Alpenpanoramaweg 1: Start am Schwäbischen Meer


Published by DanyWalker , 26 July 2017, 12h06.

Region: World » Switzerland » Appenzell
Date of the hike:22 July 2017
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-AR   CH-SG 
Time: 5:00
Height gain: 1125 m 3690 ft.
Height loss: 620 m 2034 ft.
Route:17 Km

Ein neues, langfristiges Projekt haben wir gesucht, und mit dem Alpenpanoramaweg gefunden. Einerseits wollten wir eine Route die quer durch die Schweiz verläuft, andererseits verläuft die Route durch, für uns, weniger bewanderte Regionen.Der Alpenpanoramaweg (Nationaleroute 3), beginnt in Rorschach und endet nach dreissig Etappen in Genf.

Wir starten bei wunderbarem Wetter am südlichsten Punkt des Bodensees, am Hafen von Rorschach. Wobei wir auf dem Weg an den Hafen, noch dem Jakobsbrunnen einen Besuch abstatten. Dieser ist zwar der Startpunkt für den Jakobsweg, aber ich denke mal, dass die Pilger dieses Weges ihn für einmal gerne mit uns christlich teilen.
Anschliessend laufen wir am Hafen entlang, bis zum Bahnhof Rorschach, und von dort hinauf nach Rorschacher Berg.
Schon nach wenigen Minuten hat man einen schönen Blick von oben auf den Bodensee, und zu den Nachbarländer  Deutschland und Österreich. Nur die lärmige Autobahn im Vordergrund, stört das idyllische Bild ein wenig.
Wir kommen am Schloss Wartensee vorbei. Hier kann man dinieren, übernachten, heiraten oder konforenzen abhalten. Wir begnügen uns jedoch lediglich mit einem kurzen Blick in den Schlossgarten, bevor wir weiter unseren Weg gehen. Und dieser Weg gibt den Tarif für den Alpenpanoramaweg gleich mal so richtig durch. Denn die erste Etappe ist auch die, bei der am zweitmeisten Höhenmeter zu bewältigen sind.
Wir erreichen Wienacht Tobel und somit den Kanton Appenzell Ausserrhoden. Vom Wienacht Tobel führt der Weg weiterhin meist Bergauf in das Dorf, mit dem weniger christlich klingenden Namen, Heiden. Wobei der Name des Dorfs Heiden, nicht religiöser Herkunft ist. Der Name leitet sich hierbei von Heide ab, also unbebautes Land. Das scheint sich aber seit dem Jahre 1512 ein wenig geändert zu haben. Inzwischen steht ein sehr schönes Dörfchen hier. Und mit Henry Dunant, der 23 Jahre lang hier verweilte, hat das Dorf sogar einen Weltbekannten Einwohner zu vezeichnen.
Der Alpenpanoramaweg führt quer durch Heiden hindurch. Es sind dann auch die letzten Meter, bis zum Kaienspitz, die noch flach verlaufen. Danach gehts wieder, zum teil steil, hinauf. Und so kämpfen wir uns hoch, an der heissen Sonne, bis eben zum Kaienspitz, dem höchsten Punkt unserer heutigen Tour.
Hier haben wir uns dann bei schöner Rundumsicht eine längere Rast und Stärkung redlich verdient. Leider ist in der Ferne die Sicht nicht sehr gut. Den Kronberg sowie die Hundwiler Höhe sind zwar gut zu erkennen, aber der Säntis versteckt sich hinter einer grösseren Wolkendecke.
Vom Kaienspitz geht es via Rehtobel hinunter zum Chastenloch, dem tiefsten Punkt von Trogen. Das lässt für den weiteren Verlauf, vom Chastenloch bis nach Trogen, nur einen Schluss zu:  Hinauf hinauf und nochmals hinauf.
Ein wenig abgekämpft erreichen wir Trogen, das Ende der ersten Etappe des Alpenpanoramwegs. Eine landschaftlich überaus sehenswerte Tour ins Appenzeller Land. Konditionell wird man hierbei jedoch so richtig zur Kasse gebeten. Macht nix. Der Weg nach Genf ist noch lang, und die Vorfreude auf die weiteren Etappen gross.




Hike partners: DanyWalker


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