Ringelspitz 3247 m


Published by basodino Pro , 1 September 2010, 12h37.

Region: World » Switzerland » Grisons » Calanda
Date of the hike:10 September 2004
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR   CH-SG 
Time: 8:00
Height gain: 1250 m 4100 ft.
Height loss: 1250 m 4100 ft.
Access to start point:Mit dem Auto von Bad Ragaz nach Vättis bis Unter Kunkels.
Access to end point:siehe oben
Accommodation:Ringelspitzhütte (1998 m)

Eine weitere schöne Wochenendtour ist die Besteigung des Ringelspitz (3247 m). Leider ist es schon 6 Jahre her und Fotos existieren davon auch nicht.
Von Norden fährt man bis Vättis und dann Richtung Kunkels. Ich erinnere mich nicht mehr genau, ab wo ich gelaufen bin, aber irgendwann ist es mit dem Auto für Touristen vorbei, wenn man sich an die Regeln hält. In ca. 3 Std. erreicht man leicht die Ringelspitzhütte (1998 m) in toller Lage oberhalb des Rheintals.
Die eigentliche Besteigung beginnt mit einer Wanderung hinein in das Tal des Larvoibachs. Der Bach wie auch der Weg versanden allmählich in einem Kessel genannt Sandböden auf ca. 2450 m. Hier verlässt man die markierte Strecke (es sei denn man ist Kletterer und hat die entsprechende Ausrüstung dabei) nach links und beginnt einen Anstieg über absolut nerviges Geröll bis zum Tschep (2943 m). Wenn man diesen erreicht hat, kann man sich bereits einen Gipfel anheften.
Von hier folgt man linkerhand des Südgrates des Ringelspitz einer Flanke aufwärts, die in ein breites Band mündet, welches sich sukzessive verschmälert. Dieser Abschnitt macht richtig Spaß. Schließlich gelangt man über dieses nunmehr schmale Band bis unter den Gipfel. Das Gelände ist brüchig und beinahe schiefrig. Über steile Hänge (T5) kann man sich im Zickzack bis auf den Nordwestgrat des Ringelspitz hocharbeiten, den man in der Nähe von P. 3173 erreicht. Nun wieder über stabilere Felsen oder den Firn links davon bis unter den Gipfelblock, welchen man von rechts nach links erklettert (II). Hierbei besteht die Schlüsselstelle darin, dass man sich oben an der linken Kante orientiert und sehr exponiert über diese Kante hinweg muss (II+ oder III-). Glücklicherweise konnte ich mich bereits auf der Hütte mit einer Gruppe absprechen, die auf der Normalroute (Kletterroute) hinaufgehen wollte, und die mir am Gipfelblock sicherungstechnisch geholfen hat. Auch im Abstieg ist das mit einem Seil sehr zu empfehlen, da man an dieser linken Kante sicherlich 200 m hinabschauen kann.  Im Aufstieg sind es ca. 4,5 Std. bis zum Gipfel.

Hike partners: basodino


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