Aggenstein 1985 m zum Sonnenuntergang / al tramonto


Publiziert von Winterbaer Pro , 9. Juni 2018 um 23:51.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum: 5 Juni 2018
Wegpunkte:
Geo-Tags: D   A 
Aufstieg: 1295 m
Abstieg: 1295 m
Strecke:15 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz Fahrweg Ostlerhütte
Unterkunftmöglichkeiten:Ostlerhütte
Kartennummer:BY 5 Tannheimer Berge Köllenspitze, Gaishorn

Der Breitenberg mit mehreren Abfütterungsstationen und einer Bergbahn ist nicht besonders einsam. Der Aggenstein noch viel weniger, weil hier die Leute auch noch von der Kissinger Hütte hoch kommen. Aber eine schöne Aussicht hat es da. Und es gibt Murmeltiere zu beobachten!

 

Wir steigen dieses Jahr zum ersten Mal die Forststraße aus dem Achtal und später den Abzweig zur Jägerhütte hoch. Hier treffen wir dann niemanden mehr und genießen den ruhigen Aufstieg mit dem Rauschen des Wassers und dem Vogelgezwitscher im Ohr sehr. An der Jägerhütte treffen wir auf eine Märchenwiese mit ganz vielem orange leuchtenden Goldpippau und massenhaft Schmetterlingen darauf.

Eigentlich könnten wir hier bleiben, aber ich will doch die Murmeltiere sehen.

 

Also weiter hoch, bis der Steig auf den Ostlerhütten-Forstweg einmündet. Den überqueren wir und stehen vor einem Meer von lila und rosa Knabenkraut direkt bei den Murmeltierhängen. Hier bleiben wir erst mal.

 

Als wir lange genug die Murmeltiere beobachtet haben, geht es über die alte Wasserreserve hoch auf ein Weißbier zur Ostlerhütte. Es sind zum Glück nur noch wenige Menschen oben und es ist relativ ruhig. Das Wetter wechselt zwischen eiskaltem, starken Wind und stechend heißer Sonne, wenn der Wind mal Pause macht.

 

Die Tage sind jetzt schon lang, Gewitter soll`s heute keins mehr geben... da könnten wir ja mal wieder auf den Aggenstein zum Sonnenuntergang schauen?

 

Also auf der Schotterstraße von der Ostlerhütte wieder runter zum Breitenbergjoch und über den St. Magnus Acker rauf zum Aggenstein. Die Berghänge sind wunderschön überzogen von den verschiedensten bunten Blumenteppichen. Auch die Alpenrosen blühen an geschützten Stellen schon, direkt neben ein paar Altschneefeldern.

 

Bald sind wir oben auf dem Aggenstein und jetzt sogar ganz allein. Heute kommen nur noch ein paar super fitte Bergläufer hier oben an, aber sie sind fast genauso schnell wieder weg, wie sie hochgelaufen sind. Außerdem wollen die meistens eh nichts reden und schauen nur auf ihre Uhr:-).

 

Die Aussicht hier oben ist sehr schön, aber die große Fernsicht haben wir heute wegen der vielen Feuchtigkeit in der Luft nicht. Macht aber nix.

 

Den Sonnenuntergang warten wir oben noch ab, bevor es im letzten Dämmerungslicht wieder runter zum Breitenbergjoch geht.

Von hier zieht dann sich der Weg. Forststraße ist halt einfach langweilig, ein Radl wäre jetzt recht. Aber das hätten wir auch hochschieben müssen! Außerdem senken sie abends ja immer die Täler ab und der Abstieg erscheint einem dann doch immer viel länger, als der Aufstieg.

Aber immer noch besser 2 Stunden Forststraßenhatscher, als zwei Stunden schwierige, holprige Steige im Dunkeln.

 

Irgendwann kommt tatsächlich die letzte Kehre und wir sind am Parkplatz angelangt. Schön war`s, auch wenn die Füße wieder mal platt sind:-)

 

 

 


Il Breitenberg con un funicolare e con diverse osterie non è particolarmente solitario. L'Aggenstein ancora molto meno, perché qui salgono anche le persone provenienti dall`altra parte del monte dalla Kissinger Hütte. Ma ha una bella vista lì. E ci sono delle marmotte da guardare!

 

Quest'anno per la prima volta saliamo attraverso la strada forestale dall'Achtal e successivamente attraverso la Jägerhütte. Qui non incontriamo più nessuno e godiamo la salita tranquilla con il suono dell'acqua e il canto degli uccelli nell'orecchio. Alla Jägerhütte incontriamo un prato da favola con un sacco di Crepis aurea con tante farfalle.

Potremmo restare qui, ma voglio vedere le marmotte!

 

Così saliamo su, fino a che il sentiero raggiunge di nuovo la forestale alla Ostlerhütte. La attraversiamo e ci troviamo di fronte a un mare di orchidee viola e rosa direttamente sulle pendici delle marmotte. Qui restiamo per alcune ore.

 

Quando abbiamo finito osservare le marmotte, passiamo in alto sopra la vecchia fonte per una weiß alla Ostlerhütte. Fortunatamente sono rimaste solo poche persone ed è abbastanza tranquillo. Il tempo cambia tra un gelido vento forte e il sole pungente caldo quando il vento prende una pausa.

 

I giorni adesso sono già lunghi, i temporali oggi non dovrebbero arrivare qui ... perché non salire ancora una volta sull'Aggenstein per il tramonto?

 

Quindi, di nuovo scendere sulla strada sterrata dal Ostlerhütte verso il basso al Breitenbergjoch e risalire attraverso il campo di San Magno fino all`Aggenstein.

 

Le pendici della montagna sono splendidamente coperte da una varietà di tappeti colorati. Anche le rose alpine stanno già fiorendo in luoghi riparati, proprio accanto ad alcuni vecchi nevai.

 

Presto saremo su Aggenstein e ora anche tutti da soli. Solo pochi corridori di montagna super alenati arrivano qui, ma partono quasi così veloci come sono arrivati. Inoltre, la maggior parte di loro communque non vuole affatto parlare, solo guardono sul loro cronometro :-).

 

La vista qui è molto bella, ma la grande visibilità a distanza oggi a causa della forte umidità nell'aria non abbiamo. Ma non importa.

 

Aspettiamo il tramonto in alto, prima che nell'ultima luce del crepuscolo ritorniamo al Breitenbergjoch.

 

Da qui il percorso è ancora lungo. La strada forestale è semplicemente noiosa, sarebbe bello avere una bici in questo momento. Ma dovremmo anche averlo spinto in alto! Inoltre, la sera abbassano sempre le valli e la discesa di solito sembra molto più lunga della salita, vero?!

 

Ma sempre meglio 2 ore di camminata noiosa sulla forestale, di due ore di sentieri difficili e sconnessi nel buio.

 

Alla fine, come sempre, fortunatamente arriva l'ultimo turno e finalmente siamo al parcheggio. E 'stato bello, anche se i piedi adesso un`altra volta sono piatti :-)


Tourengänger: Winterbaer


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Kommentare (8)


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milanetta hat gesagt:
Gesendet am 10. Juni 2018 um 09:33
Hallo Uschi,

es ist immer wieder eine Freude, Deine Bilder anzuschauen!!
Schönen Sonntag,

Waldi

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 10. Juni 2018 um 10:29
Vielen Dank!
Freut mich wirklich sehr, denn genau deshalb mach ich meine seltsamen Berichte: um die Stimmung wiederzugeben, die ich draußen empfunden habe. Wenn das überhaupt möglich ist. Wenn nur ein oder zwei Betrachter das so sehen, bin ich vollkommen zufrieden:-)!!!

Hätte gerne das ganze Jahr so schöne Blumen am Berg! Ich find das so wunderschön und doch kommen wir viel zu selten zur richtigen Zeit da raus. Und ganz schnell ist alles schon wieder verblüht und vertrocknet. Höhen, Namen und Schwierigkeiten interessieren mich leider gar nicht. Aber die Schönheiten. Bei der bunten Blumenpracht gerade könnt ich wirklich ausflippen:-)

Viele schöne Touren für Euch!

blepori Pro hat gesagt:
Gesendet am 10. Juni 2018 um 12:03
foto strepitose, bravissimo, un bel regalo domenicale. Ciao Benedetto

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 11. Juni 2018 um 10:13
Grazie:-)!
Mi piacerebbe sedermi nei prati con i bei fiori e osservare le marmotte ogni giorno. Purtroppo non è possibile, perché le montagne oggi per noi sono a 60 km di distanza.

Ciao
Uschi

Menek hat gesagt:
Gesendet am 10. Juni 2018 um 22:42
solita carrellata di belle foto! ciao Uschi.
Menek

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 11. Juni 2018 um 10:13
Grazie, Domenico!:-)

Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 11. Juni 2018 um 17:52
deine Impressionen > "rufen" nach einem Sternenregen ;-)

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 11. Juni 2018 um 23:27
Danke, sehr nett! Aber die Sterne gehören wenn überhaupt den Tieren, Blumen, Naturschönheiten, ist klar:-)) Ich geb sie weiter!


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