Federispitz


Publiziert von tricky Pro , 28. April 2014 um 19:59.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:25 April 2014
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Speerkette   CH-SG   Speer-Mattstock   Zürcher Hausberge   CH-SZ 
Zeitbedarf: 1:30
Aufstieg: 1525 m
Strecke:Ziegelbrücke - Grüt - Schwanten - Voder Federispitz - Federispitz - Federishütte - Grütwald - Reichenburg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Via ÖV nach Ziegelbrücke

Der Schnee liegt nur noch in den oberen lagen. Start für die Sommer-Bergtouren. Dazu muss ich aber meine Kondition noch verbessern. Der Federispitz ist ideal für einen Ausflug mit super Aussicht und gute Erreichbarkeit. Eigentlich fast zu schade für einen Berglauf, aber ich geniesse es auch in den Bergen zu sein trotz dem schnelleren unterwegs sein. Auch Ideal für einen Test meiner neuen Laufschuhe. Meine Bergschuhe sind Top und sehr bequem, aber eben auch schwer und für schnellere einfachere Touren einfach zu Klobig. Hatte schon mehrere Zustiegs- und Trailrunning Schuhe getestet. Aber die Schuhsohlen sind mir alle zu weich eher gut für Joggingstrecken aber für mich zu weich für Bergläufe. Somit habe ich für heute nun Ultra-dünne Gore-Tex Schuhe mit Vibram Sohle von Merrell dabei.

Ich dachte ich könnte die Strecke rennend vollziehen. Nach etwa 100m musste ich passen und machte dafür mit grossen und schnellen schritte weiter bis zur ersten Trinkstelle bei Grüt. Das Wetter angenehm, aber feucht. Erst auf dem Grat dann Wind von Norden zu spüren. Nach dem Vorgipfel und einem Energieriegel konnte ich die letzte Strecke leicht Joggend verbringen. Oben in 1:25min. Noch nicht die gewünschten 900hm/pro/h aber doch zufrieden. Eine kurze Ruhepause auf dem Federispitz mit leichten säuerlichen Muskeln und wieder runter zur Abzweigung nach Schänis beim Federigrat. Einzelne Schneefelder versperrten mir den Weg. Mit diesen Schuhen eher eine mühsame Sache. Der Rest der Strecke trocken und gut begehbar. Ebenfalls mit Speed hinunter nach Schänis und Joggend weiter nach Reichenburg wo ich gerade noch in das Gewitter hinein kam.

Material: Mit dabei hatte ich nur das Notwendigste. Einen sehr kleinen Rucksack mit Trinken und Energieriegel, Regenjacke und Hose. Stöcke hatte ich nicht dabei. Das nächste mal aber gerne. Was für Erfahrungen hattet ihr mit Trail-Schuhen gemacht?

Fazit: Ideale Halbtagestour, nicht nur für die Fitness, nein auch für das Auge eine schöne Bergtour in der Nähe mit guten ÖV Anschlüsse.

Tourengänger: tricky


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Kommentare (8)


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alpstein Pro hat gesagt:
Gesendet am 28. April 2014 um 21:08
>Was für Erfahrungen hattet ihr mit Trail-Schuhen gemacht?

esther58 hat letztes Jahr einen erstanden, nachdem chaeppi von positiven Auswirkungen bei Kniebeschwerden berichtet hatte. Die Erfahrung ist, dass er bis T3 gut und vor allem bequem ist. Im Fels bzw. T5 aber absolut nicht zu gebrauchen. Zum Glück hatten wir bei der ersten Bergtour noch ihren Bergschuh für den Abstieg vom Gipfel im Rucksack

Gruß
Hanspeter


tricky Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. April 2014 um 08:33
Genau so ist es mir mit den sogenannten Trailschuhen auch ergangen. Über Stock und Stein noch gut zu Laufen, aber bei steilen Quergängen oder T5 zu labberig im Seitenhalt.

Liebe Grüsse Niki

Kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 28. April 2014 um 22:07
> Was für Erfahrungen hattet ihr mit Trail-Schuhen gemacht?

wie du meinen touren unschwer entnehmen kannst, bin ich seit jahren parktisch nur in turnschuhen (trail-runnern) unterwegs und das bis und mit T5 (darüber hinaus ist's mir zu schwindelig) u.u. mit "zuschaltbaren" extras wie grödeln oder steigeisen.

aber stöcke sind auf alle fälle zu empfehlen. vorallem für den abstieg.

"welcome to the club."

tricky Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 29. April 2014 um 08:39
Spezielle Trailstöcke werde ich mir auch noch zutun. Habe bei dieser Tour ganz kurz einen Holzstock dazu missbraucht. Aber das ist natürlich nicht das gleiche wie Stöcke. Für die Ski- und Hochtouren habe ich neu ganz stabile Tourenstöcke. Habe nun ultraleichte Trailstöcke aus Carbon gesehen und ich stehe ja auf Carbon ;-)

liebe Grüsse Niki

Runner hat gesagt: Trailrunningschuhe ...
Gesendet am 29. April 2014 um 09:39
ich bin seit Jahren praktisch ausschliesslich mit Laufschuhen unterwegs, wobei ich teilweise auch ganz normale Strassenlaufschuhe benutze. Die 'Trailrunner' bieten den Vorteil, dass diese meist eine härtere Sohle haben, was sich im unebenen Gelände positiv auswirkt und - vor allem dies schätze ich sehr - wasserfester sind (Gore-Tex Technologie).

Ansonsten ist es schon so, dass auch die Fuss- und Knöchelmuskulatur entscheidend ist. Stöcke bieten keine zusätzliche Sicherheit, wirken sich jedoch gerade beim 'Downhill' gelenkschonend aus und verringern je nach Steilheit des Geländes den Kraftaufwand. Ich verzichte zu Trainingszwecken in der Regel auf deren Einsatz, führe sie aber auf längern Touren im Gebirge mit - man weiss ja nie !

Der Federi - http://www.hikr.org/tour/post54094.html - ist übrigens ein sehr schönes Laufgebiet ! Vielleicht trifft man sich mal dort. Ich möchte den nächsten Trainingslauf zum Speer ausdehnen. Wäre eine Idee für ein gemeinsames Läufli !

Bergamotte Pro hat gesagt:
Gesendet am 1. Mai 2014 um 10:09
>Oben in 1:25min. Noch nicht die gewünschten 900hm/pro/h aber doch zufrieden.

Hmm, also wenn Du die 1440Hm ab Ziegelbrücke auf den Federi in 1:25 absolviert hast, waren das doch über 1000Hm/h, nicht? Ich sehe da kein Formproblem... ;-)

tricky Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Mai 2014 um 20:17
Das stimmt, aber damit meinte ich eher das ich meine "normale" Kondition steigern muss um auch die "normalen" Bergtouren in einer schnelleren Zeit zu schaffen. Und nicht auf dem Gipfel mit sauren Beinen ankommen :-)

LuLatsch hat gesagt: Schuhe
Gesendet am 6. Mai 2014 um 20:37
Ich bin seit einem Jahr mit den Adizero xt 4 unterwegs, mit der aggressiven und relativ harten Sohle sind Querungen in steilem Gras und Altschnee gut machbar, auf Fels ist der Schuh hingegen eher problematisch.


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