Rotstock Klettersteig und Eigertrail


Published by Mel , 5 May 2010, 22h13.

Region: World » Switzerland » Bern » Jungfraugebiet
Date of the hike: 3 October 2009
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Via ferrata grading: PD
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Time: 6:00
Height gain: 480 m 1574 ft.
Height loss: 1200 m 3936 ft.
Route:Station Eigergletscher - Rotstock - Station Eigergletschter - Alpiglen
Access to start point:Wengernalpbahn (WAB) von Lauterbrunnen oder Grindelwald aus bis Station Eigergletscher

Es war ein wunderschöner Tag und wir sind früh morgens los, um bei Zeiten in Lauterbrunnen ins mit Japanern vollgestopfte Bähnchen Richtung Jungfraujoch zu steigen. Bei der Station Eigergletscher verliessen wir dann die Japaner wieder und marschierten los auf den Eigertrail.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde biegt rechts ein Trampfelpfad zum Einstieg des Klettersteiges ab. Dieser beginnt gleich mit steilen Leitern und führt dann weiter in die Rotstockschlucht, wo man u.a. auch das alte Stollenloch der Jungfraubahn passiert. Immer wieder laden das schöne Bergpanorama der Jungfrauregion und die gigantische Eigernordwann zum staunen ein. Der Steig liegt - jedenfalls so früh am morgen - komplett im Schatten, Handschuhe sind empfehlenswert. Im oberen Teil gibt es auch vereiste Stellen. Leider ist genau an dieser Passage nur ein Nylonseil zur Absicherung vorhanden. Ansonsten macht die Anlage einen sehr guten und neuwertigen Eindruck.

Nach etwas mehr als einer Stunde haben wir den Gipfel des Rotstockes erreicht und kurz darauf tat die Sonne es uns gleich. Wir haben unser Gipfelmahl, diesmal wars eher ein Brunch als ein Lunch, zu uns genommen und die tolle Aussicht genossen. Neben ein paar anderen Kletteren haben wir auch neugierige und verfressene Bergdohlen auf dem Gipfel angetroffen.

Trittsicherheit war dann auch beim Abstieg über den unteren Teil der Eiger-Westflanke gefragt. Der Weg war nicht immer klar ersichtlich, was aber nicht so schlimm ist, da man die Station Eigergletscher von oben gut sieht. An heiklen Stellen resp. hohen Felsstufen sind Nylonseile zur Hilfe angebracht. Schwierigkeit T4.

Zurück bei der Bahnstation, starteten wir erneut den Eigertrail (Schwierigkeit T2), diesmal bis nach Alpiglen. Dass wir viele andere Wanderer kreuzten, ist eigentlich nicht weiters verwunderlich, handelt es sich hier doch um eine wirklich spektakuläre Route, auf der man sich leicht  "Äckegstabi" holen kann.

In Alpiglen haben wir nach einer kleinen Stärkung im Restaurantgärtli dann die Bahn nach Grindelwald genommen und von dort gings zurück nach Hause.

Hike partners: Mel


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