Supermondtour


Publiziert von tricky Pro , 16. November 2016 um 16:05.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:14 November 2016
Ski Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   CH-SG   Spitzmeilengruppe 
Zeitbedarf: 1 Tage

Nach gut 10 Tage Kurse für SSBS im Schnee, endlich meine erste Splitboardtour. Aufgrund vom aktuellen Erreignis dem Supermond, ging ich mit Bus nach Flumserberg mit etwas spätem Start am 16:30 Uhr. Der Mond sollte um 17.12 Aufgehen. Mit etwas Speed erreichte ich fast den Gipfel. Der Mond erwischte ich bei einer der Schneekanone vor dem Maschgenkamm. Nun hiess es schnell die Kamera auspacken mit der 400mm Brennweite und los geht es. Aber auch das neue iPhone 7 macht schon erstaunlich gute Qualität. 

Noch was wegen dem Supermond: Supermond, bitte was genau? Was ist daran super? 
Der Mond erschien etwas heller und grösser. Ein Super-Vollmond erschien am Nachthimmel etwa 7% grösser als ein durchschnittlicher Mond. Im Vergleich mit dem erdfernsten Punkt seiner Umlaufbahn wächst er sogar um etwa 12 bis 14%. Das war die kleinste Distanz seit dem 26. Januar 1948. Erst am 25. November 2034 kommt uns der Mond wieder so nahe. Nett, aber auch nicht gerade besonders als sonst. Für die Medien aber ein guter Füller. Die meisten Fotos mit Langzeitbelichtung sind auf dem Computer entstanden durch zwei Bilder zusammenfügen. Bei einer Langzeitbelichtung könnte man zwar die Sterne und Umgebung gut sehen, der Mond allerdings wäre nur ein weisser Punkt. Mein Bild ist ebenso entstanden.

Beim Maschgenkamm fuhr ich runter via Fursch mit einem Abstecher über Fuchsni.
Das starke Licht vom Mond machte eine Fahrt auch ohne Stirnlampe möglich. Ab Fursch weiter zur Spitzmeilenhütte. Es hatte drei Spuren die Richtung Spitzmeilen zogen. Bei der SAC Hütte ist nur der Winterraum offen. Endlich mal alleine in einer SAC Hütte. Nach dem Einwärmen mit Holz, Kaffee und was warmes Essen. Es hätte sogar Getränke. In diesem Winter bin ich der erste in der Hütte mit Schnee. 
Am nächsten morgen sehr schönes morgenleuchten. Das Wetter zog aber etwas zu, die Sicht war getrübt. Ich nahm den Weg via Spitzmeilenfurggel. Die letzten 100hm sehr viel Neuschnee in der Nordseite. Dachte schon das ich kurz vor dem Gipfel aufgeben muss. Mit etwas Vorsicht und schlauer Routenwahl ging es dann doch weiter.
Die Aufstiegsrinne ist gut gefüllt mit Schnee. Eine anstrengende wühlerei bis zum Gipfel. Als ich oben bin, zog das Wetter schlagartig auf. Sonne und fast Windstill für die nächsten Stunden. Beim Abstieg schaufelte ich die Kette frei. Der Weg ist nun also gut begehbar, momentan auch ohne Steigeisen.
Abfahrt vom Sattel direkt via Ostseite zur Schafläger runter nach Fursch. Aufstieg nach Panüöl und dem Wanderweg nach Tannenheim.

Fazit: Schnee hat es genug bis zur Station Flumserberg Tannenheim Post. Keine Steinkontakte gehabt. Easy Tour, auch für Snowboarder. Das nächste mal mit Kurs.

Tourengänger: tricky

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