Giswilerstock - Kreuz: Über einem unendlichen Nebelmeer


Published by johnny68 , 25 November 2020, 17h19.

Region: World » Switzerland » Obwalden
Date of the hike:25 November 2020
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-OW   Hagleren und Giswilerstöcke 
Time: 4:30
Height gain: 972 m 3188 ft.
Height loss: 972 m 3188 ft.
Route:Pörterwald Abzweigung 1018 m - Fluonalp - Giswilerstock - Stockkreuz und zurück

Das riesige (10 m hohe) Kreuz auf dem vordersten Gupf des Giswilerstocks sieht man im Obwaldnerland weit herum. Heute war diese Sicht aber durch den Nebel verwehrt: Im ganzen Kanton Obwalden war unterhalb 800 m eine dichte Nebelsuppe, die sich während des ganzen Tages kaum bewegte. Raus aus dem Nebel war heute  denn auch für viele die Devise. 

Den Giswilerstock - das Stockkreuz - habe ich mir schon lange einmal vorgenommen. Der Aufstieg ist auch im Spätherbst gut machbar, da der grösste Teil der Strecke südostexponiert und somit voll in der Sonne ist. Es hatte denn auch nur in unteren schattigen Partien überhaupt noch etwas Schnee. Der obere Teil des Bergwegs war aper und bestens zu begehen.

Ich bin mit dem PW bis zur Abzweigung im Pörterwald (1018 m) hochgefahren. Dort kann man bestens parkieren. Beim Aufstieg habe ich den ausgeschilderten Bergweg benützt, der steil nach Westen ansteigt und nahe des Punktes 1222 m der Glaubenbüelenstrasse nach Süden abdreht. Man verliert beim Abstieg in ein Tobel und durch die landschaftlich und botanisch sehr interessante Bergsturzzone rund 100 Höhenmeter. Meiner Ansicht nach lohnt sich diese Strecke unbedingt. Sie ist der wesentlich kürzeren Strecke über das asphaltierte Alpsträsschen (mein Weg bei der Rückkehr) bei weitem vorzuziehen.

Bei Brosmatt verlässt man den Bergsturzwald und gelangt auf die aussichtsreiche Almlandschaft des Gebiets der "Fluonalp". Der Bergweg folgt zuerst in wenig Distanz dem Strässchen, um sich dann ab 1359 m in einem weiten Bogen unter der Rossflue durch in Richtung Bergbeiz abzudrehen. Ich kürzte den Aufstieg auf das Stockkreuz ab und bin in direkter Linie den Grashang hoch bis zum oberen Bergweg gegangen. Dieser ist bis zum Stockkreuz gut ausgebaut. Meistens führt er durch schönen Fichten- oder Föhrenwald, an einigen Stellen auch durch Kalkgeröllhalden. Auf 1642 m hat es eine Hütte "Telti". Den Gipfel des Stockkreuzes sieht man erst ganz am Schluss. Er ist in den Föhren etwas versteckt. Es hat beim Kreuz ein Aussichtsbänkchen, wo es gut rasten ist.

PS: Der Akku meiner Kamera schwächelte in der Kälte etwas, weshalb ich einige Fotos mit dem Handy gemacht habe.

Hier mein GPS-Track auf map.geo.admin.ch:



Hike partners: johnny68


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