Lauiberg 2057m
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"Was nicht aufgeschrieben ist, das gibt es nicht". Nach dieser Logik werden wir jährlich geprüft bzw. auditiert (ein anderes Wort für "geprüft" übrigens, klingt aber irgendwie anständiger und lässt sich vermutlich dreimal teurer verkaufen). Die Logik des Satzes will sich dem Praktiker (das ist der, den es zur Erfüllung eines Auftrags braucht) nicht ganz erschliessen, weshalb er hierzu den Theoretiker benötigt (in diesem Fall den Auditor: Das ist der, den es zur Erfüllung eines Auftrags NICHT braucht, weshalb er sich zur Verhüllung dieser Tatsache besonders wichtig zu benehmen weiss). Wie schön, gibt es zum Ausgleich so wunderschöne Touren wie jene auf den Lauiberg, die erhabene Stille des hinteren Sihltals entschädigt für manches Ungemach in den Niederungen des Alltags...
Start auf ca. 1070m. Die Fahrstrasse "Ochsenboden-Gribschli" ist bis hierhin geräumt. Wenig nach dem Gribschli folgt die Steilstufe, über welche man auch heuer die Ski trägt: Eine reizvolle Mischung aus Treppenstufen, schmalen Waldpassagen, kleinen Lawinenkegeln und lustiger Laubauflage legen diese Entscheidung nahe. Anschliessend geht's bis Hinter Sihl auf guter Unterlage durch eine reizvolle, urtümliche Landschaft. Der Kranz der einsamen Gipfel "Lauiberg- Mieserenstock-Höch Hund-Chläbdächer bis hinüber zum Druesberg verleiht dem Talabschluss im Quellgebiet der Sihl eine wilde Erscheinung.
Angesichts der äusserst bescheidenen Lawinengefahr kann ich von der Sihltalhütte ziemlich direkt auf den Lauiberg zusteuern und diesen auf dessen Nordostseite im steilen Gelände umgehen. Ansonsten scheint es sicherer, den Lauiberg etwas grosszügiger in Richtung Sihlseeli zu umgehen. Wie auch immer, zuletzt erreicht man auf beiden Routen die Krete wenig unterhalb Pkt. 2048. Wegen der knappen Schneeverhältnisse ist für den Skiaufstieg bereits beim fix montierten Pickel Schluss. Dieser Pickel erleichtert den Fussaufstieg zum Gipfel, der zuerst über steiles Gelände (50m, bis ca. 45°) auf den schmalen Gipfelgrat, anschliessend über eben diesen ausgesetzt, heuer aber einfach, zum Gipfelkreuz führt.
Glaubt man den Einträgen im Gipfelbuch, so müsste mein Skiaufstieg der Erste der Saison und angesichts der überaus unglücklichen Schneeverhältnisse vielleicht sogar der Letzte des Jahres gewesen sein.
Abfahrt über die Aufstiegsroute. Dank der sicheren Bedingungen kann diesmal bedenkenlos über die steileren Passagen abgefahren werden, sogar der Schnee ist nicht so schrecklich wie frühmorgens befürchtet. Der Höhepunkt der Abfahrt ist selbstverständlich die Portage die Steilstufe hinunter zum Gribschli.
Tour im Alleingang
Start auf ca. 1070m. Die Fahrstrasse "Ochsenboden-Gribschli" ist bis hierhin geräumt. Wenig nach dem Gribschli folgt die Steilstufe, über welche man auch heuer die Ski trägt: Eine reizvolle Mischung aus Treppenstufen, schmalen Waldpassagen, kleinen Lawinenkegeln und lustiger Laubauflage legen diese Entscheidung nahe. Anschliessend geht's bis Hinter Sihl auf guter Unterlage durch eine reizvolle, urtümliche Landschaft. Der Kranz der einsamen Gipfel "Lauiberg- Mieserenstock-Höch Hund-Chläbdächer bis hinüber zum Druesberg verleiht dem Talabschluss im Quellgebiet der Sihl eine wilde Erscheinung.
Angesichts der äusserst bescheidenen Lawinengefahr kann ich von der Sihltalhütte ziemlich direkt auf den Lauiberg zusteuern und diesen auf dessen Nordostseite im steilen Gelände umgehen. Ansonsten scheint es sicherer, den Lauiberg etwas grosszügiger in Richtung Sihlseeli zu umgehen. Wie auch immer, zuletzt erreicht man auf beiden Routen die Krete wenig unterhalb Pkt. 2048. Wegen der knappen Schneeverhältnisse ist für den Skiaufstieg bereits beim fix montierten Pickel Schluss. Dieser Pickel erleichtert den Fussaufstieg zum Gipfel, der zuerst über steiles Gelände (50m, bis ca. 45°) auf den schmalen Gipfelgrat, anschliessend über eben diesen ausgesetzt, heuer aber einfach, zum Gipfelkreuz führt.
Glaubt man den Einträgen im Gipfelbuch, so müsste mein Skiaufstieg der Erste der Saison und angesichts der überaus unglücklichen Schneeverhältnisse vielleicht sogar der Letzte des Jahres gewesen sein.
Abfahrt über die Aufstiegsroute. Dank der sicheren Bedingungen kann diesmal bedenkenlos über die steileren Passagen abgefahren werden, sogar der Schnee ist nicht so schrecklich wie frühmorgens befürchtet. Der Höhepunkt der Abfahrt ist selbstverständlich die Portage die Steilstufe hinunter zum Gribschli.
Tour im Alleingang
Tourengänger:
ossi

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Kommentare (3)