Hoch über dem Urnersee - Von den Eggbergen zum Rophaien


Publiziert von Moschteler , 16. Januar 2010 um 16:37.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:25 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   Zürcher Hausberge 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1250 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:Eggbergen - Hüenderegg - Schön Chulm - Firtiggrätli - Diepen - Äbneter Stöckli - Rophaien - Ober Axen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW bis zur Talstation der LSB Flüelen-Eggbergen, von dort mit der LSB hinauf
Kartennummer:Urner Wander- und Bikekarte Blatt "Schächental"

Aussichtsreiche Wanderung zum grössten Gipfelkreuz im Kt. Uri

Bei den Eggbergen steigt der Weg kontinuierlich, aber eher sanft an bis zur Anhöhe bei der Hüenderegg, wo bereits ein hölzernes Kreuz steht. Bis zum Fleschsee mit der kleinen Beiz gehts nun leicht abwärts, bevor der Weg bis zur Schön Chulm wieder an Höhe gewinnt. Auch bei Schön Chulm steht ein Holzkreuz. Im weiteren Wegverlauf verliert man während der östlichen Umrundung des Diepen bis zum Firtiggrätli wieder etwas an Höhe. Anschliessend gehts wieder empor bis zum Sattel bei  P. 2028. Bis hierhin ist alles durchgehend markiert, entweder rot-weiss oder blau-weiss. Rechts der spätere Wegverlauf über den Grat  zum Rophaien, links der Diepen, der höchste Gipfel auf der heutigen Tour. Vom Sattel gehts zunächst auf guter Wegspur und zuletzt weg-, aber problemlos (T2) zum Gipfel des Diepen mit der Schnapszahl-Höhe 2222m. Nebelschwaden umgarnen den Gipfelaubau, daher ist die Aussicht gleich Null.
Nach dem Abstieg auf gleicher Route zurück zu P. 2028 folge ich in aussichtsreicher Gratwanderung (T3) dem Bergweg Richtung Rophaien. Auf dem Abschnitt zwischen P. 2028 und dem Äbneter Stöckli kriege ich auf der sonst menschenarmen Route Gesellschaft in Form einer kleinen Ziegenherde, die mir von den wolkenverhangenen Hängen am Diepen in sicherem Abstand folgt. Nun ists nicht mehr allzu weit bis zum imposanten Gipfelkreuz des Rophaien, von dem man schon seit geraumer Zeit wie magisch angezogen wird. Auf dem Gipfel ist die Sicht zwar um ein Vielfaches besser als auf dem Diepen, jedoch immer noch nicht perfekt. Wie so oft vergangenen Sommer hängen auch heute wieder einige Gipfel in den Wolken und vermiesen die Aussicht.

Der Abstieg nach Ober Axen führt meist über steil abfallende Wiesen und gelegentlich durch lichten Wald. Er ist sehr schön angelegt, blau-weiss markiert und daher kaum zu verfehlen. Bei Nässe könnten die ausgedehnten Gras- und Wiesenpartien allerdings rutschig werden. Ein Muss ist auch die abschliessend abenteuerliche Fahrt mit der LSB vom Ober Axen über das schroff abfallende Lauwital hinweg hinunter nach Flüelen.

Tourengänger: Moschteler


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