Vilser Kegel (1844m) - Aussichtspunkt über dem Ostallgäu


Publiziert von felixbavaria , 24. Mai 2014 um 17:25.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:18 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PKW nach Vils, dort den Schildern zum Schilift folgen

Der Vilser Kegel ist ein Randberg der Tannheimer Gruppe. Die Aussicht ins Voralpenland ist exzellent, nach Süden verhindern die höheren Tannheimer Gipfel ein weitreichenderes Panorama. Doch im Frühjahr, wenn weiter oben noch Schnee liegt, bilden die Nordwände der Schlicke einen besonderen Kontrast zu den Blumenwiesen im Tal.

Start bei überraschend wolkenlosem Himmel am Parkplatz des Schleppliftes bei Vils. Von dort (Ww.) zunächst auf einem Forstweg in Kehren empor, dann über einen Bach und auf gutem Steig weiter. Die Forststraße wird noch einmal gekreuzt. Am schönen Hundsarschbach (trotz der guten Wasserqualität eignet sich der Name für eine Mineralwassermarke wohl eher weniger) vorbei erreicht man die Hundsarschalpe, eine ehemalige Alm.

Ab hier liegt dann auch durchgehend Schnee, die Eisheiligen haben ganze Arbeit geleistet. Die Schneedecke ist durchfeuchtet und nicht mit dem Untergrund verbunden, was den Aufstieg recht mühsam macht. In den Nordflanken der Schlicke sind auch (in sicherem Abstand) einige Lawinenabgänge zu beobachten.

Am Hundsarschjoch angekommen, zieht sich der Aufstieg über die letzten 200 Höhenmeter noch gewaltig, denn aufgrund des Nassschnees im bröseligen Schrofengelände ist Vorsicht geboten. Zwar ist der Anstieg völlig unschwierig, aber ausrutschen sollte man dennoch nicht.

Schließlich erreichen wir den Kreuzgipfel und genießen die herrliche Aussicht, obwohl es nicht mehr ganz so sonnig ist wie am Tourenbeginn. Den ca. 20 Meter höheren Hauptgipfel schenken wir uns, da der weglose, ungespurte Aufstieg durchs schneebedeckte Schrofengelände nicht gerade anheimelnd aussieht.

Auf dem Anstiegsweg kehren wir mit der gebotenen Vorsicht zum Hundsarschjoch und von dort zum Parkplatz zurück. Der Weg gleicht im oberen Bereich einem Bachlauf, die kräftige Frühjahrssonne leistet ganze Arbeit. Dabei kam es dann noch zu einem unfreiwilligen Bad in einem Schmelzwassertümpel, was der Freude an der Tour aber keinen Abbruch tat.

Fazit: Eine nette Unternehmung fürs Frühjahr, nach Neuschneefällen jedoch nur bedingt empfehlenswert.

Tourengänger: felixbavaria


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