Naturnser Hochwart (2608 m), Naturnser Hochjoch (2470 m)
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Vom sehr malerisch zwischen Wiesen gelegenen Ort Aschbach (1340 m; schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Texelgruppe) folgen meine Frau und ich der Beschilderung Richtung Naturnser Alm. Das Weglein führt vorwiegend durch relativ dichten Wald; es ist prädestiniert für warme Tage, an denen man gerne im Schatten wandert. Mehrfach werden Forststraßen gekreuzt oder vorübergehend für wenige Minuten benutzt - erst während der letzten 15 Minuten benutzen wir notgedrungen die Almstraße, die westlich von Naturns heraufführt.
In Südtirol kämpfen derzeit ein hoch und ein Tief miteinander - es bläst starker Nordföhn, und wir wissen noch nicht, wie lange wir uns heute diesem Kampf der Wetterfronten ausliefern wollen. Hinter der Naturnser Alm (1910 m) zeigt ein Wegweiser Richtung Naturnser Hochwart - wir steigen durch zusehends lichteren Wald, dann auch durch einige Latschenfelder und zuletzt über Weideböden an bis zu einem weiten Sattel, der den Übergang ins Ultental darstellt. Meine Frau beschließt hier, in Anbetracht der stürmischen Witterung umzukehren - ich aber möchte nun unbedingt noch weitergehen auf den Naturnser Hochwart.
Der Steig wird nun steiler, er gewinnt an der Südostflanke des Naturnser Hochjoches rasch an Höhe und quert dann südlich unterhalb dieses Höhenrückens Richtung Westen. Schließlich erreiche ich eine weite Mulde unterhalb der (namenlosen) Scharte zwischen Hochwart und Hochjoch - hier muß ich 50 Hm absteigen, um anschließend dieses Stück und noch mehr zur besagten Scharte wieder aufzusteigen. Seltsamerweise trägt diese Scharte keinen Namen; sie ist 2372 m hoch, nördlich davon liegt der unbedeutende Nörderberg (2380 m).
Nun ist es nicht mehr weit bis zu meinem Ziel; ich ersteige in heftigem Sturm dessen Ostgrat und stehe schließlich 2,5 Std. nach Verlassen der Naturnser Alm auf dem Gipfel des Naturnser Hochwart (2608 m). Ich lasse es mir nicht nehmen, hier eine Rast einzulegen - ein Aussichtspunkt erster Klasse über Südtirol, natürlich dominiert von den hohen Gipfeln der gegenüberliegenden Texelgruppe. Im Westen regt sich das Hasenöhrl in den himmel, und noch weiter hinten verbirgt sich die Ortlergruppe im Wolkengebräu.
Nachdem ich wieder zur Scharte abgestiegen bin, möchte ich auch das verlockende Nachbarberglein, das Naturnser Hochjoch, noch mitnehmen. Auf Steigspuren geht es von der Scharte weg genau nach Osten, im Prinzip immer am Kamm entlang. Einige Aufschwünge, die sich weiter oben in den Weg stellen, werden mit etwas Findigkeit südseitig umgangen - die Nordseite ist eher unzugänglich. Einige Male geht es somit auf und ab, gelegentlich zwingt mich eine Einserstelle zur Benutzung der Hände - aber ernsthafte Schwierigkeiten sind nicht vorhanden. Es braucht zur Überschreitung des Hochjoches allerdings hier und da den bekannten Blick fürs Gelände, damit man sich nicht in irgendwelchen Steilhängen wiederfindet. Schließlich erreiche ich den höchsten Punkt des Naturnser Hochjochs (2470 m) - genauer gesagt, sind es deren zwei, die sich in einiger Entfernung voneinander den Rang des Gipfels streitig machen.
Westlich des höchsten Punktes wird mit Kote 2443 m der unauffällige Monte Scaglioni überschritten (DAV-Führer "Ortlergruppe").
Vom Naturnser Hochjoch geht es dann auf einem Steig, der durch viele teils riesige Steinmänner gekennzeichnet ist, nordostwärts hinunter zur Naturnser Alm. Im Geschwindschritt sause ich gleich weiter zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Aschbach, wo meine Frau inzwischen im Gasthaus eingekehrt ist - auf diese Weise haben wir zuletzt noch die Nutzung des Parkplatzes legitimiert.
In Südtirol kämpfen derzeit ein hoch und ein Tief miteinander - es bläst starker Nordföhn, und wir wissen noch nicht, wie lange wir uns heute diesem Kampf der Wetterfronten ausliefern wollen. Hinter der Naturnser Alm (1910 m) zeigt ein Wegweiser Richtung Naturnser Hochwart - wir steigen durch zusehends lichteren Wald, dann auch durch einige Latschenfelder und zuletzt über Weideböden an bis zu einem weiten Sattel, der den Übergang ins Ultental darstellt. Meine Frau beschließt hier, in Anbetracht der stürmischen Witterung umzukehren - ich aber möchte nun unbedingt noch weitergehen auf den Naturnser Hochwart.
Der Steig wird nun steiler, er gewinnt an der Südostflanke des Naturnser Hochjoches rasch an Höhe und quert dann südlich unterhalb dieses Höhenrückens Richtung Westen. Schließlich erreiche ich eine weite Mulde unterhalb der (namenlosen) Scharte zwischen Hochwart und Hochjoch - hier muß ich 50 Hm absteigen, um anschließend dieses Stück und noch mehr zur besagten Scharte wieder aufzusteigen. Seltsamerweise trägt diese Scharte keinen Namen; sie ist 2372 m hoch, nördlich davon liegt der unbedeutende Nörderberg (2380 m).
Nun ist es nicht mehr weit bis zu meinem Ziel; ich ersteige in heftigem Sturm dessen Ostgrat und stehe schließlich 2,5 Std. nach Verlassen der Naturnser Alm auf dem Gipfel des Naturnser Hochwart (2608 m). Ich lasse es mir nicht nehmen, hier eine Rast einzulegen - ein Aussichtspunkt erster Klasse über Südtirol, natürlich dominiert von den hohen Gipfeln der gegenüberliegenden Texelgruppe. Im Westen regt sich das Hasenöhrl in den himmel, und noch weiter hinten verbirgt sich die Ortlergruppe im Wolkengebräu.
Nachdem ich wieder zur Scharte abgestiegen bin, möchte ich auch das verlockende Nachbarberglein, das Naturnser Hochjoch, noch mitnehmen. Auf Steigspuren geht es von der Scharte weg genau nach Osten, im Prinzip immer am Kamm entlang. Einige Aufschwünge, die sich weiter oben in den Weg stellen, werden mit etwas Findigkeit südseitig umgangen - die Nordseite ist eher unzugänglich. Einige Male geht es somit auf und ab, gelegentlich zwingt mich eine Einserstelle zur Benutzung der Hände - aber ernsthafte Schwierigkeiten sind nicht vorhanden. Es braucht zur Überschreitung des Hochjoches allerdings hier und da den bekannten Blick fürs Gelände, damit man sich nicht in irgendwelchen Steilhängen wiederfindet. Schließlich erreiche ich den höchsten Punkt des Naturnser Hochjochs (2470 m) - genauer gesagt, sind es deren zwei, die sich in einiger Entfernung voneinander den Rang des Gipfels streitig machen.
Westlich des höchsten Punktes wird mit Kote 2443 m der unauffällige Monte Scaglioni überschritten (DAV-Führer "Ortlergruppe").
Vom Naturnser Hochjoch geht es dann auf einem Steig, der durch viele teils riesige Steinmänner gekennzeichnet ist, nordostwärts hinunter zur Naturnser Alm. Im Geschwindschritt sause ich gleich weiter zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Aschbach, wo meine Frau inzwischen im Gasthaus eingekehrt ist - auf diese Weise haben wir zuletzt noch die Nutzung des Parkplatzes legitimiert.
Tourengänger:
gero

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