Cima Bianca 2612 m
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Seit ich letztes Jahr bereits ein paar Tage im Gebiet verbracht hatte (
klick und
klack), ging mir die Cima Bianca nicht mehr aus dem Kopf, was dieses Jahr konsequentes Handeln erforderte.
Sonogno - Capanna Cognora (T2)
In glühender Nachmittagshitze machten wir uns in Sonogno auf den Weg nach Cabioi. Bei P.1067 zweigt der steile Bergweg zur Hütte ab, wo wir nach knapp 2 Stunden und zahllosen Litern Schweiss ankamen. Die Selbstversorgerhütte, welche zur Via Alta Verzasca gehört, ist bestens ausgestattet mit allem was ein Bergsteigerherz begehrt, sodass wir zu verdientem (Hopfen)Tee kamen.
Capanna Cognora - Cima Bianca - Sonogno (WS, II)
Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht starten wir um kurz nach 6 auf dem WBW Wanderweg bis zum Passo di Piatto, wo wir nach etwa 50 min eintreffen. Nun stiegen wir ein ins Geröllfeld 'Remie' unten zuerst Grobblockig, sodass wir gut vorankamen. Weiter oben wurde das Geöll zusehends kleiner und wackliger, was uns ein stück langsamer macht. Auf etwa 2440 m bei einer rötlichen Plattenzone stösst das Geröllfeld an die Nordflanke des Westgrats. Hier befindet sich der Einstieg (Steinmann). Von hier folgt man mehrheitlich der logischsten Linie bis man den Grat bei einem markanten Felszahn erreicht. Nun folgt man dem Grat weiter wobei auch mehrere Male zum Teil sehr ausgesetzt in die Südflanke ausgewichen wird. An der Schlüsselstelle befindet sich ein neu installiertes Fixseil, welches ich vor allem im Abstieg sehr dankbar angenommen habe. Man könnte jedoch auch sehr exponiert in T6+-Manier diese Stelle umgehen, falls das Seil mal nicht da sein sollte. auf den letzten Metern erreicht man wieder den Grat und schliesslich auch den Gipfel. Die Aussicht ist noch deutlich imposanter und umfassender, als ich mir das vorgestellt habe und ich erhasche auch einen ersten Blick auf mein nächstes Alpines Ziel, die Adula. Leider ist der Gipfelbuchbehälter leer und ohne Deckel. Ich hätte gerne herausgefunden wie oft der Berg tatsächlich bestiegen wird. Da Wolken aufziehen machen wir uns schon bald an den Abstieg auf gleicher Route und gönnen uns den Zmittag auf dem Passo di Piatto. Nach einem extrastarken Bialetti-Kaffee in der Capanna Cognora rauschten wir in 50 min runter nach Cabioi und in etwa 40 min zurück nach Sonogno.
Für mich eine absolute Toptour, auf einen super Berg die man, sofern motorisiert, auch als Tagestour aus dem Tal machen kann. Ich werde die Bianca definitiv wieder besuchen, dann jedoch hoffentlich auf einer der anderen Routen.
Tour mit Joëlle


Grazie ad
froloccone per il report e le utili immagini.

Sonogno - Capanna Cognora (T2)
In glühender Nachmittagshitze machten wir uns in Sonogno auf den Weg nach Cabioi. Bei P.1067 zweigt der steile Bergweg zur Hütte ab, wo wir nach knapp 2 Stunden und zahllosen Litern Schweiss ankamen. Die Selbstversorgerhütte, welche zur Via Alta Verzasca gehört, ist bestens ausgestattet mit allem was ein Bergsteigerherz begehrt, sodass wir zu verdientem (Hopfen)Tee kamen.
Capanna Cognora - Cima Bianca - Sonogno (WS, II)
Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht starten wir um kurz nach 6 auf dem WBW Wanderweg bis zum Passo di Piatto, wo wir nach etwa 50 min eintreffen. Nun stiegen wir ein ins Geröllfeld 'Remie' unten zuerst Grobblockig, sodass wir gut vorankamen. Weiter oben wurde das Geöll zusehends kleiner und wackliger, was uns ein stück langsamer macht. Auf etwa 2440 m bei einer rötlichen Plattenzone stösst das Geröllfeld an die Nordflanke des Westgrats. Hier befindet sich der Einstieg (Steinmann). Von hier folgt man mehrheitlich der logischsten Linie bis man den Grat bei einem markanten Felszahn erreicht. Nun folgt man dem Grat weiter wobei auch mehrere Male zum Teil sehr ausgesetzt in die Südflanke ausgewichen wird. An der Schlüsselstelle befindet sich ein neu installiertes Fixseil, welches ich vor allem im Abstieg sehr dankbar angenommen habe. Man könnte jedoch auch sehr exponiert in T6+-Manier diese Stelle umgehen, falls das Seil mal nicht da sein sollte. auf den letzten Metern erreicht man wieder den Grat und schliesslich auch den Gipfel. Die Aussicht ist noch deutlich imposanter und umfassender, als ich mir das vorgestellt habe und ich erhasche auch einen ersten Blick auf mein nächstes Alpines Ziel, die Adula. Leider ist der Gipfelbuchbehälter leer und ohne Deckel. Ich hätte gerne herausgefunden wie oft der Berg tatsächlich bestiegen wird. Da Wolken aufziehen machen wir uns schon bald an den Abstieg auf gleicher Route und gönnen uns den Zmittag auf dem Passo di Piatto. Nach einem extrastarken Bialetti-Kaffee in der Capanna Cognora rauschten wir in 50 min runter nach Cabioi und in etwa 40 min zurück nach Sonogno.
Für mich eine absolute Toptour, auf einen super Berg die man, sofern motorisiert, auch als Tagestour aus dem Tal machen kann. Ich werde die Bianca definitiv wieder besuchen, dann jedoch hoffentlich auf einer der anderen Routen.
Tour mit Joëlle
Tourengänger:
noisyalps

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