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Wannenchopfgrat-Impressionen, Hüenerchopf (2171) Rund- + Madchopf (2236 m) + Wannenchopf (2205 m)


Published by erico , 24 May 2020, 21h39.

Region: World » Switzerland » St.Gallen
Date of the hike:21 May 2020
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SG 
Time: 5:00
Height gain: 866 m 2840 ft.
Height loss: 863 m 2831 ft.
Route:13.2 Kilometer
Access to start point:Rorschach (Schweiz) über Buchs und Sargans über die Autobahn nach Mels, bei Mels den Berg hinauf nach Vermol und weiter fahren bis zum letzten Parkplatz in ca. 1600 Metern höhe,
Maps:[https://map.wanderland.ch]

Heute an der Auffahrt am, 21.05.2020, möchte ich wieder einmal eine etwas anspruchsvollere Tour unternehmen. Weil das Alpsteingebiet an Auffahrt sehr stark überlaufen ist und ich eher der Typ Wanderer bin, der die Einsamkeit in der Natur sucht und genießt, habe ich mich auf andere Wandergebiete konzentriert und mich für das Sarganserland entschieden und damit habe ich genau ins „Schwarze“ getroffen. Mit dem Auto fahre ich über die Autobahn nach Mels und von Mels über Vermol die Bergstrasse hinauf bis auf 1600 Meter zum letzten Parkplatz in Höhirüti, oberhalb Vermol. Das sehr schöne Gebiet Tamons, wie es dort oben heißt, habe ich bei einer Skitour bereits einmal kennenlernen dürfen.

 

Beschreibung der Wanderroute:

 

Vom Parkplatz Höhirüti über Garmil und Broch hinauf zum Hüenerchopf und weiter über den Rund- und Madchopf zum Wannenchopfgrat und Wannenchopf: ca. 3,0 Std. (T5) ca. 866 Höhenmeter

 

Ab dem Parkplatz in Höhirüti wandere ich auf einer gekiesten Alpstrasse, alles schön dem ausgeschilderten Wanderweg nach. Auf der Alp Garmil angekommen verlasse ich diese „Wanderstrasse“ und folge dem recht ausgetretenen Wanderpfad über Broch hinauf zum Hüenerchopf. Dieser Teil der Wanderroute ist ein recht gut frequentierter Wanderweg und es hatte tatsächlich schon einige schnaufende Wanderer, die sich den Hang hinauf zum Hüenerchopf quälten. Weil ich keine Lust hatte auf diesem Gipfel eine Pause einzuschalten, zu viel Betrieb, machte ich ein paar Fotos und machte mich auch den weiteren Weg, über den Rundchopf zum Madchopf.

 

Auf dem Madchopf hatte ich den idealen „Pausenplatz“ gefunden, keine Menschenseele weit und breit, die mich bei einem kleinen Sonnenbad stören hätten können, aber auch diese Pause war nicht lange, denn ich war bereits recht angespannt auf den weiteren, anspruchsvollen Wegverlauf über den Wannenchopfgrat, der ja noch bevor stand.

Zuerst geht es aber sehr steil vom Madchopf direkt zum Anfang vom Wannenchopfgrat hinunter. Der erste Teil vom Grat über die Galans Chöpfe bis zur Schlüsselstelle ist noch ein recht normaler Wanderweg, ab der Schlüsselstelle ändert sich das grundlegend. Nach einem quadratischen Block geht es senkrecht hinunter, wenn man oben steht, sieht man nicht wie es weitergeht, weil ich mich nicht auskenne, habe ich es vorgezogen, diese Stelle auf der linken Seite über die schrägen "roten" Platten zu umgehen, Achtung auf den Platten besteht erhebliche Rutschgefahr!! Ein direktes überklettern der Schlüsselstelle von der anderen Seite aus, könnte ich mir jedoch gut vorstellen. Nach der Schlüsselstelle geht das anspruchsvolle Grat Erlebnis weiter bis zum Wannenchopf hinauf, sehe dazu die Bilder mit dem Text dazu.

 

Vom Wannenchopf über den östlichen Wannenchopfgrat, Hintersäss und Garmil wieder zurück nach Höhirüti: ca. 2,0 Std. (T5) ca. 863 Höhenmeter

 

Als Rückweg habe ich den östlichen Grat vom Wannenchopf gewählt, der Grat geht im gleichen Stil weiter, wie auf dem Westgrat, die Wanderstöcke, die ich ab dem Gipfel wieder im Einsatz hatte, musste ich schon bald wieder auf den Rucksack schnallen. Auf dem gesamten Wannenchopfgrat wird es einem nicht langweilig, im Gegenteil, wer eine Verschnaufpause sucht muss dazu anhalten, denn einfache Teilstücke gibt es praktisch keine. Nach dem zauberhaften Grat Erlebnis wandere ich am Fuße vom Wannen- Mad- und Hüenerchopf über Hintersäss zurück zur Alp Garmil. Der Schlussteil, der über die frühlingshaften Alpwiesen vom Wislisboden führt, ist ein krönender Abschluss einer sehr schönen Gratwanderung im Sarganserland.

 

Die Schlussbetrachtung:

 

Wer eine schöne, attraktive und anspruchsvolle Gratwanderung sucht ist mit dem Wannenchopfgrat gut bedient. Diese Grat Überquerung ist zwar anspruchsvoll, sie ist aber für einen geübten Wanderer ohne „allzu großen“ Probleme zu meistern, nur dafür sollte das Gelände trocken sein, denn bei Nässe ist die Rutschgefahr auf diesem Grat sehr groß.

 

Viele Grüße 
erico


Hike partners: erico


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