Skitour Leobner Süd mit Abfahrt durchs Haberlkar


Published by Matthias Pilz , 14 February 2015, 20h20.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen » Eisenerzer Alpen
Date of the hike:14 February 2015
Ski grading: TD
Waypoints:
Geo-Tags: A   A-ST 
Time: 6:15
Height gain: 1235 m 4051 ft.
Height loss: 1235 m 4051 ft.

Der Leobner wird meist vom Johnsbachtal bestiegen, gerne auch von sehr großen Gruppen.... Wer diesen Gipfel aber von seiner Südseite besteigt, der findet eine einsame und wunderschöne Skitour vor. Nach einem etwas mühsamen Forstwegabschnitt folgt eine landschaftlich sehr schöne Passage durch den Puchgraben. Der nächste Abschnitt zur Aigelsbrunneralm war kurzweilig, eine sehr große Lawine der letzten Tage von der Lahnerleitenspitze lenkte unsere Blicke auf sich. Bei der wunderschön gelegenen Alm machten wir eine Pause, dann geht´s über tolle Böden ins Leober Törl. Ab hier ist der Anstieg meist gut gespurt, nicht immer ist diese Spur aber auch optimal. Über einen steilen Hang erreicht man den Gipfelrücken, hier hat sich vor kurzem ein Lawinenunglück ereignet. Bald aber ist der Gipfel erreicht.
Heute hatten wir wunderbare Fernsicht und das tolle Wetter lud zu einer Rast ein. Dann sind wir durch das Haberlkar abgefahren, sicher eine der besten aber auch anspruchsvolleren Abfahrten in den Eisenerzer Alpen. Perfekter Firn entlang der ganzen Rinne, nur ganz wenig Lawinenknollen im unteren Teil. Im Haberltörl und von der Sonnleitenspitze sind große Lawinen abgegangen, allerdings bereits einige Tage vor uns. Auch unten über die Haberl-Wiesen wunderbarer Firn bis zur Autobahn! Top!

AUFSTIEG: Vom GH Gruber kurz nach Westen und durch den Hof entlang des Wanderwegs zur Autobahnbrücke. Ab hier sehr gute neue Markierung zur Aigelsbrunneralm. Jenseites in die Paltenklamm und immer dem markierten Wanderweg folgen. Ober der Paltenklamm erreicht man ein Kreuz, hier leicht fallend in den Puchgraben. Diesem folgt man bis zu einer Wiese, danach wieder über den Forstweg zur Aigelsbrunneralm. Über schöne Böden nach Norden ins Leobnertörl. Nun unter den Felsen nach links in das große Kar. Dieses kann man nach links über einen sanften Rücken bzw. oben über eine steile Mulde verlassen. Über den Rücken zum Gipfel.

ABFAHRT: Gleich oder durch das extrem steile Haberlkar: Dazu vom Gipfel etwa 150m nach Nordwesten und dann durch die schon gut sichtbare Südwest-Rinne (45°) abfahren. Ein Fels in Rinnenmitte muss links umfahren werden. Ab hier durch die extrem steile Rinne ins Haberlkar und nun nach Süden durch das Kar bis zum Wildzaun abfahren. Links des Zaunes bis zum Forstweg und über eine schöne Wiese abfahren. Durch dichter werdenden Wald zum Forstweg. Nun kurz nach rechts bergauf staffeln und weiter am fallenden Forstweg, bis man die schöne Wiese erreichen kann. Über die Wiese an deren linkes (!!) Ende hinab, durch den Wildzaun und unter diesem wieder flach nach rechts. Über die Wiese hinab zu einem Hochsitz, ab hier am Forstweg in Kürze ins Tal und über eine Überführung zurück nach Vorwald und in Kürze zum Gasthof Gruber.

LAWINENGEFAHR/SCHNEE: 2 (Altschneesituation - im Nordsektor noch ältere Triebschneeansammlungen!), Sonnseitig ausreichend dicke und sehr gut gesetzte Schneedecke. In steilen Hängen schon perfekter Firn. In Schattlagen noch alte störanfällige Triebschneelinsen, Wumm-Geräusche in Geländesenken. Diese Stellen sind aber gut erkennbar.

MIT WAR: Kathi, Rainer, Ferdinand Tanja

WETTER: lichter Hochnebel am Schoberpass, oben wolkenlos und fast kein Wind

Tour beschrieben von Matthias Pilz (mammut-extreme@gmx.at), ©Matthias Mountaineering

Hike partners: Matthias Pilz


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