Rundwanderung im Alpstein (Bogartenfirst, Marwees, Hundstein)


Publiziert von MatthiasG , 13. August 2018 um 16:13.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:12 August 2018
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   Alpstein 
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m
Strecke:22 km

Der Wecker geht um 4:00 Uhr, aber da sitze ich schon im Auto. So mag ich das! Schon kurz vor 5:00 Uhr kann ich von Brülisau aufbrechen, und alle Bahnfahrer und Langschläfer weit hinter mir lassen.

Zuerst gehe ich über den sogenannten Jägersteig ganz leise auf den Bogartenfirst. Der Jägersteig hat eine heikle Stelle in der Mitte, da bin ich ganz froh um meinen Pickel. Mir geht es dabei nämlich weniger um die kurze Kraxelstelle, sondern um die Steilhang-Querung kurz davor. Der Tau macht alles rutschig, und wenn man hier ausrutscht zweifle ich, dass man vor dem Abgrund noch bremsen könnte.

Danach geht es weiter auf den Bogartenfirst. Wie schon am Jägersteig eigentlich gar nicht so schlecht markiert und doch sehr einsam. Das Gipfelbuch löst sich leider durch Feuchtigkeit in Fetzen auf, und die Einträge sind sehr verwaschen. Man kann nur noch Teile davon lesen. Daher hab ich die Überreste eingepackt und bei der Hundsteinhütte abgegeben. Ich hoffe, dass jemand ein neues Gipfelbuch hinaufbringt, und es diesmal vielleicht etwas besser verpackt. 

Auf der Marwees bin ich immer noch der erste. Erst als ich vom höchsten Punkt absteige sehe ich das erste Mal jemanden - es gehen hier zwei durch den Widderalpsattel. Dort angekommen entschließe ich mich, den Hundstein auch noch anzugehen. Die Schlucht sieht schon respekteinflößend aus, ist dann aber weit nicht so schlimm wie befürchtet. Nur ganz unten am Anfang ist eine lästige, brüchige Stelle, und dann noch weiter oben bei einem Klemmstein. Wegen dieser Stelle gibt es die II. Es ist aber nicht ausgesetzt. Dann folgt noch eine Stelle, die anspruchsvoll wäre, aber da gibt es eine Kette, die das wesentlich entschärft.

In der ganzen Schlucht bin ich sehr froh, dass ich einen Helm habe, denn wenn da jemand runterkommt und nicht sehr vorsichtig ist, könnte es schnell mal haufenweise Steine regnen.

Oben beim Hundstein treffe ich dann Leute und wir sehen ein Schneehuhn sowie vier Steingeißen. Der Abstieg erfolgt dann auf dem Normalweg (T4).

Tourengänger: MatthiasG


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