir das schattige Leitschach nach kurzen Ausflügen in die Botanik und aufs Glatteis bald hinter uns....hielten am Arnisee bei einer wunderbaren Abendstimmung mit glühenden Bergspitzen noch kurz inne...und machten uns dann auf zum kleinen Gelben, um äusserst zufrieden wieder den frostigen Amsteg entgegen zu gondeln.
Und wieder einmal durften wir einen wunderbaren Bergtag zusammen mit unseren Kamerädli aus dem schönen Kanton Uri geniessen - Vielä Dank, äs isch äifach herrlich gsie! Bis glie äisch!
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