Arigscheis - schöner als der Name vermuten lässt
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Der nun folgende Aufstieg ist zwar steil, schlängelt sich aber geschickt angelegt und gut unterhalten, durch lichten Lärchenwald aufwärts. Bei der momentan herrschenden Hitze sind uns diese Schattenspender willkommen.
Nach ca. ¾ Std. erreichen wir den felsigen Teil dieses Aufstieges. Die Felsen und die etwas später folgenden Leitern machen richtig Spass, kann man doch von hier tolle Aus-, Rund- und Tiefblicke geniessen. Dieses Stück ist gut gesichert, trotzdem könnte ein Ausrutscher unangenehme Folgen haben.
Anschliessend folgen wieder Kurven und Kehren durch Lärchenwald und beim erreichen der Baumgrenze hat man endlich die grösste Steilheit überwunden. Vor uns sehen wir das Kreuz von Arigscheis und wissen, dass wir nach der Hangquerung am Ziel sind. Auf Arigscheis geniessen wir zuerst bei einem kurzen Picknick die fantastische Aussicht aufs Weisshorn, Mischabelgruppe, Monte Rosa und wie sie alle heissen. Hauptsache geniessen.
Danach beschliesse ich, der Wegspur Richtung Schaligletscherkessel zu folgen, möchte ich doch gerne das Gletschertor des Hohlichtgletschers von Nahem sehen. Ursula folgt mir langsam bis zum Aussichtspunkt oberhalb Pkt. 2248, geniesst von dort den Blick in diesen Gletscherkessel und kehrt wieder um, während ich mich beeile um meine Neugierde zu befriedigen.
Wieder beide zurück bei der Hütte Arigscheis gibt’s nochmals eine längere Geniesspause, bevor wir uns an den Abstieg machen. Dass wir dafür den gleichen Weg wie für den Aufstieg wählen, hat folgende Gründe:
- Wir kennen den Abstieg via Schalenäbi von früher, er entspricht nicht unbedingt unserem Geschmack.
- Die 1.5 km Rückweg der Vispa entlang ist bei dieser Hitze eher unangenehm.
- Der Aufstieg bietet viel Aussicht und ist auch abwärts gut zu gehen.
Unten angekommen sind wir froh, diese Variante gewählt zu haben und würden es wieder so machen.
Fazit:
Wir waren 6 1/2 Std. unterwegs.
Empfehlenswerte Wanderung mit toller Aussicht.
Mit Sicherheit begegnet man wenigen Leuten, auf der ganzen Tour begegnete und kein Einziger.
Tourengänger:
Hibiskus

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