Mutschen im Alpstein


Publiziert von markus73 , 3. Juni 2017 um 19:32.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum: 3 Juni 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:Wildhaus - Flürentobel - Alp Tesel - Mutschensattel - Mutschen - Chreialpfirst - Zwinglipass - Zwinglipasshütte - Alp Tesel - Flürentobel - Wildhaus
Zufahrt zum Ausgangspunkt:via Wil - Wattwil nach Wildhaus mit dem Auto

Ich hatte den Mutschen und die Zwinglipass-Region schon länger im Auge. Heute war es soweit. Um 8 Uhr gings los ab Talstation Gamplüt hinauf durchs Flürentobel. Die Temperatur war noch relativ frisch aber durchaus angenehm. Am Ende des Tobels war reger Betrieb. 2-3 Mini-LKW mit Vieh beladen fuhren vorbei. Einige Wanderer kreuzten meinen Weg von Gamplüt her. Es wird heute einige Leute am Berg haben. Vorbei an der Teselalp immer in Richtung Mutschensattel. Bei der Alp Grueb bellte mich plötzlich ein Hüttenhund an. Die Aelplerin trat aus der Hütte und wir redeten 2-3 Minuten. Eine junge Bayerin die Ruhe und Einsamkeit suchte und für ein paar Monate hier hoben weilt. Bis jetzt war es ja noch ein Spaziergang. Doch bald wurde es steiler. Schneefelder taten ihr übriges. Bei Mutschensattel angekommen genoss ich die Aussicht auf die umliegen Berge und das Rheintal. Den Mutschen noch schnell rauf. Kurze Rast und weiter gings auf dem Chreialpfirst. Etwa nach 1. Drittel des First machte ich dann eine ausgedehnte verfrühte Mittagspause. Von hier sieht man sogar den Bodensee. Grandios dieses Panorama. Weiter gings Richtung Zwinglipass. Bei der Zwinglipasshütte war einiges Volk. Am Altmann waren Steinböcke zu sehen. Wenn auch nur knapp. Ohne Fernglas sieht man sie kaum. Relativ nah bei der Hütte sah ich Murmeltiere. Ich war erstaunt wie nah bei der Hütte sie waren und pfiffen. Wunderbar. Nach ca. 20 Min. Pause gins nun runter Richtung Teselalp. Relativ angenehmer aber zwischendurch mit Schneefeldern durchsetzter Weg. Serpentinen aber gut ausgebauter Weg. Der Rest ist schnell erzählt. Durchs Flürentobel zurück zur Gamplüt-Talstation war die Wanderung dann um 16 Uhr beendet. Eine Genusswanderung mit viel Pausen und ohne Hast. Gerne mal wieder.

Tourengänger: markus73


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»