Herbstwanderung Grenchenberge
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Wie schon in früheren Berichten erwähnt, gehören die südlichen Juraketten zu meinen meist besuchten Wandergebieten. Praktisch immer begehe ich sie von Osten nach Westen. Warum eigentlich? So fuhr ich ausnahmsweise nach Grenchen Nord und startete am Bahnhof zu einer West-Ost-Überschreitung.
Über Allmend, Büelen, Gäschler stieg ich hinauf zur Ruine Grenchen und erblickte kurz danach den stattlichenHof Bettlachberg. Unterwegs machte ich einmal mehr die Feststellung, dass das Wanderwegnetz der Swiss Map 25 im Jura nicht mehr aktuell ist. Viele Routen wurden anders gelegt. Das kann verwirren, aber ein freundlicher Biker bestätigte mir, dass ich gut auf Kurs sei.
Das nun folgende Ängloch habe ich im Abstieg schon mehrmals begangen. Im Aufstieg ist es ganz klar die spannendste Route auf die Grenchenberge. Links und rechts wachsen Flühe in die Höhe, das Zickzack-Weglein führt sicher vor Steinschlag hinauf zu einem Couloir, das mit Treppenstufen komfortabel zu begehen ist. Überraschend schnell erreicht man den Ausstieg, wo ein Bänklein zur Rast einlädt.
Nun ist es zu empfehlen, ausserhalb der Steinmauer zur Überschreitung der Wandflue anzusetzen. Erstens hat man stets den eindrücklichen Blick hinunter ins Seeland, und zweitens stört man keine Mutterkühe. In der Nähe von Pt. 1399 hält man dann hinunter auf das Weglein, das sich dem Kamm entlang hinzieht zur Küferegg, wo man wiederum die Aussicht geniessen kann. Hier könnte man zum Oberen Brüggli absteigen.
Mich zieht es aber auf die Stallfluh und weiter in den Sattel bei Pt. 1318, wo ich mich entschliesse, auch noch die Hasenmatt zu überschreiten. Über das Schilizmätteli erreiche ich den steinigen Weg, der die Steing Chlus hinabführt. Ich bin nun doch ein bisschen müde und habe den Eindruck, dieser Weg sei seit der letzten Begehung viel steiler geworden. Vielleicht ist es ja wie bei einer Kletterwand - wenn ich komme, wird der Weg einige Grad steiler gestellt....
Unterwegs habe ich oft an meine letzte Grenchenberg-Wanderung gedacht. Das war genau vor zwei Monaten, einige Tage vor dem Abbrennen der Höhenfeuer. Wie sich doch die Natur in kurzer Zeit verändern kann. Genau diese Nuancen sind es, die mich motivieren, regelmässig die gleichen Wege zu gehen. Solange die Beine tragen, die Sinne die Schönheit der Berge wahrnehmen, solange muss man auch unterwegs sein.
Über Allmend, Büelen, Gäschler stieg ich hinauf zur Ruine Grenchen und erblickte kurz danach den stattlichenHof Bettlachberg. Unterwegs machte ich einmal mehr die Feststellung, dass das Wanderwegnetz der Swiss Map 25 im Jura nicht mehr aktuell ist. Viele Routen wurden anders gelegt. Das kann verwirren, aber ein freundlicher Biker bestätigte mir, dass ich gut auf Kurs sei.
Das nun folgende Ängloch habe ich im Abstieg schon mehrmals begangen. Im Aufstieg ist es ganz klar die spannendste Route auf die Grenchenberge. Links und rechts wachsen Flühe in die Höhe, das Zickzack-Weglein führt sicher vor Steinschlag hinauf zu einem Couloir, das mit Treppenstufen komfortabel zu begehen ist. Überraschend schnell erreicht man den Ausstieg, wo ein Bänklein zur Rast einlädt.
Nun ist es zu empfehlen, ausserhalb der Steinmauer zur Überschreitung der Wandflue anzusetzen. Erstens hat man stets den eindrücklichen Blick hinunter ins Seeland, und zweitens stört man keine Mutterkühe. In der Nähe von Pt. 1399 hält man dann hinunter auf das Weglein, das sich dem Kamm entlang hinzieht zur Küferegg, wo man wiederum die Aussicht geniessen kann. Hier könnte man zum Oberen Brüggli absteigen.
Mich zieht es aber auf die Stallfluh und weiter in den Sattel bei Pt. 1318, wo ich mich entschliesse, auch noch die Hasenmatt zu überschreiten. Über das Schilizmätteli erreiche ich den steinigen Weg, der die Steing Chlus hinabführt. Ich bin nun doch ein bisschen müde und habe den Eindruck, dieser Weg sei seit der letzten Begehung viel steiler geworden. Vielleicht ist es ja wie bei einer Kletterwand - wenn ich komme, wird der Weg einige Grad steiler gestellt....
Unterwegs habe ich oft an meine letzte Grenchenberg-Wanderung gedacht. Das war genau vor zwei Monaten, einige Tage vor dem Abbrennen der Höhenfeuer. Wie sich doch die Natur in kurzer Zeit verändern kann. Genau diese Nuancen sind es, die mich motivieren, regelmässig die gleichen Wege zu gehen. Solange die Beine tragen, die Sinne die Schönheit der Berge wahrnehmen, solange muss man auch unterwegs sein.
Tourengänger:
laponia41

Communities: Juragebirge - Massif du Jura
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Kommentare (1)