Ochsenhorn über den Schärdinger Steig


Published by Gherard , 30 September 2012, 09h45.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Loferer- und Leoganger Steinberge
Date of the hike:29 September 2012
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: A   A-S 
Time: 10:00
Height gain: 1770 m 5806 ft.
Height loss: 1770 m 5806 ft.
Route:11,8 km
Access to start point:Maria Kirchtal, Mautstrase von St. Martin bei Lofer
Access to end point:n.a.
Accommodation:u.U. Schmidt-Zabierow-Hütte
Maps:Alpensvereinskarte Nr. 9 Loferer und Leoganger Steinberge

Etwas oberhalb der Wallfahrtskirche Maria Kirchtal (Weg 613) beginnt der Schärdinger Steig der durch einen saftigen Bergwald steil hinaufführt. Später beim Abstieg erwies er sich als sehr rutschig: überwachsene Steine, Wurzeln im Erdreich und das erste Herbstlaub. Er erfordert dann die volle Konzentration (vielleicht habe deswegen so lang gebraucht?). Sehr bald geht man auch durch tiefausgewaschene Felspartien, die teilweise von Erde bedeckt sind. Weiter geht es zuletzt durch einen lichten, leicht herbstlichen Lärchwald. An der Biwakschachtel überblickt man dann den Weiterweg zum Sattelhornsattel, eine sehr schöne Passage durch flache, vom Wasser mit tiefen Rinnen durchfurchte Platten, den Blick auf die gewaltigen Nordseiten der Ochsenhörner. Oben am Sattel erspäht man die Schmidt-Zabierow-Hütte, eine winzige Bastion im Felsenmeer. Etwas unterhalb auf ca. 2000 m Höhe zweigt der Weg zum Großen Ochsenhorn ab. Obwohl die GPS Aufzeichnungen teilweise bis zu 50 bis 100 m von der Kartenmarkierung abweichen, scheine ich einer markierten Route gefolgt zu sein, die relativ früh nach Osten abzweigt und verwickelt über Absätze und Rinnen zum Grat hinaufführt und zuletzt über eine brüchige Rinne zum Gipfel führt. Und die stimmt nicht mit dem in der Karte eingezeichneten Verlauf überein. Einige Stellen sind auch eindeutig II. (Vielleicht erklärt das, wieso manche meiner "Vorgänger" die Route als "Gehgelände" bezeichnen. Habe ich die Abzweigung zur (leichteren) Alternativroute übersehen? Oben, fast auf dem Gipfel meine ich tief unten das (den?) Traunspitzl zu erkennen. Leider ist es oben auf der Gipfelbank (!) recht zugig und so bin ich bald wieder auf dem Abstieg und froh, die IIer Stellen auch im Abstieg bewältigt zu haben.

Hike partners: Gherard


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