Stairway to heaven - vom Nebel in die Sonne


Publiziert von Zoraya , 9. Oktober 2016 um 18:32.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 8 Oktober 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 745 m
Abstieg: 745 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto, Parkplätze vorhanden bei der Talstation Arni in Amsteg

Ja das Wetter. Etwas, was die Menschheit nicht beherrscht und das ist auch gut so. Trotzdem passte es mir anfangs ganz und gar nicht, dass wir unsere geplante Tour aufs Märcher Stöckli nicht antreten konnten. So früh aufgestanden, extra warm angezogen und den Weg vom Aargau ins Urnerland auf mich genommen...um nun drinnen zu verhocken? Nein das kam natürlich nicht in Frage. Trotz dem unsicheren und kalten Wetter wollte ich in die Berge. Ich setzte nur meine Überzeugungskünste ein und wir entschieden uns wieder mal die hübsche Landschaft rund ums Sunnigrätli zu besuchen.

Sicher, das Sunnigrätli ist sehr bekannt, ein typischer Familienberg, nichts anspruchsvolles. Während unserem Aufstieg dachte ich, nein das gibt keinen Hikr-Bericht. Als ich oben war fragte ich mich, warum nicht? Auch das Sunnigrätli hat einen Eintrag von mir verdient. Es war mein erster Gipfel, mit 5 Jahren, den ich bestieg. Die Liebe zum Bergsteigen fing also am Sunnigrätli an. Es hatte durchaus seinen Reiz bei Nebel aufzusteigen. Die Atmosphäre ist speziell, ruhiger und geheimnisvoller. Wie ein sanfter Kuss legte sich die feuchte Nebelluft auf unser Gesicht. Und dann - mir fällt gerade das Lied Stairway to heaven ein - stiegen wir aus dem Nebel und blickten dem klaren, blauen Himmel entgegen. Die Windgällen schauten aus einer dicken Wolkenpracht hervor, der Bristen schien wie ein riesiger Vulkan, der ausbrach - ein göttliches Bild. Die Sonne begleitete uns nun bis ganz nach oben und wir konnten den Ausblick in vollen Zügen geniessen.

Das Sunnigrätli ist immer einen Besuch wert. Ich staune nach wie vor über die herrliche Moorlandschaft. Nirgends ist die Aussicht zum Bristen imposanter. Er begleitet dich den ganzen Weg über und schaut auf dich herab, wie ein Beschützer. Mit Blick zum Bristen habe ich auch meine persönliche Challenge für nächstes Jahr beschlossen; noch einmal den Bristen zu besteigen, jedoch von Amsteg aus. Am Fusse des Berges, 2551 Höhenmeter hinauf und wieder hinunter in einem Tag. Ich freue mich schon darauf :-).

Tourengänger: Zoraya


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