Aus dem Oberinntal auf die recht beliebte Zirmesspitze (2944m)


Publiziert von sven86 , 5. August 2023 um 16:23.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Ötztaler Alpen
Tour Datum:16 Juli 2023
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 2100 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkbuchten am Waldrand auf dem Asphaltweg südlich von Ried in Richtung Hohlenegg. Man könnte auch noch einige hundert Höhenmeter weiter hinauffahren bis zur Schranke, hier wenige Parkmöglichkeiten
Unterkunftmöglichkeiten:Einkehrmöglichkeit an der Stalanzalm

Von Ried im Oberinntal mit dem E-Rad auf Asphalt- und Schotterweg zunächst noch moderat steigend Richtung Stalanzalm. Das letzte Stück zur Alm wartet allerdings mit einigen sehr steilen (über 15%) und grobschotterigen Rampen auf, wo mangels Übersetzung Schieben angesagt war (wenn man dürfte, müsste man ein WS vergeben). Anders als sonst oft im Oberland ist damit auch eine Pkw-Zufahrt (zumindest für den Normal-Oberländer) nicht möglich. Nach optionaler Kaffepause an der Alm flach noch ein Stück weiter bis zum Talschluss. Hier setzt der Wanderweg zur Anton-Renk-Hütte an.

Auch beim Weiterweg zur Zirmesspitze handelt es sich um einen durchgängigen Steig, der gut markiert ist. Im Oktober 2022 wurden einer Quelle zufolge Versicherungen angebracht. Am Gipfelaufbau geht es über teils etwas ausgesetzte Grasbänder, wobei die hier angebrachten Versicherungen bei trockenen Verhältnissen nicht unbedingt benötigt werden. Nach der Querung eines Schuttfeldes (ab hier oft T3) wird es nochmal etwas schrofiger, wobei auch hier Versicherungen angebracht sind. 

Die eine oder andere Partie war heute unterwegs, vermutlich mithilfe der Sesselbahn in Fendels, die einen Start auf 1800 Metern ermöglicht. Der Gipfel wurde zudem durch eine DAV Sektion besetzt, mit allerdings noch vergleichsweise moderater Lärmkulisse. Für einen Gipfel der Glockturmgruppe also schon ein recht beliebtes Ausflugsziel.

Tourengänger: sven86


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Kommentare (5)


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Andi_mit_i hat gesagt:
Gesendet am 6. August 2023 um 23:26
Auch einer der Berge den ich auf meiner "Wunschliste" habe. Ich werde den aber dann ab dem Parkplatz ab Fendels ohne die Seilbahnen angehen. Wenn man einen stabilen Tag hat dann kann man auch später unterwegs sein und seine Ruhe haben weil die Seilbahnbergsteiger ja die letzte Bahn erwischen müssen. ;-)

Dass der Berg inzwischen stärker frequentiert ist und wohl auch deshalb neu versichert wurde liegt sicher auch an diesem ORF-Bericht/Artikel: https://tirol.orf.at/radio/stories/3215815/

Der Pfroslkopf ist auch eine Tour in meinem Hinterkopf wobei ich den Weg nordseitig an der Zirmesspitze vorbei über den Karlesee sehr interessant finde. Infos habe ich keine darüber gefunden. Nur die Höhenmeter ab dem Inntal sind da schon richtig fies. Ist vermutlich nur sinnvoll mit Übernachtung auf der Hütte machbar oder halt auch ab Fendels, wobei man zur Zeitersparnis natürlich noch die ersten paar hundert Meter sich rauffahren lassen kann. Oder wie bei dir mit elektrischer Zweirad-Unterstützung. ;-)

sven86 hat gesagt: RE:
Gesendet am 17. August 2023 um 15:06
Genau, das E-Radl ist da der absolute „gamechanger“, wie man neudeutsch sagen würde ;)

Andi_mit_i hat gesagt:
Gesendet am 20. August 2023 um 11:12
Ich hab mich bisher nicht dazu durchgerungen so ein Radl mit Hilfsmotor anzuschaffen. Einerseits schweineteuer und irgendwie kommt mir dann doch alles vor wie "cheaten".
Aber ich vermute mit zunehmenden Alter und entsprechend kleineren Brötchenbacken bei den Touren wird das zweitere einmal in den Hintergrund treten...

Oder vermutlich wie bei dir mit dem Mangel an neuen Touren in einsame Ecken. Irgendwann hat man alles abgegrast was zu Fuß vom Parkplatz halbwegs machbar ist.

Andi_mit_i hat gesagt:
Gesendet am 11. August 2024 um 11:07
Gestern habe ich die Zirmesspitze auch mal angegangen. Zu Fuß von und nach Fendels. Ordentliche Konditionstour mit ca. 24 Kilometer und 1550 Höhenmeter. Aber da ich unabhängig von der Seilbahn war, hatte ich keinen Zeitdruck und es war immer weniger los je später ich unterwegs war.

Im Aufstieg bin ich in der Nähe der Fendler Alm vorbei rauf um zum Zirmesköpfle zu kommen, im Abstieg habe ich eine Variante über die Bichlialpe genommen. Am Fahrweg zur Bichlialpe haben etliche PKW geparkt. Waren aber wohl alles Mitglieder der AV-Sektion Aachen denen die Anton Renk Hütte gehört. Ob man da als Normalsterblicher auch hochfahren darf weiß ich nicht. In Opentopomap ist zumindest der Parkplatz verzeichnet. Aber vielleicht auch eine Alternative zu dem Weg zur Stalanzalpe. Dann kann man den schönen und aussichtsreichen Höhenweg ins Tal reingehen.

Der neue Weg zur Zirmesspitze ist sehr schön angelegt und nutzt sehr gut die "Schwachstellen" des Hangs und umgeht soweit möglich die Schutthänge. Durch diese dürfte früher der Weg geführt haben. Bei der oberen Drahtseilstelle sieht man im Schutthang daneben sogar noch ein paar Serpentinen von dem Weg.

Das Gelände nordwestlich der Zirmesspitze um von dort aufzusteigen und zum Pfroslkopf weiter zu gehen sieht eigentlich recht harmlos aus. Den unteren Teil des Pfads der in Opentopomap verzeichnet ist kurz oberhalb des Karlesee habe ich erkennen können. Drüber ist eigentlich relativ flaches Gelände bis hoch zum Beginn der Hochebene.

Letztens habe ich mir ein Elektro-Klapprad angeschafft. Mal sehen ob mit dem nur Talhatscher überbrückt werden können oder ob das auch steilere Stellen packt... Zumindest öffnen sich damit auch für mich neue Touren. Aber erstmal muss ich das Radl auf meine Fahrten in die Arbeit besser kennenlernen bevor ich damit in die Berge aufbreche.

sven86 hat gesagt: RE:
Gesendet am 14. August 2024 um 18:34
Schön, dass es mit dem Gipfel geklappt hat, und das hört sich doch auch nach einer interessanten Variante an. Ich denke auch, über den Karlesee bis zum Beginn des Pfroslkopf W-Grates zu kommen sollte gar kein Problem sein. Etwas Bedenken habe ich dort dann eher wegen der südseitigen Querungen, die schauen schon ordentlich abschüssig aus. Ob man alternativ vernünftig über das Eisfeld in die Scharte vor dem Gipfel kommt bzw. das Eisfeld überhaupt noch soweit reicht, ist aber auch unklar.

Das scheint tatsächlich eine Eigenart des Tiroler Oberlandes zu sein, dass man auf viele Almen legal oder geduldet hinauffahren kann.


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