Schafberg (2456m) im schönen Rätikon


Published by Robertb , 20 January 2014, 22h21.

Region: World » Switzerland » Grisons » Prättigau
Date of the hike:18 January 2014
Ski grading: PD-
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Time: 1 days
Height gain: 950 m 3116 ft.
Height loss: 950 m 3116 ft.
Access to start point:Landquart, Küblis, Sts. Antönien
Maps:238S Montafon, 248S Prättigau

Rätikon – eine der schönsten Skitourengegend in der Schweiz, diesen Samstag zogs mich dahin. Denn einige äussere Bedingungen haben mich dazu bewogen: Schneesicher, ich wollte aufs Skitragen verzichten können; das Gebiet sollte von föhnigen Aufhellungen gesegnet und zudem noch gut erreichbar aus dem Unterland sein.

So schien mir der der Schafberg bei St. Antönien als geeignetes Tourenziel.


Ich parkierte das Fahrzeug auf dem Parkplatz (Gebührenpflichtig: 6.-- / Tag) Hinter Züg/Chüeschärmen nahe P1531. Sogleich schnallte ich die Skier an und machte mich auf den Weg Richtung Partnunstaffel. Ach ja, da ist doch noch ein LVS-Prüfgerät installiert, dieses habe ich natürlich ausprobiert und ja – alles im grünen Bereich – es funktioniert. Bei P1607 überquerte ich den Schanielabach und bog links ein. Nun folgte der angenehm steigenden Aufstiegsspur vorbei an Untersäss P1637 und schlurfte gemütlich weiter. Oh, ich bin ja bereits bei der Alp Garschina P1997. Da habe ich doch glatt die Abzweigung auf die Route 12 bzw. 114a verpasst. So kurvte ich kurzerhand die Fahrstrasse Richtung Norden bis zum Bach herab. So jetzt bin ich wieder auf meiner gewählten Aufstiegsroute. Der Schneefall der letzten Tage deckten diese jedoch zu, so dass 'Spuren' angesagt gewesen wäre. Dazu hatte ich keine Lust, so folgte ich weiter der Spur und 'Sommerweg' Richtung Meder. Bei einer Hütte P2028 wurde es mir zu bunt und beschloss kurzerhand in den sauren Apfel zu beissen, eine eigene Spur anzulegen und Richtung Garschina-Hütte zu gehen. Ein mühsames Auf- und Ab. Kurze Zeit später, die Erlösung! Ich traf wiederum auf eine Spur. Diese führt bereits nach kurzer Zeit in die R114a und weiter zum Schafberg. Die Sulzfluh und Garschinahütte sind die ständige Begleiter auf dieser Tour, sie bilden eine imposante Kulisse.

Nun wird das Gelände wieder steiler, welches ich bevorzuge, rascher gewinnt man an Höhe und abwechslungsreicher ist es ebenfalls. Da an vielen Orten in der Schweiz sehr wenig Schnee liegt, schone ich meine neuen Felle und steige noch mit meinen alten und abgelatschten hoch, doch auch diese bieten bei diesen Schneebedingungen noch guten Halt. Der Gipfel scheint noch in weiter Ferne zu sein, doch schon bald stehe ich auf dem schmalen Gipfel des Schafberges P2456.

Es ist trotz des Föhns angenehm warm, in aller Ruhe geniesse ich die Aussicht auf alle Seiten. Für die Abfahrt halte ich mich südwärts, zuerst Richtung
P2251 und P2208. So kann ich einige schöne Osthänge runterkurven. Es hat sich gelohnt – Pulver pur – welch ein Vergnügen! Bei der Alp Mittelsäss P1942 lege ich dann eine längere Pause ein, geniesse die Ruhe, Aussicht und relaxe in der wärmenden Sonne.

Auf den letzten Metern hinunter zur
Untersäss P1637 ist die Schneebeschaffenheit eher auf der 'pampigen' Seite anzusiedeln. Die Fahrstrasse zum Parkplatz ist ein Klax.


Fazit: Wieder eine landschaftlich ausgesprochen schöne Skitour. Für mich im Mittelteil eher zu flach, oftmals braucht es die Arme um vorwärts zu kommen, da sind mir die steileren Passagen lieber. Alles in allem war es ein toller Tag – wie könnte es anders sein im Rätikon.


Hike partners: Robertb


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Comments (4)


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Linard03 Pro says:
Sent 20 January 2014, 22h33
schöne Tour & v.a. schönes Wetter! Im Bündner Oberland sah's dann doch etwas anders aus ... :-(

Robertb says: RE:
Sent 20 January 2014, 22h40
Danke, da habe ich wohl die Gegend gut ausgewählt. Sogar der Schnee war gut. Ich wünsche dir weiterhin schöne Touren
herzliche Grüsse Robert

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Robertb says: RE:
Sent 22 January 2014, 07h39
Hoi Ruedi
ja mit Schneeschuhen ist diese Tour ebenfalls machbar. Ev. etwas weitläufig. Ich habe die steilen Hänge gemieden (wegen der Lawinengefahr). Im Allgemeinen ist das Gelände jedoch nicht sonderlich steil. Die Geländeform (steilheit) stellt für mit die einfachste Methode dar um der Lawinengefahr zu entgehen.
herzliche Grüsse
Robert


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