Auf neuem Pfädli vom Tschoppehof zum Talhaus


Publiziert von Kopfsalat Pro , 21. Dezember 2016 um 11:13.

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:20 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL 
Aufstieg: 275 m
Abstieg: 525 m
Strecke:12km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Liedertswil
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Bubendorf, Talhaus
Kartennummer:map.geo.admin.ch

Es ist Dienstag, ich muss raus, ob ich will oder nicht!

Heute gehts in erster Linie wieder darum, die Sonne zu suchen. Gemäss der Prognose von meteoblue sollte in der gesamten Nordwestschweiz spätestens ab Mittag die Sonne scheinen, gemäss SRF-Meteo hats immer ein paar Schleierwolken. SRF hatte leider recht.

Aufgrund der vom Bau-Filz geprägten Politik der Bananen-Republik BL lieber Strassen zu vergolden, als in den ÖV zu investieren, wurde der Taktfahrplan im Oberen Baselbiet ab der Fahrplanumstellung im Dezember 2016 de facto abgeschafft. Wer also mit dem Bus nach Tschoppehof (Liedertswil) will, tut gut daran, dies rechtzeitig zu planen. Am Wochenende ist gar ganz tote Hose, da wurde der Bus wurde komplett gestrichen.


Heute fährt der Bus, dafür hat die Beiz zu. Betriebsferien. Jä nu. Dann gibts eben keinen Kaffee.

Auf breitem, aber zu Beginn in der Karte nicht eingezeichneten, Weg gehts durch den Friedhag und um den Steinenberg. Nun quer über die Felder zum westlichen Waldrand des Dottlenbergs. Da wir schon auf dem "Baumsichtsturm" waren und ich so lange wie möglich an der Sonne bleiben möchte, quere ich auf offenem Feld zum Banholz. Auf dem Kretenweg nach links und auf dem Forstweg wieder nach rechts.

An dessen Ende zieht ein guter Pfad im Zickzack von rechts oben nach links unten zum Forstweg auf 720m. Hier zweigt der gemäss Schild von der "ZSO WBT 2015" erstellte und mit weiss-blauen Wegweisern markierte Pfad nach Nordosten ab und trifft auf ca. 700m auf den Forstweg der zu Pt. 662 südöstlich Oberer Sörzach führt.

Obwohl teils aufwendig mit Geländern und Treppenstufen ausgebaut, hat der Nordabstieg vom Dottlenberg weder den Eingang in die LK, noch ins WW-Netz gefunden.

Nun im Auf und Ab weiter dem WW entlang bis Egg Pt. 606. Ein kurzes Stück entlang der Asphaltstrasse zum Arxhof. Auf den ersten Weg rechts abzweigen. Anfangs noch breit, dann immer schmäler über den Tannenboden zum Vogelsrain (ich hoffe die Flurnamen auf swisstopo LK stimmen hier, nicht wie in der Gegend um den Spilauersee).

In der einsetzenden Dunkelheit folge dich dem recht schmalen Pfad dem Bach entlang zu Pt. 468 und will schon den Weiterweg Richtung Sormattfall und Wildenstein einschlagen, als mir in den Sinn kommt, dass dieser ja mitten durch den Bauernhof führt, was in der Dunkelheit und mit Hofhund eventuell keine so gute Idee ist. So steige ich wieder nach Südwesten auf bis ich auf den WW treffe. Diesem entlang zum kleinem Steg über den Sormattbach und auf stellenweise recht schmalem und gut botanischem Pfad zum Forstweg am Waldrand.

Nun weiter dem WW entlang (oder leicht abkürzend) zum Weiher, wo ich am Brunnen meine Wasserflasche auffülle. Die uralten Eichen haben im fahlen Licht etwas sehr gespenstisches. In der Bretterhütte auf dem Murenberg mach ich eine letzte Rast. Durch den nun recht dichten Nebel steige ich den WW, der hier leider auf der asphaltierten Fahrstrasse verläuft, bis zum Reservoir bei Pt. 434 ab.

Im grossen Zickzack auf dem ehemaligen Forstweg zum Talhaus hinunter. Sind die Wege, wie hier, nicht mit hellem Mergel belegt, braucht es einiges an Gespür, um in der Dunkelheit die Abzweigungen nicht zu verpassen.

Als ich über die Frenkenbrücke gehe, höre ich das Signal der Barrieren. Ein kleiner Spurt und just als ich bei der Station Talhaus ankomme, fährt das Waldenburgerli ein und braust an mir vorbei. Halt auf Verlangen!

Leider ist der Landgasthof Talhaus heute abend komplett ausgebucht, so darf ich eine halbe Stunde lang den verblichenen Charme des Wartehäuschens geniessen.

Tourengänger: Kopfsalat


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Kommentare (1)


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Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 13. November 2017 um 21:13
eine mir völlig unbekannte Gegend - doch scheint sie abwechslungsreich; Danke für den Tipp

lg Felix


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