Feldberg (1493 m) - frühlingshafte Silvester-Tour


Published by alpstein , 31 December 2021, 16h59.

Region: World » Germany » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Date of the hike:31 December 2021
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Height gain: 500 m 1640 ft.
Height loss: 500 m 1640 ft.
Route:10,2 km
Access to start point:über B31 bis Hinterzarten - nach der Bahnunterführung im Ort rechts ab Richtung Alpersbach-Rinken, großer Wanderparkplatz am Ende der Fahrstraße
Accommodation:Einkehr: Zastler Hütte, Baldenweger Hütte, Naturfreundehaus Feldberg
Maps:Kompass Feldberg-Todtnau

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Nach einer „schönen Bescherung“, welche Kinder und Enkel schon früh in der Adventszeit überbracht haben, animierte mich die Wetterbesserung zum Jahresschluss dazu, bei einer kleinen Tour die Fitness nach C.  zu testen.   Ziel war der Feldberg, wo auch noch etwas Schnee anzutreffen sein sollte.

In der Morgendämmerung kam ich am Ausgangspunkt am Jägerheim an, wo tatsächlich auch noch etwas Schnee übrig geblieben ist. So konnte ich am Rinken (1196 m) die Schneeschuhe montieren und  bald in den Skiwanderweg Richtung Seebuck einbiegen. In freien Lagen war der Schnee durch die nächtliche Abstrahlung trotz Plusgraden tragfähig. Im Wald brach ich auch manchmal etwas ein. Bis zum Wegekreuz „Unterm Grüble“ war die „Piste“ auch an einigen Stellen weggespült worden, was mit Schneeschuhen aber kein Problem darstellte.  

Die Schneelage wurde nun auch besser und ebenfalls die Sicht, die beim Waldausgang über das Nebelmeer bis in die Allgäuer Alpen reichte. Abseits des Normalweges peilte ich den Mittelbuck (1460 m) an. Stellt dies bei Nebel Anforderungen an die Orientierung, gab es heute freie Sicht. Abgeblasene Stellen ließen sich auch umgehen und über die Skating-Loipe erreichte ich komfortabel den Feldberg-Gipfel (1493 m), den ich heute für mich alleine hatte.

Das Alpenpanorama reichte heute bis weit in den Südwesten der Schweiz.  Die Vogesen zeigten sich auch so klar wie selten. Nächstes Ziel war die Zastler-Hütte (1260 m). Die Tageserwärmung verbesserte die Schneequalität nicht. Der Abstieg in das Zastler Loch war der mühsamere Teil der heutigen Tour. Tiefe Löcher von Fußgängern und weicher Schnee sind nicht das, was man sich wünscht.. Diese Mühen mussten an der Zastler Hütte mit einem Bier belohnt werden.

Für die Rückkehr zum Rinken wählte ich die Sommerroute über eine Traverse im steilen Wald. Mit aufgebundenen Schneeschuhen kam ich bei frühlingshaften 15 Grad an den Rinken zurück.

Fazit: Nach der Zwangspause ein versöhnlicher Jahresabschluss. Die heutigen Verhältnisse erinnerten eher an eine Tour im späten Frühjahr.

Zum Schluss noch der ganzen Hikr-Gemeinde einen guten Rutsch!

Hike partners: alpstein


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