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Unteres Tatelishorn


Published by Makubu , 24 September 2018, 11h22.

Region: World » Switzerland » Bern » Frutigland
Date of the hike:16 September 2018
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Time: 6:00
Height gain: 1400 m 4592 ft.
Height loss: 650 m 2132 ft.
Access to start point:Bern - Spiez - Kandersteg - Eggeschwand
Access to end point:Bern - Spiez - Kandersteg - Eggeschwand - Sunnbüel

Vor nicht ganz einem Jahr bin ich schon *Von Kandersteg via Gurnigel nach Sunnbüel aufgestiegen. Da ich noch etwas Zeit hatte, ging ich weiter in Richtung Tatelishorn, die Zeit reichte aber nicht, um ganz hinauf zu gehen. Heute habe ich etwas mehr Zeit.

Bei der Talstation Eggenschwand in Kandersteg beginnt meine Wanderung. Der rauschenden Kander entlang geht es durch ein Schlüchtlein hoch ins Gasterntal. Beim Waldhaus vorbei, wo schon die ersten Gäste auf der Terrasse beim käffele sind, erreiche ich den Gurnigelweg, der über die nun kommende Geländestufe zum Gemmipassweg hinauf führt. Ein schöner Weg zieht sich über den Geröllkegel und anschliessend durch den Wald hinauf. Danach wird es etwas anspruchsvoller. Die kommenden Wegstücke sind zum Teil etwas exponierter, aber dann auch immer mit einem Drahtseil gesichert. Schliesslich geht's noch durch einen kleinen Tunnel. Nach einer Brücke über den Schwarzbach steigt man beim Stierebärgli gegen den Sunnbüeler Rundwanderweg auf. Auf diesem erreicht man die Spittelmatte.

Hier beginnt nun der zweite Teil des Aufstiegs. Beim Punkt 1871m hat es in der Wiese einen Wegweiser "Tatelis". Über eine Brücke geht's dem breiten Bachbett entgegen. Mal in diesem, mal eher etwas am Berghang oben, gelangt man schliesslich ins Tälchen, das zwischen Altels und Rinderhorn durch nach hinten zum Zackengrat führt. Bei Punkt 2004m zweigt man nordwärts zum Sagiwald ab. Es beginnt leicht zu regnen. Bei der Sagiweid erreiche ich eine Wanderin. Wir beurteilen das Wetter und kommen zum Schluss, dass man die Wanderung bedenkenlos fortsetzen kann. Bis zum Gipfel gehen wir nun gemeinsam, mit angeregtem Plaudern, weiter. Unterhalb der Altelsflanke muss, etwas rutschig, in eine Geröllrinne abgestiegen und auf der gegenüberliegenden Seite wieder aufgestiegen werden. Danach führt das Weglein ohne Probleme auf den Gipfel des Unteren Tatelishorns. Toll ist der Tiefblick ins Gasterntal. Das übrige Panorama ist wetterbedingt etwas eingeschränkt. Der Regen hat inzwischen aber aufgehört. Wir sind zu sechst hier oben, eine Vierergruppe hat uns kurz vor dem Gipfel überholt.

Eine halbe Stunde bleibe ich oben, dann geht's auf dem gleichen Weg wieder zurück bis Punkt 1871m. Hier nehme ich den Weg, welcher in rund 25min zum Bergrestaurant Sunnbüel führt. Dies ist auch der einzige Teil der Wanderung, wo viele Leute unterwegs sind. Auf der Terrasse gibts noch was zu trinken für mich. Weil ich vom Gurnigel-Weg aus das Bergrestaurant gesehen habe, muss das auch umgekehrt funktionieren. Und tatsächlich ist gut zu sehen, wie der Weg scheinbar abenteuerlich die gegenüberliegende Bergflanke traversiert.

Fazit
Empfehlenswerte Wanderung, die sowohl im unteren Teil über Waldhaus - Gurnigel, als auch im oberen Teil bis zum Gipfel recht einsam ist. Erstaunlich, ist doch das Gemmigebiet ein beliebtes Wanderziel.
Die Schwierigkeit sehe ich unter normalen Bedingungen bei T2-T3.

Hike partners: Makubu


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