Brauneck - 1555 m - Benediktenwand - 1801 m


Publiziert von Woife Pro , 11. September 2015 um 12:47.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum:10 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 1250 m

In recht dichtem Nebel fuhr ich nach Lenggries bis zur Talstation der Brauneckbahn. Die Kabinenbahn brachte mich schnell in die Sonne. Von der Bergstation der Seilbahn in wenigen Minuten zum Gipfel des Braunecks. In den Tälern nach wie vor dichter Nebel. Auch die Sicht in den Süden war recht bescheiden. Sehr dunstig. Aber der Höhenweg über das Stangeneck,  am Vorderen Kirchstein vorbei und hinauf zum Latschenkopf (1722 m) war recht reizvoll. Oben pfiff ein kalter Wind, so daß ich über Handschuhe und Kapperl recht froh war. Dann ging´s auf recht felsigem Steig hinunter zu einer Senke und von dieser in ständigem Auf und Ab über die Achselköpfe. Hier mußte ich schon immer wieder kleinere Stellen auf- und abklettern (T 3). Dann weiter hinauf auf gutem Steig zum Rotöhrsattel (1615 m) und zu einem weiteren kleinen Sattel (1650 m).  Von diesem steil hinauf Richtung Benediktenwand. Anfangs mit neuen Stahlseilen versichert. Sorgfältiges Steigen war angebracht. Auch die Latschen des gut ausgeschnittenen Steigs waren oft eine angenehme Hilfe, um sich hoch zu ziehen (T3). Weiter oben ging´s etwas gemütlicher wieder durch Latschengassen auf und ab, bis ich mich dem Gipfelkreuz  näherte. Viele Nebelschwaden zogen von den Tälern herauf, so daß die umliegende Bergwelt verhüllt blieb. Recht viele Leut unterwegs. Lang blieb ich nicht auf dem Gipfel und stieg wieder recht schnell zu dem kleinen Sattel auf 1650 m ab. Von dort folgte ich nach unten in westlicher Richtung dem Steig, der zur Tutzinger Hütte führt . Am tiefsten Punkt  zweigte ich nach rechts auf kleinem Steig Richtung Obere Hausstattalm (verfallen), der sich dann in dieser Almweide verlor. Ich stieß dann auf den schmalen Steig hinunter zur Tiefentalam (1252 m).  Von dort fand ich dann einen schmalen Waldsteig, der sich in etwa auf der Höhenlinie 1100 m hielt, dann an einer Forststraße endete, der ich dann bis zu einem Sattel (1095 m) folgte. Auf dieser steil hinunter an der Melcherstefflalm vorbei bis zu einer Kreuzung (998 m) und weiter ins Längental und am Arzbach entlang. Diese lange Forststraßenhatscherei ist nervig und auch ermüdend. So war ich sehr erleichtert, als an der Brücke über den Arzbach (760 m) auf meine Bitte zwei junge  Einheimische mich in ihrem VW-Bus mitnahmen und  mich sogar noch bis zur Talstation der Brauneckbahn brachten. Nochmals den beiden ein herzliches Vergeltsgott!!


Tourengänger: Woife


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