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Roggenstock mit Schneekontakt


Published by CampoTencia Pro , 7 October 2019, 13h45. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike: 4 October 2019
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ   Nördliche Muotataler Alpen 
Height gain: 430 m 1410 ft.
Height loss: 820 m 2690 ft.
Access to start point:Ab Hoch-Ybrig, Talst. Laucheren mit der Sesselbahn Laucheren hoch nach Steinboden
Access to end point:Mit dem Postauto nach Oberiberg, Neuseewen
Maps:1152 Ibergeregg, Schweiz Mobil

Es kam alles ganz anders …  Vor einer Woche sah es noch nach trockenem Wetter aus und wir dachten an eine Tour für Freitag im Gebiet des Druesberg. Dann sprachen die Prognosen von Kälte, Niederschlag und möglichem Schneefall bis in tiefe Lagen. Also vielleicht kein Druesberg, oder nur den Höhenweg unten durch?
 
Der Augenschein vor Ort am Freitagmorgen in Weglosen ist recht ernüchternd. Schnee liegt bis hinunter auf 1600m, die Hänge sind weiss. Und weiterer Niederschlag ist angekündigt. So greifen wir kurz entschlossen den Vorschlag im Mail von carpintero auf und nehmen uns den Geologischen Wanderweg am Roggenstock vor. Bei der Talstation Lauchern schnüren wir die Bergschuhe und packen uns warm ein. In rassiger Fahrt geht es mit der Sesselbahn nach Steinboden hoch, wo wir uns im Restaurant Laucheren erst mal einen Kaffee gönnen.
 
Schnee liegt nicht nur in der Ferne am Druesberg, sondern auch auf der Wiese neben dem Wanderweg. In der ersten Kurve weist eine Tafel auf die Berggeistquelle hin. Dass aus der Quelle schwefelhaltiges Wasser austritt, riecht man auch mit verstopfter Nase.
 
Nach der Fuederegg, das uns an eine Alterssiedlung erinnert, geht es für kurze Zeit durch den Grüenwald, bis wir bei der Roggenhütte freies Gelände erreichen. Da liegt unbekanntes Gebiet vor mir und wartet darauf, erkundet zu werden: Schülberg, Twäriberg, Druesberg, Forstberg. Wir wandern in leichtem Nieselregen weiter nach Oberroggen. Infotafeln geben unterwegs Auskunft über die geologischen Besonderheiten. Da es ungemütlich nass und kalt ist, beschränken wir uns darauf, die Tafeln zu fotografieren und gehen weiter. Statt gleich zum Übergang am Rossberg hochzusteigen, machen wir noch einen Abstecher an den südlichen Ausläufer des Farenstöckli. Unter den imposanten Felspfeilern geht es durch den Schnee hoch. Bei trockenen Verhältnissen würde uns das Farenstöckli reizen, wir lassen es aber sein, gehen zurück und steigen zum nächsten Posten am Übergang hoch. Auf dem Grat zum Roggenstock fallen die Bergföhren auf, die offenbar mit dem Dolomit-Untergrund einen guten Standort gefunden haben. Im Aufstieg 'geniessen' wir Schneefall und starke Windböen, sodass wir die Gipfelrast kurz halten. Krokus lässt es sich nicht nehmen, einen Eintrag ins Gipfelbuch zu machen. Nach dem umständlichen Gipfelfoto mit Selbstauslöser steigen wir wieder ab. Die schönen Wurzeln sind mit dem Regen und Schnee rutschig geworden und wir sind froh, als wir den Übergang erreichen.
 
Unser Weiterweg führt uns im Hang unter dem Roggenstock zur Roggenegg. Dass Freitag der Ruhetag in der Alphütte ist, haben uns unterwegs mehrere Tafeln angezeigt. Der Roggefredy ist also nicht anwesend, um uns einen heissen Kaffee zu servieren. Leider! Einzig ein weisses Büsi hält die Stellung. Vom Sattel geht es über Bockeggen hinunter zum Tubenmoos. Ein Plattenweg führt durch das schöne, national geschützte Hochmoor.
 
Bei P.1454 würden wir bei schönem Wetter die Rundwanderung fortsetzen und über den Adlerhorst und durch den Chäswald nach Fuederegg zurück wandern. Stattdessen beschliessen wir, auf der Strasse nach Oberiberg abzusteigen und uns bei einem heissen Kafi aufzuwärmen.
 
Nach kurzer Fahrt über die Ibergeregg stellen wir das Auto auf dem Parkplatz ab und steigen zum Lägernhaus ab, wo wir schon roger_h, WoPo1961 und andere Hikrs begrüssen dürfen. Der gemütliche Teil des Hikr-Treff 2019 kann beginnen!
 

Hike partners: CampoTencia, Krokus


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Comments (1)


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Mo6451 says:
Sent 7 October 2019, 17h20
Das weisse Büsi hat uns auch begrüßt und ein paar Streicheleinheiten abgeluchst.

Gruss Monika


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