Riedchopf 2552m


Publiziert von Robertb , 7. März 2013 um 21:04.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Prättigau
Tour Datum: 7 März 2013
Ski Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   A 
Zeitbedarf: 1 Tage
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Litzirüti, Matten, Alpeltitälli, Riedchopf, Partnunstaffel, Litzirüti
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Landquart, Küblis, St. Antönien, Litzirüti
Kartennummer:248S Prättigau

Heute zogs mich wieder ins Rätikon. Der Riedchopf hat mich 'gluschtig' gemacht. Zudem versprach ich mir besseres Wetter als in den Bündner Südtälern.

Ich stellte mein Auto auf dem Parkplatz bei Litzirüti P1461 ab und machte mich sogleich auf den Weg Richtung Matten vorbei an P1622. Kurz nach Matten bog ich links ab auf Route 124a Richtung Alpetli. Der Schnee war hart gefroren aber gut griffig, die Harscheisen waren nicht nötig. Der Talmulde folgend gings mal flacher mal steiler (die letzte Steilstufe hat's in Sich) Richtung Alpetlitälli. In einer grossen linkskurve stieg ich der österreichischen Grenze entgegen. Rechterhand liess ich das St. Antönierjoch P2376 hinter mir und ging weiter: Der Gipfel ist noch nicht in Sicht. Sobald man den Südgrat erreicht hat, öffnet sich die Aussicht auf die österreichischen Alpen und auch das Gipfelkreuz des Riedchopf's P2552 tritt ins Blickfeld. Auf dem Vorgipfel schnallte ich die Ski's ab und ging die letzten Meter zu Fuss.

Ich hatte mein Auto absichtlich in Litzirüti parkiert, denn ich wollte sofern es die Verhältnisse erlauben Richtung Partnunstaffel auf
Route 124b abfahren. Dies ist jedoch nur bei sicheren Lawinenverhältnissen möglich. Heute war so ein Tag, der Untergrund war hart gefroren aber nicht eisig und gut griffig. Also nichts wie los und das steile Nordcouloir runter. Dies gibt der ganzen Tour das 'gewisse Etwas' und ist zu empfehlen sofern es die Verhältnisse zulassen. Auch hier fand ich noch den einen oder andern Pulverschneehang vor – super. Im unteren Bereich war der Schnee durchnässt aber trotzdem gut zu befahren.

Fazit:
Schöne Skitour. Man wird jedoch kaum alleine auf dem Gipfel stehen. Durch die Erschliessung auf österreichischer Seite, steigen viele Tourengänger von Östereich hoch. Der besondere Touch gibt die Abfahrt durchs steile Nordcouloir nach Partnunstaffel.


Tourengänger: Robertb


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