Schuttannen Runde - Schwarzenberg, Strahlkopf, Schöner Mann, Bocksberg


Published by boerscht Pro , 19 April 2017, 15h12.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Date of the hike: 8 April 2017
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Via ferrata grading: PD-
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 4:45
Height gain: 1070 m 3510 ft.
Height loss: 1070 m 3510 ft.
Route:14 km

Nach der gestrigen, schon sehr sonnigen Tour im Bregenzer Wald, sollte das Wetter heute nochmals einen drauf legen. Also nochmal in den Bregenzer Wald. Der Ausgangspunkt Schuttannen bietet 4 umliegende Gipfel. Da ich auf dem Staufen jedoch erst vor Kurzem war, viel dieser weg und der Strahlkopf soll als Ersatz für diesen herhalten.


Schuttannen - Schwarzenberg T2+; 1h:

Vom Parkplatz Schuttannen, welcher heute schon gut gefüllt ist und die Menschenmassen in Richtung Staufen pilgern, starte ich in Richtung Schuttanneneck. Man könnte hier auch direkt über die Wiesen aufsteigen, schneller als über den Forstweg wird man dadurch aber bestimmt auch nicht sein. Vorbei am Gasthof Schiheim, welcher sogar offen ist, geht es flott entlang der Liftanlagen zum Schuttanneneck. Hier merke ich, dass ich dummerweise meine Kamera im Auto liegen gelassen habe. Zum Glück haben die Handy Kameras heutzutage jedoch auch erstaunlich gute Kameras.
Der Schwarzenberg ist hier ausgeschildert und so folgt man dem Forstweg sanft aufsteigend bis in den Sattel zwischen Schwarzenberg und SW Vorgipfel. Hier weist wiederum ein kleines Schild zum Gipfel, welcher in 5-10  Minuten durch, im Sommer sicherlich gut zugewachsenen Pfad, zum Gipfelkreuz führt. 
Die Aussicht ist, der direkten Lage in erster Reihe überm Rheintal, entsprechend umfassend. Alpstein, Bodensee, Churfirsten und viele mehr sind zu sehen. Fast besser als auf dem Staufen Gipfel, welcher in eine Richtung zugewachsen ist.
Nach kurzer Pause, da die Ameisen mir sonst alles weggegessen hätten gehts auf selbem Weg zurück zum Schuttanneneck.


Schuttanneneck - Strahlkopf (über Schoatabodaweg) T3; 1:30 h:

Nach einigen Fotos der schön zu sehenden Löwenzähne. nehme ich den Schoatabodaweg in Richtung Emser Hütte. Hier verliert man leider recht viele Höhenmeter, die man darauffolgend direkt wieder aufsteigen muss, naja kommt dem Training zu gute.
Zunächst über eine Wiese hinunter, dann über einen Bach mit Steg in den Wald hinein steigt man ab. Folgend führt der Weg im Wald am Rande eines kleinen Tobels hinab um wieder auf einer Weide aus dem Wald herauszukommen. Am folgenden kleinen Wanderparkplatz mit Wegweiser zweige ich nach rechts, dem rot weiß Markierten Weg in Richtung Emser Hütte nehmend, ab. In vielen Kehren geht es vorbei an schönen Felswänden im lichten Wald hinauf zum Fluhreck.
Nach stärkender Einkehr in der Emser Hütte, welche heute sehr gut besucht ist, geht es direkt hinter dieser durch den Wald hinauf auf den Strahlkopf. Der kleine Pfad ist ziemlich zugewuchert und ich bin mir nicht sicher ob ich den eigentlichen Weg genommen habe. Der Gipfel an sich ist recht unspäktakulär und liegt im Wald, nach einer Seite hin abfallend. Die Aussicht hält sich stark in Grenzen.
Wieder runter vom Strahlkopf, vorbei an der Emser Hütte geht es zurück zum Fluhereck.


Fluhereck - Schöner Mann - Wendkopf T3; 45 min:

Vom Fluhreck gehe ich den Forstweg zur Schönermannalpe. Auf dem Weg dorthin kann man die Kehren des Forstweges einfach über die Wiese abkürzen. An der Schönermannalpe gehts nun die etwas steilere Wiese hinauf bis zur Abbruchkante. Man könnte hier auch einen nach Süden ziehenden Weg nehmen, welcher auch bis zur Abbruchkante führt.
Welcher nun der Schöne Mann und welcher der Wendkopf ist, ist mir noch nicht ganz klar geworden. Ist der Wendkopf oder der Schöne Mann mit dem Gipfelkreuz versehen ? Die Karten und auch Hikr ist sich da anscheinend nicht ganz einig. 
Ich sag jetzt mal ich bin über den Schönen Mann, welcher noch offen auf Weidegelände liegt, dem kleinen, gut ersichtlichen Pfad bis zum Gipfel des Wendkopfes mit Gipfelkreuz und wunderbarer Aussicht gefolgt. Ich wundere mich wie wenig Schnee nur noch am Dornbirner First liegt. Die Überschreitung sieht schon gut machbar aus. Auch ich habe auf der Tour keinen Schneekontakt gehabt, sogar nordseitig lag nichts mehr.
Nach kurzer Pause geht es wieder weiter in Richtung Bocksberg. Auf dem Wendkopf traf ich überraschenderweise noch einige andere Wanderer an. 


Wendkopf - Bocksberg T3, (Klettersteig am Gipfelaufbau WS-); 1h:

Auf guten Wegspuren steigt man vom Wendkopf über eine recht steile Wiese zur Hinterberg Alpe ab. Hier gehts nun wieder auf breitem Forstweg bis zum ersten Wegweiser, an welchem man vorbeikommt. Der folgende Pfad zum Bocksberg ist nicht ausgeschildert, der Einstieg jedoch mit grünen Pfeilen an Bäumen markiert und somit ganz gut zu finden. 
Durch sumpfiges Gelände, hier jedoch sogar bestens weiß rot markiert trifft der Pfad bald auf den Normalweg zum Bocksberg.
Nach kurzem Aufstieg im Wald ist dann schnell der Gipfelaufbau erreicht. Über eine erste, leicht schiefe Leiter geht es zur "Schlüsselstelle". Die Querung ist mit Handlauf und Seil, sowie einigen Stiften abgesichert. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sollte man aber auf jeden Fall für den Bocksberg mitbringen. Man geht nun um die Ecke und es geht wieder mit Seil und Stiften versichert eine Schräge hinauf. Hier finden sich viele Wurzeln als Griffe und Tritte. Auf einem kleinen, feinen Grat geht es zur zweiten, langen Leiter. Da heute den ganzen Tag die Sonne drauf schien ist diese ziemlich heiß. Im Hochsommer könnte dies ein Problem sein. Die Leiter zieht etwas zurückgeneigt hinauf. Am Ende muss man doch recht ausgesetzt auf ein weiteres Leiterstück mit einem großen Schritt Queren. Nach dieser ist dann der Ausstieg über Wurzeln, wieder mit Stahlseil gesichert erreicht. Einfach gehts dann zum Gipfel, an dem ich mir erstmal einen Mittagsschlaf gönne.

Bei Nässe könnte der Ausstieg über die Wurzeln um einiges schwieriger werden. Der Steig ist ohne KS-Set gut machbar. Ein KS-Set macht hier meiner Meinung nach nicht viel Sinn, da die Seile recht locker sind und das Umhängen der Karabiner mehr Risiko haben würde als wenn man den Steig ohne geht, letztenendes muss das aber jeder selbst entscheiden. Als Klettersteig kann man den Steig also nicht wirklich bezeichnen.


Bocksberg - Schuttannen T2; 30 min:

Über den Steig geht es wieder hinunter vom Gipfelaufbau und über den Normalweg durch den Wald unterhalb des Bocksbergs zurück auf Forstwege. Über diese gelangt man dann schnell wieder zum Ausgangspunkt Schuttannen.


Eine interessante Rundtour mit schönen Aussichten und etwas Nervenkitzel am Bocksberg. War man zuvor noch nicht auf dem Staufen, sollte man diesen auf jeden Fall noch an die Tour anhängen. Im Sommer ist hier jedoch bestimmt einiges los.

Hike partners: boerscht


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