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Gelmerhütte


Published by Kanu , 9 October 2012, 12h27.

Region: World » Switzerland » Bern » Oberhasli
Date of the hike: 3 October 2012
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Time: 10:30
Route:Chüenzentennlen - Säumerstein - Handegg - Hängebrücke - Gelmerbahn - Gelmersee - Undrists Diechter - Gelmerhütte - Undrists Diechter - Gelmersee - Chüenzentennlen
Access to start point:Mit dem PKW bis Chüenzentennlen.
Access to end point:Siehe Ausgangspunkt.

Ein Feiertag unter der Woche und eine prächtige Wettervorhersage, das musste doch genutzt werden.
 
Also nix mit Ausschlafen, früh raus und mit dem Auto in Richtung Grimselpass. Das Auto haben wir dann auf dem Parkplatz bei Chüenzentennlen abgestellt und sind dann erstmal dem alten Grimselweg entlang zur Handegg gewandert.
 
Dort haben wir dann die Variante über die Hängebrücke zur Talstation der Gelmerbahn gewählt. Die Hängebrücke ist schon ein kleines Erlebnis, vor allem der Tiefblick auf den Wasserfall ist beeindruckend.
 
An der Gelmerbahn angekommen hieß es dann erstmal anstehen, und nach dem Erwerb der Tickets nochmals eineinhalb Stunden Wartezeit, bis unsere Bahn fuhr. Diese Zeit haben wir dann für ein vorgezogenes Mittagessen am Ufer der noch kleinen Aare genutzt.
 
Nach dem diese unfreiwillige Pause dann aber auch mal vorbei ging es mit der steilsten Standseilbahn Europas nach oben. Die Steilheit dieser Bahn ist schon gewaltig, die Tiefblicke werden von Minute zu Minute grandioser. Nach wenigen Minuten kommt die Bahn aber in flacheres Gelände und bei der Bergstation deutet schon nichts mehr auf den Nervenkitzel der Fahrt hin.  
 
Wir haben die Seeumrundung dann mit dem Überqueren der Staumauer gestartet und sind dem bestens ausgebauten Weg entlang des Südufers gefolgt. Dieser führt in leichtem Auf un Ab dem Ufer des Gelmersees.
Nach der Überquerung des namenlosen Bachs aus dem Tellti und dem Alplibachs auf kleinen Brücken folgt eine kurze aber spektakuläre Passage, der Weg führt über eine schmale Betonkonstruktion entlang der glatten Felswand direkt über dem See.
 
Alle etwas schwierigeren Stellen sind jedoch üppig mit Drahtseilen abgesichert.
 
Nach einer etwas längeren Pause auf einem Felsblock über dem See kam dann der einzige Aufstieg des Tages, es ging hoch in Richtung Gelmerhütte. Der Weg ist bestens markiert und hervorragend angelegt. Man durchquert abwechselnd grasiges und felsiges Gelände auf dem meist treppenartig ausgebauten Weg und gewinnt sehr schnell an Höhe. Die Ausblicke auf die Wasserfälle des Diechterbachs verändern sich ständig, die Aussicht über das Grimseltal nimmt mit jedem Meter zu.
 
Als wir an der Hütte ankamen waren nur zwei weitere Gäste anwesend, so konnten wir die wunderschöne Aussicht bei strahlendem Sonnenschein und kühlem Bier fast alleine genießen!
 
Umso schwerer war es dann, die Rucksäcke wieder zu packen und sich an den Abstieg zu machen. Runter ging es dann bedeutend schneller als hoch, dank der guten Weganlage kommt man auch richtig gut vorwärts.
 
Am See angekommen ging es dann dem Nordufer entlang zurück zur Staumauer. Der Weg über dem Nordufer des Sees ist größtenteils aus dem Fels gehauen und fast durchgängig mit Stahlseilen gesichert, jedoch immer breit genug, so dass sie Sicherungen fast etwas übertrieben wirken.
 
Dann ging es nochmals über die Staumauer und dem markierten Bergweg entlang zurück nach Chünzentennlen.
 
Aufgrund unserer teils freiwilligen und teils unfreiwilligen Pausen war die Zeit dann auch schon soweit fortgeschritten, dass wir den Rückweg von der Staumauer bis zum Auto in zunehmender Dämmerung zurücklegen mussten, was in den Passagen unterhalb der Ausläufer des Schoibhorens doch etwas Konzentration erforderte.
 
Für das letzte Teilstück des Wegs mussten dann doch noch die Stirnlampen aus dem Rucksack geholt werden, von der bei Tageslicht sehr wahrscheinlich wunderschönen Landschaft um das Stockseewli haben wir nur noch kleine Ausschnitte erahnen können.
 
Tour mit Isi, Lars und Nikita

Hike partners: Kanu, Lars_82


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