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Hirzli (1640 m.) und Planggenstock (1675 m.)


Published by Domenic , 9 June 2013, 22h12.

Region: World » Switzerland » Glarus
Date of the hike: 8 June 2013
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe   Zürcher Hausberge   CH-SG 
Time: 5:00
Height gain: 1000 m 3280 ft.
Height loss: 960 m 3149 ft.
Maps:1:25'000 Nr.1133 Linthebene

Bei dem tollen Wetter letzten Samstag, blieb mir eigentlich keine andere Wahl als in die Berge zu fahren. Hätte ich es nicht getan, hätte ich wohl mir selbst gegenüber wohl ein schlechtes Gewissen gehabt. Also machte ich mir am Freitag Abend Gedanken darüber, wo es hingehen sollte. Schnell viel die Wahl auf das Hirzli und den Planggenstock am Eingang zum Glarnerland. Da Ziegelbrücke mit dem Zug schnell zu erreichen ist, musste ich am Morgen nicht allzu früh raus und konnte dennoch um 9 Uhr starten.

Beim Bahnhof Ziegelbrücke ging es gleich nach dem Start über die Linth und dann einige Meter der Hauptstrasse entlang nach Niederurnen. Durch die Reben stieg ich zum Schlössli auf, von wo aus mich der Weg in einigen Kehren den Wald hinauf nach Gfell führte. Weiter ging es einer Strasse entlang bis nach Eggrüti. Hier erwartete mich eine böse Überraschung: Neben der Strasse stand ein Warnschild "Durchgang streng verboten! Lebensgefahr!" Als ob das nicht reichen würde, machte mich auch noch ein Älpler darauf aufmerksam, dass die Strasse wegen Erdrutschgefahr gesperrt sei. Mangels Alternativen musste ich nun wieder auf dem gleichen Weg absteigen, auf dem ich aufgestiegen war. Ich weiss nicht, ob ich das Warnschild im Tal übersehen hatte, oder ob da tatsächlich keines stand. Vermutlich war eher das Erste der Fall. Da ich inzwischen recht viel Zeit verloren hatte, beschloss ich anders als ursprünglich geplant doch die Bahn ins Morgenholz zu nehmen. In der kleinen Gondel herschte ein ziemliches Gedränge. Da ich jedoch alleine unterwegs war, fiel es mir leichter mich auch noch dazuzuquetschen, als es einer kleinen Gruppe möglich gewesen wäre.

Von der Bergstation der Seilbahn aus führte der Weg dann sehr steil bergauf zum Schwinfärch und dann durch den Wald hinauf zum Forsthaus. Die Sonne brannte unerbittlich und liess mir in Kombination mit dem steilen Gelände den Schweiss literweise austreten. Plötzlich lichtete sich dann der Wald und gab den Blick auf den Gipfel frei. Anscheinend war ich nicht der einzige, der diesen Aussichtsgipfel zum Ziel erkoren hatte. Jedenfalls herschte hier ziemliches Völkerwanderungsfeeling. Da ich kein Fan solcher Menschenansammlungen bin, schoss ich nur kurz einige Fotos, trank einen Schluck Wasser und setzte meinen Weg in Richtung Planggenstock fort. Der Weg führt dem Grat entlang, wechselt mehrfach die Seite und verläuft manchmal auch direkt auf dem Grat. Obwohl der Weg recht einfach zu gehen ist, ist Schwindelfreiheit von Vorteil, da es doch recht steil runtergeht. Ich fand hier dennoch ein ebenes Plätzchen über den Felsen, welches sich für eine Pause anbot. Also legte ich hier meine Mittagsrast ein und legte mich auch einige Minuten in die Sonne.

Nach der Pause folgte ich weiter dem Grat und erreichte bald den Planggenstock, auf dem sich mir ein ähnliches Bild bot wie auf dem Hizli. Auch hier verweilte ich nur kurz und setzte meinen Weg in Richtung Muesalpgrat fort. Hier wurde es deutlich einsamer, da der Weg viel weniger begangen wird als die beiden Gipfel. Von der Muesalp aus ging es der geschotterten Alpstrasse entlang talwärts bis zum Berggasthaus "Hirzli" beim Bodenberg, wo ich die Gelegenheit nutzte um meinen Wasserverlust wieder auszugleichen. Die letzten Meter führten mich dann noch zur Seilbahn, die mich wieder runter ins Tal brachte.

Hike partners: Domenic


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