Varianten an Güntelchamm und Hatzgenstock


Publiziert von PStraub , 12. Oktober 2017 um 17:15.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:12 Oktober 2017
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Schilt-Mürtschengruppe 
Aufstieg: 1550 m
Abstieg: 1100 m

Bei uns in der Ostschweiz hatte es doch recht heftig geschneit, darum sind zurzeit süd-exponierte Hänge die bessere Wahl. Für mich eine Gelegenheit, die Passagen rund um Güntelchamm und Hatzgenstock einmal genauer anzuschauen.

Erst ging es per Bike von Engi-Dorf bis zur Verzweigung der Wege auf rund 1245 m. Bis Chummenberg ist die Strasse asphaltiert, im oberen Teil ist es eine gute Naturstrasse.
Nach dem Tenuewechsel ging ich Richtung Triangelwald. Diesen Weg hatte ich hier im Abstieg begehen wollen, aber nicht gefunden.
Vor vielen Jahren hatten Irène und ich diesen Weg einmal begangen. Das war kurz nach den Vivian-/Wiebke-Stürmen, von Weg konnte damals keine Rede sein. Überall lagen Bäume herum, es herrschte Chaos total.
Jetzt ist die Wegspur in tiptoppem Zustand - ich kenne markierte Wanderwege (zB. Mols - Tannenbodenalp), die schlechter zu begehen sind.
Den Einstieg oben findet man übrigens einfach: Nach Mittler Gheist (neu Kheist) geht der Weg ein rechtes Stück geradeaus, dann folgen vier Kehren. Kurz danach ist der Beginn unten an einer Fichte angeschrieben (Foto).

Nach Ober G/Kheist folgte ich der Wegspur nach Nordwesten und stieg, sobald es die Zwergstrauch-Vegetation zuliess, zum Güntelchamm-Südgrat auf. Das ist alles sehr attraktiv zum Begehen, recht steil, aber gut gestuft (je nach Variante T4 .. T5).
Schnee war tatsächlich kein Problem: Die (Süd-)Hänge sind aper, an den flachen Stellen liegt kaum mehr als 10 cm. Eher unerwartet war der kühle Westwind in der Höhe.
Nach dem Vorgipfel mit Gipfelbuch ging es noch zum kotierten Punkt P. 2319, dann stieg ich in einer Rinne zum Hatzgenstock ab (einfachste Variante knapp T5).
Grundsätzlich wäre auch hier ein direkter Abstieg möglich (heikel, schnell im T6-Bereich), doch ich wollte noch das Chilchli besteigen, darum traversierte ich zum markierten (Gufelstock-)Weg und stieg auf diesem zum Gufeli-Oberstafel ab.
Nach dem Abstecher aufs Chilchli (ca. 30 Hm) ging es zurück zum Bike. Und nach dem Downhill noch zu einem Erfrischungsgetränk in Engi.

Die Gufelstock-Südflanke bietet unendliche Möglichkeiten für Wanderungen im gehobenen Bereich in einer prächtigen Umgebung.

Tourengänger: PStraub

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