Le Pichiour (Chute de la Raspille) 1530 m, via Bisse Neuf und Bisse de Varen


Publiziert von CarpeDiem , 28. November 2012 um 22:18.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:27 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 850 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:Venthône - Proprija - La Fortsey - Le Pichiour (Chute de la Raspille) - Les Sans - Proprija - Varen - Dalabrücke - Leuk - Leuk Bahnhof
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Sierre/Siders - Postauto Venthône
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Leuk

Die Wetterprognosen für den heutigen Tag waren schlecht. Trotzdem war das Bedürfnis, an meinem Ferientag etwas zu unternehmen gross und ich verliess den Jurasüdfuss frühmorgens unter strömendem Regen. In Martigny staunte ich dann aber nicht schlecht : die Leute stiegen alle ohne Regenschirm in den Zug. In Sierre/Siders war dann tatsächlich auch alles trocken. Und während der ganzen Wanderung fiel kein einziger Tropfen. Vive le Valais....

Ich startete in Venthône und folgte den Wegweisern Richtung Bisse Neuf (vom Lappländer schon mehrmals beschrieben). Zu meiner Ueberraschung führte sie Wasser und es war echt friedlich bei dieser herbstlichen Stimmung der leise plätschernden Suone entlang zu wandern. Die fehlende Aussicht wegen etwas Nebel störte dabei überhaupt nicht. Einen kleinen Halt gabs bei der Chapelle des Plans, die der Sainte-Marguerite Marie gewidmet ist. Sie wurde an einen riesigen Felsblock angebaut. Dann gings weiter nach Proprija und von dort Richtung Pichiour, dem so benannten Wasserfall der Raspille. Hier ging es zum Teil steil den Hang und anschliessend hoch über der Schlucht bergauf. Tief unten toste die Raspille und Arbeiter waren dort am Bauen. Es scheint, als ob die Schöpfe erneuert würde. Vielleicht wissen gerberj oder laponia41 mehr darüber ???

Wasserfälle faszinieren mich immer, so auch der Pichiour. Er stürzte direkt über dem Wanderweg nach Aminona in die Tiefe. Ein wunderschönes Naturschauspiel. Dann entdeckte ich eine unmarkierte Spur. Ihr folgend kam ich ins Flussbett oberhalb des Wasserfalls, wo grosse, flache Felsblöcke einen schönen Rastplatz zum Verweilen boten. Die Spur ging gleich neben dem Flussbett noch weiter und bei schönem Wetter wäre es wohl interessant, ihr zu folgen. Heute aber nicht.

Ich stieg dann wieder ab bis Proprija und wanderte dem Bisse de Varen (ebenfalls bereits von diversen Suonenliebhabern beschrieben) entlang bis Taschonieren und weiter durch die Rebberge hinab nach Varen. Auch diese Suone führte viel Wasser und ihr leises Sprudeln auf diesem einsamen Weg war sehr regenerierend. In Varen war das Postauto nach Leuk gerade 4 Minuten vorher abgefahren. Das nächste kam in 2 Stunden. Blieb nichts anderes übrig als via Dalabrücke und weitere Rebberge nach Leuk zu wandern und von dort hinunter zum Bahnhof.

Wenn man sich auf diesen Wegen verirrt, ist man entweder blind, Analphabet oder total zerstreut unterwegs. So viele Wegweiser und Markierungen, immer gut plaziert, habe ich bis jetzt noch auf keiner Wanderung gesehen!

T3 gilt nur für das Stück ab Proprija zum Wasserfall. Dieser Weg, oberhalb der Schlucht, ist an einigen Stellen etwas ausgesetzt. Der Rest ist T2.

Tourengänger: CarpeDiem

Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (2)


Kommentar hinzufügen

Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 2. Dezember 2012 um 19:47
schöne Wanderung, den Bisses nach - auch mit dem Nebel ...

lg Felix

CarpeDiem hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Dezember 2012 um 14:13
Der Nebel liess eine fast mystische Stimmung aufkommen...

glg, Anne-Catherine


Kommentar hinzufügen»