Gleischtaler Brandjochspitze (2374m)


Publiziert von Tef Pro , 13. Oktober 2017 um 21:02.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Karwendel
Tour Datum:15 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1900 m
Abstieg: 230 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Arzl, Ortsteil von Innsbruck zu erreichen über Rum oder Innsbruck-Mühlau (Bus A,D oderE). Parken im Zentrum
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus J von der Hungerburgbahn in die Stadt
Kartennummer:Kompass 290

Ganz nah am vielbegangenen Goetheweg oberhalb von Innsbruck liegt unweit der Mandlscharte ein völlig unbeachteter Aussichtsgipfel, die Gleirschtaler Brandjochspitze. Selbst bei hikr gibt es bisher nur einen Eintrag von ADI (von wem sonst?).
Er nähert sich dem Berg von Norden, ich starte heute im Süden tief unten im Inntal ganz natürlich ohne Radl, habe später aber keine Hemmungen, um mit dem Rückfahrtticket von Helena (die es ja nicht braucht weil sie ja auch noch Bewegung will) bequem und Knieschonend hinab zu schweben.
Schöne Runde im wunderschönen Karwendel, Einsamkeit und Trubel liegen hier oft nur wenige Meter voneinander entfernt.
Der direkteste Weg zum Gipfel aus dem Inntal führt schnurstracks über die Arzler Scharte. Man muß hier im Aufstieg aufpassen immer auf dem Pfad zu bleiben damit man nicht in einer Abfahrtsspur landet.
Los geht es in Arzl hinauf zum Schießstand und hinein Richtung Mühlauer Klamm. Kurz nachdem es links zur Mühlauer Aussicht abgeht, sclage ich mich rechts ins Gehölz und folge der Spur aufwärts. Man kreuzt kurz darauf einen Wanderweg und bleibt immer an der Kante, auch wenn der Weg zur Enzianhütte rechts abdreht. Wenn es nicht mehr weiter geht, folgt man der Pfadspur schräg aufwärts im Wald bis man wieder auf den breiten Forstweg trifft.
Auf diesem weiter aufwärts, alle Abzweigungen ignorierend bis man auf die breite Almstraße trifft. Auch hier geht es geradewegs weiter, nun auf schönem kleinen Pfad, zunächst noch durchs Gestrüpp, später im freien Gelände. Links geht es mal zur Arzler Alm, nach rechts zur Rumer.
Wie bereits erwähnt, möglichst auf dem Steig bleiben um Kräfte zu sparen. Tendenziell befindet man sich anfangs eher links, später quert der Pfad nach rechts.
Viel ist hier nicht los,zwei,drei Wanderer treffe ich im Abstieg. Der Anstieg ist zwar recht monoton, aber die Umgebung ist sehr schön und die Ausblicke nach Süden werden immer besser.
Schließlich wird es wieder grüner und nach einigen Kuppen erreicht man die Arzler Scharte (2162m), wo sich der Blick erstmals nach Nordosten öffnet. Die Gleischtaler Brandjochspitze baut sich direkt im Norden auf, links davon die Mandlscharte (2315m), und zu dieser führt nun der Steig in Serpentinen hinauf.
Hier ist nun viel los, befindet man sich doch auf dem Goetheweg. Kurz bevor man die Scharte erreicht sieht man den Einstieg zum Anstieg - eine deutliche Spur führt zu den Felsen. Und hier wartet ein durchgehend gesicherter Anstieg (T3,I).
Nach a bissal Gekraxel erreicht man eine Schulter. Hier geht es kurz nach rechts und dann links den steilen Schrofenhang hinauf zum Gipfel. Die Rundumsicht ist wirklich phantastisch!
Nach der Pause geht es wieder hinab, dann hinauf zur Mandlscharte und auf dem Goetheweg Richtung Hafelekar, bis ich auf die Mädels treffe.
Die Kleine und ich schweben dann hinab in die Stadt auf ein Gelato beim Lago di Garda.

Tourengänger: Tef


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»