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Hörnli via Mittelsporn im Winter


Published by maenzgi , 3 December 2020, 18h22.

Region: World » Switzerland » Zürich
Date of the hike: 3 December 2020
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-ZH 
Time: 2:30

Einleitung:
 
Da ich gestern Nachtschicht hatte und heute erst um 11 Uhr aus dem Geschäft kam, wollte ich nicht direkt nach Hause und an der Diplomarbeit arbeiten. Das wäre zu viel des Guten. Vor allem bei dem Traumwetter. Deshalb wollte ich mit der ersten Wintertour im ZH-Oberland starten. Im Sommer habe ich das meiste gemacht, in diesem Winter sollen nun Wintertouren folgen. Okay es hat jetzt nicht Unmengen an Schnee, aber wann hatten wir letztmals Schnee im Dezember, welcher länger als einen halben Tag hielt.

Deshalb wählte ich als erste Route das Hörnli via Mittelsporn aus. Bereits ein paar Mal bestiegen, zählt es eher zu den einfacheren Touren im ZH-Alpinoberland. So konnte ich mich an die Schwierigkeiten im Schnee gewöhnen, wobei sich dieser heute noch nicht gesetzt hatte und vor allem im zweiten Abschnitt lag Pulver vom feinsten. Was die Sache doch sehr heikel machte.
 
Steg-Bärentobel-Start Mittelsporn: T2, 35min
 
Wie immer parkierte ich beim Bahnhof Steg. Danach folgte ich parallel zu den Gleisen der Strasse Richtung Lipperschwendi. Es geht etwas auf und ab. Danach laufe ich über einen Vorplatz eines Hauses. Bevor es auf dem Wanderweg runter geht zur Brücke, welche den Bach quert. Nun geht es ins Tobel hinein, alles dem Bach entlang. Sobald der Bach in den Wald hinein führt, weg von der Strasse geht es hinein ins Tobel.
 
Start Mittelsporn-Hörnli via Westwand: T5, 1h 10min
 
Am Anfang gehe ich noch im Bachbett. Bevor es auf der linken Seite einen Weg hat. Auf dem Weg hat es bereits Spuren. Über diverse Bäume geht es nach hinten bis zum ersten Sporn. Bei diesem den rechten Bach nehmen. Nun gibt es nur noch eine Spur. Nach 50m endet jedoch auch diese. Der Weg verläuft nun wieder im Bachbett. Wenn sich der Bach ein weiteres Mal teilt, ist man beim richtigen Sporn. Nun in gerader Linie hoch. Der erste Abschnitt geht wunderbar bis zum Weg. Oft ist es gestuft, dies ist selbst unter dem Schnee noch sichtbar. Sobald es flach wird, muss etwas aufgepasst werden. Der Grat ist teilweise etwas unterhöhlt. Bevor es nochmals steiler wird hinauf zum Wanderweg. Diesen kreuze ich und gehe weiter gerade hoch. Nun komme ich zur abschüssigen Querung. Diese geht mit Schnee fast besser, als im Gras. Gleich danach zurück auf den Grat, bisher bin ich immer umgangen. War zum Schluss ziemlich heikel, da keine Wurzeln zum Halten. Um den Pickel war ich spätestens hier froh. Danach kommen ein paar Stufen bevor ich zur steilsten Stufe kam. Diese wäre heute ohne Pickel nicht gegangen. Die Steigeisen blieben aber im Rucksack. Nun dachte ich, folgt nur noch der einfache Schluss hoch zum Restaurant. Heute war es aber der heikelste Abschnitt. Es lag perfekter Pulver auf einer Laubschicht, darunter gefrorener Boden. So hangelte ich mich von Wurzel zu Wurzel. Der Pickel leistete zudem gute Hilfe, ohne wäre es heute zu gefährlich gewesen.
 
Abstieg auf dem Normalweg: T2, 30min
 
Der Abstieg beginnt dort wo ich ausstieg. Es ist alles schön markiert bis runter nach Steg.

Fazit:

Die Tour ist im Sommer für T5 geübte keine allzugrosse Sache. Mit dem Schnee änderte sich die Tour jedoch ziemlich. Ohne Pickel in den Sommerschuhen hätte ich heute kein Stich gehabt. Wer im Moment dort einsteigt, sollte sich auskennen mit Schneetouren dieser Art, sonst wird es schnell sehr gefährlich. Ossi das Gipfelbuch ist in bester Ordnung. Es gibt vor allem zwei Local, welche diese Tour öfters gehen.

Hike partners: maenzgi


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Comments (2)


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ossi says: Der...
Sent 3 December 2020, 18h39
...oberste Abschnitt bietet bei Nässe ein Schmierentheater der Extraklasse, gratuliere. Ganz links entlang der Abbruchkante geht es am besten. Aber wer will schon elegant aufsteigen, wenn er gleich daneben Dreck geboten bekommt...

maenzgi says: RE:Der...
Sent 3 December 2020, 18h45
Habe ich so gelernt bekommen;)


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