Herbst Rundtour zum Sigriswiler Rothorn
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Beschrieb / Einleitung: Der 4te Oktober war schon eine weile gesetzt um mit einem Kollegen eine Gipfeltour mit schönem Panorama zu tätigen. Der Primärplan war der Dreispitz. Wir sind schon zweimal dort oben gewesen. Beide male in einer dicken Wolke... Da leider immer noch etwas Schnee liegt und der Weg wohl auch recht matschig sein würde, haben wir uns entschieden auf das Sigriswiler Rothorn zu steigen. Bin zwar schon mindestens 5x oben gewesen, aber dieser Gipfel ist immer wieder ein Besuch wert. Zahlreiche Routen führen zum Ziel. Die Landschaft ist einmalig und die Aussicht auch top. Besonders schön ist es eben im Herbst mit den leuchtenden Farben.
Schwierigkeit: Unten T2, oben T3.
Nimmt man die Merra mit, dann T4 und die Spitzi Flue sind 25m zu klettern im 2ten Grad.
Schlüsselstelle: Gipfeleinstieg Rothorn Süd
Routen Beschrieb: Ab Parkplatz Wilerallmi, beim Skilift, Wegweiser Unterbärgli, Oberbärgli, Rothorn folgen. Auf gut markiertem und unterhaltenem Bergweg zuerst über Alpweiden, dann steil durch den Wald hinauf auf den Grat. Vor der Alphütte Unterbärgli Pt 1676, haben wir kurz einen Abstecher an den Einstieg zur Spitzi Flue gemacht. Vor 12 Jahren bin ich da ungesichert hoch. Wollte mir das mal wieder anschauen... Der heutige Mut, reichte höchstens noch hinauf in den „Schlitz“, aber nicht mehr hinaus auf die Platte. Gesichert würde das ganze wieder anders aussehen. Also, etwas getrübt retour zum Unterbergli. (Wäre natürlich nicht unschön gewesen, kurz auf den Spitz zu kraxeln...) Auch das Wetter trübt, der einst blaue Himmel ist düster geworden und erste Tropfen fallen. Der Bauer der uns mit einem: „wo weet dir de no heere!?“ begrüsst trägt auch sehr viel zur Erheiterung der allgemeinen Stimmung bei... Weiter auf dem offiziellen Weg zum Oberbergli. Ab dort wird der Weg steiniger und führt in eine schöne Karstlandschaft unterhalb der beiden Rothorngipfel. Aufstieg auf den höheren Südgipfel mit Kreuz und Buch. Der Gipfelsturm braucht kurz die Hände und ist beim Einstieg etwas abschüssig. (Geht aber noch im Rahmen eines T3 durch) Pünktlich zu unserer Ankunft auf 2051m scheint nun wieder die Sonne und die Stimmung erheiterte sich (-: Zuerst alleine auf dem Gipfel und plötzlich Scharen von Wanderer aus jeder Richtung die auch das Rothorn anpeilten. Mit der Sonne und den Wanderer kam dann auch der Föhnsturm zT unberechenbar Böig, was unser Weiterweg auf der Gratschneide etwas unangenehm gestaltete. Abstieg in den kleinen Sattel zwischen dem Doppelgipfel, dann weglos und unmarkiert, aber zT auf Pfadspuren hinauf auf den Nordgipfel und dann alles dem Grat folgend Richtung Merra. Am Ende des Karstfeldes dann auf einem gutem Weglein, welches aber nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Es führt unterhalb der Merra durch. Auf diesen Gipfel sind wir nicht gestiegen, da er recht steil und abschüssig ist und der Wind wirklich sehr stark war. (Sonst machbar, wohl T4 oder T4-). Das Weglein führt dann in der Nähe des Punktes 1834 in den „offiziellen“ und markierten Bergweg vom Oberbergli her kommend. Dieses würde dann via „Chäle“ wieder zum Ausgangspunkt führen auf der Grathöhe auf rund 1600m. Soweit gingen wir aber nicht, da wir eine Rundtour machen wollten die nie den gleichen Weg geht... Vor der „Chäle“ nach dem Punkt 1798 zweigt ein Weg ab, hinunter vom Grat Richtung Bodmi bzw. dem Ende des Skiliftes. Aber bevor es talwärts ging wollten wir noch schnell auf den Pt 1798. Von vorne ein Felsiger Turm. Jedoch von der Rückseite können die 60 Höhenmeter über mässig steiles Gras (und oben anderes Gewächs) relativ Problemlos erstiegen werden. Ich glaube, wir waren auf dem höchsten Punkt!? Man könnte dem Grat noch etwas folgen, zuerst absteigend dann wieder ansteigen. Aber dies wäre ein ausgesetztes kraxeln auf welches wir verzichten konnten... Wieder runter das grasige steile Zeugs auf den Weg. Danach eben runter Richtung Bodmi. Auf etwa 1500m sind wir direkt über die Alp zur Bergstation des Skiliftes. Dann alles den Masten entlang bis zum Ausgangspunkt, Parkplatz des Skilifts. Das „vernichten“ dieser letzten 300 Höhenmeter ist sind zur Nachahmung nicht sehr empfehlenswert. Einige straffe Stacheldraht Zäune überklettern, matschigem Sumpf und Kühen ausweichen...
Schlusswort: Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht, alles in allem war es natürlich eine herrliche Tour, man siehe nur die vielen schönen Bilder (-:
Dauer: Aufstieg mit Reko Spitzi Flue 3std, sonst 2.5Std. Abstieg gemäss unserer Route 3Std, sonst auf „normalem“ Weg 2Std.
Höhendifferenz: Mit auf und ab 950m
Variante: Der Sigriswiler Grat mit seinen vielen Gipfel bietet unzählige Routen im Bereich T3 bis T6, viele sind hier auf hikr beschrieben. Eine auch schon von mir vom August 2009.
Verhältnisse: Erst freundlich, dann trüb mit tropfen, dann wieder schön und warm. Starker böiger wind. Ganze Tour Schneefrei. Im Aufstieg auf den Grat matschig.
Angaben zu den Fotos: Bilder gemacht mit „normaler“ Kompaktkamera, Sony DSC WX1. Bearbeitet Fotoshop CS4.
Links: www.alpinbachi.ch
Schwierigkeit: Unten T2, oben T3.
Nimmt man die Merra mit, dann T4 und die Spitzi Flue sind 25m zu klettern im 2ten Grad.
Schlüsselstelle: Gipfeleinstieg Rothorn Süd
Routen Beschrieb: Ab Parkplatz Wilerallmi, beim Skilift, Wegweiser Unterbärgli, Oberbärgli, Rothorn folgen. Auf gut markiertem und unterhaltenem Bergweg zuerst über Alpweiden, dann steil durch den Wald hinauf auf den Grat. Vor der Alphütte Unterbärgli Pt 1676, haben wir kurz einen Abstecher an den Einstieg zur Spitzi Flue gemacht. Vor 12 Jahren bin ich da ungesichert hoch. Wollte mir das mal wieder anschauen... Der heutige Mut, reichte höchstens noch hinauf in den „Schlitz“, aber nicht mehr hinaus auf die Platte. Gesichert würde das ganze wieder anders aussehen. Also, etwas getrübt retour zum Unterbergli. (Wäre natürlich nicht unschön gewesen, kurz auf den Spitz zu kraxeln...) Auch das Wetter trübt, der einst blaue Himmel ist düster geworden und erste Tropfen fallen. Der Bauer der uns mit einem: „wo weet dir de no heere!?“ begrüsst trägt auch sehr viel zur Erheiterung der allgemeinen Stimmung bei... Weiter auf dem offiziellen Weg zum Oberbergli. Ab dort wird der Weg steiniger und führt in eine schöne Karstlandschaft unterhalb der beiden Rothorngipfel. Aufstieg auf den höheren Südgipfel mit Kreuz und Buch. Der Gipfelsturm braucht kurz die Hände und ist beim Einstieg etwas abschüssig. (Geht aber noch im Rahmen eines T3 durch) Pünktlich zu unserer Ankunft auf 2051m scheint nun wieder die Sonne und die Stimmung erheiterte sich (-: Zuerst alleine auf dem Gipfel und plötzlich Scharen von Wanderer aus jeder Richtung die auch das Rothorn anpeilten. Mit der Sonne und den Wanderer kam dann auch der Föhnsturm zT unberechenbar Böig, was unser Weiterweg auf der Gratschneide etwas unangenehm gestaltete. Abstieg in den kleinen Sattel zwischen dem Doppelgipfel, dann weglos und unmarkiert, aber zT auf Pfadspuren hinauf auf den Nordgipfel und dann alles dem Grat folgend Richtung Merra. Am Ende des Karstfeldes dann auf einem gutem Weglein, welches aber nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Es führt unterhalb der Merra durch. Auf diesen Gipfel sind wir nicht gestiegen, da er recht steil und abschüssig ist und der Wind wirklich sehr stark war. (Sonst machbar, wohl T4 oder T4-). Das Weglein führt dann in der Nähe des Punktes 1834 in den „offiziellen“ und markierten Bergweg vom Oberbergli her kommend. Dieses würde dann via „Chäle“ wieder zum Ausgangspunkt führen auf der Grathöhe auf rund 1600m. Soweit gingen wir aber nicht, da wir eine Rundtour machen wollten die nie den gleichen Weg geht... Vor der „Chäle“ nach dem Punkt 1798 zweigt ein Weg ab, hinunter vom Grat Richtung Bodmi bzw. dem Ende des Skiliftes. Aber bevor es talwärts ging wollten wir noch schnell auf den Pt 1798. Von vorne ein Felsiger Turm. Jedoch von der Rückseite können die 60 Höhenmeter über mässig steiles Gras (und oben anderes Gewächs) relativ Problemlos erstiegen werden. Ich glaube, wir waren auf dem höchsten Punkt!? Man könnte dem Grat noch etwas folgen, zuerst absteigend dann wieder ansteigen. Aber dies wäre ein ausgesetztes kraxeln auf welches wir verzichten konnten... Wieder runter das grasige steile Zeugs auf den Weg. Danach eben runter Richtung Bodmi. Auf etwa 1500m sind wir direkt über die Alp zur Bergstation des Skiliftes. Dann alles den Masten entlang bis zum Ausgangspunkt, Parkplatz des Skilifts. Das „vernichten“ dieser letzten 300 Höhenmeter ist sind zur Nachahmung nicht sehr empfehlenswert. Einige straffe Stacheldraht Zäune überklettern, matschigem Sumpf und Kühen ausweichen...
Schlusswort: Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht, alles in allem war es natürlich eine herrliche Tour, man siehe nur die vielen schönen Bilder (-:
Dauer: Aufstieg mit Reko Spitzi Flue 3std, sonst 2.5Std. Abstieg gemäss unserer Route 3Std, sonst auf „normalem“ Weg 2Std.
Höhendifferenz: Mit auf und ab 950m
Variante: Der Sigriswiler Grat mit seinen vielen Gipfel bietet unzählige Routen im Bereich T3 bis T6, viele sind hier auf hikr beschrieben. Eine auch schon von mir vom August 2009.
Verhältnisse: Erst freundlich, dann trüb mit tropfen, dann wieder schön und warm. Starker böiger wind. Ganze Tour Schneefrei. Im Aufstieg auf den Grat matschig.
Angaben zu den Fotos: Bilder gemacht mit „normaler“ Kompaktkamera, Sony DSC WX1. Bearbeitet Fotoshop CS4.
Links: www.alpinbachi.ch
Tourengänger:
alpinbachi

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