Rekotour Chilewald-Steig: Sturmschäden Burglind auf dem Alten-Rigi-Weg zum Rotstock behoben


Published by Felix Pro , 13 February 2020, 15h32. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Luzern
Date of the hike: 9 February 2020
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-LU   CH-SZ 
Time: 3:30
Height gain: 1210 m 3969 ft.
Height loss: 275 m 902 ft.
Route:Weggis, Talstation LSB - Riedtli - P. 555 - Tannenberg - P. 749 - Chilewald - P. 1018 - P. 1074 - Fischliberg - Steigle - Ober Bueche - Grüt - Rigi Kaltbad-First - Rigi Kaltbad - Staffelhöheweg - P. 1537 - Rigi Staffelhöhe - Rotstock - (P. 1583) - First - P. 1481 - Oberer Firstweg - P. 1484 - P. 1471 - Rigi Kaltbad - Rigi Kaltbad, LSB
Access to start point:PW via Huttwil - Ettiswil, Autobahn Sursee - Küssnacht, und Greppen nach Weggis
Access to end point:LSB Rigi Kaltbad - Weggis
Maps:1151 - Rigi

Nach Burglind ist vor Sabine: nachdem wir [https://www.hikr.org/tour/post129096.html vor knapp zwei Jahren] grösste Mühe bekundet hatten, uns durch die enormen Schäden (welche erstere im Chilewald angerichtet hatte) hochzukämpfen, finden wir heute einen „aufgeräumten“ Wald vor. Bleibt abzuwarten, was die zweite eben verursacht hat …

 

Bei schönem Wetter, der Jahreszeit gemäss nur leicht kühl, starten wir in Weggis, bei der Talstation LSB, zu unserer Rekognoszierungswanderung. Einfachst leitet der uns bestbekannte WW im EFH-Quartier hoch ins Grüne und zum eben erweiterten Tannenberg.

 

Nach einem versteckt liegendem Anwesen führt eine unscheinbare, unmarkierte Spur rechterhand hinüber zu P. 749 auf der Tannenbergstrasse. Hier sind nach wie vor die Verbote bzgl. Sturmschäden Burglind und Wegsperrung angebracht - unbeeindruckt nehmen wir hier den Beginn eines der schönsten Rigizustieges unter die Füsse.

Nach der Querung der Rutschzone folgen wir im Chilewald dem Alten Rigiweg; und nach den ersten bereits hübschen Abschnitten erfüllen sich unsere leisen Hoffnungen:  alle Passagen, welche damals kaum überwindbar waren, sind nun problemlos beschreitbar - die Forstarbeiter haben kräftig gewirkt.

 

Wie wir auf P. 1018 die Rigistrasse erreichen, sind auch hier die Hinweisschilder noch angebracht, zusätzlich die seit längerem montierte Absperrung. Die Fortsetzung des Alten Rigiweges ist nun problemlos - und offiziell zu absolvieren - doch erst schalten wir nach dem kurzen Waldabschnitt auf Müseralp eine Znünirast bei der dort montierten Rastbank ein. Und hier schliesst völlig unerwartet zur grossen Überraschung Fraroes Rösly auf - und gesellt sich zu uns.

 

Miteinander wandern wir, nach aussichtsreicher und gemütlicher Rast, anschliessend hinüber und hinauf zu P. 1074 und Fischliberg. Wieder im Wald steigt nun der BWW stärker an und leitet uns, vielfach ausgebessert, hoch zu den Leitern und Felsdurchlässen der attraktiven Steigle.

 

Bei P. 1222 treten wir auf die einladenden Alpweiden von Ober Bueche hinaus. Steil geht’s auf ihnen hoch; zwei kurze Waldpartien später flacht das Gelände, nun wieder offen, ab, und wir schreiten nun auf dem Steiglenweg - mit erstem Schneekontakt nach Grüt - am Botta-Thermalbadbau vorbei zur Station Rigi Kaltbad-First.

 

Durch Rigi Kaltbad hindurch - wo einige die Sonne auf den Restaurantterrassen geniessen - wenden wir uns dem breiten Staffelhöheweg zu; auf diesem gewinnen wir - bei bester Aussicht zu den Zentralschweizer Bergen - Rigi Staffelhöhe.

Hier ziehen wir wieder eine Kleiderschicht zusätzlich an, nimmt doch der frostige Wind an Stärke zu - und wandern wir nun, dem Bahntrassee entlang, im Schatten weiter hoch.

 

Doch auch während dieses schattigen Ganges dürfen wir schönste Blicke aufs besonnte Luzerner Seebecken sowie den Zugersee werfen; wenige Meter vor der Wegverzweigung auf 1585 m halten wir uns an den meist schneebedeckten Schlussanstieg zum Rotstock.

Die Rundumsicht (zwar von einigen Wolken im entfernten Hintergrund unbedeutend beeinträchtigt) ist eine - immer wieder - herrliche. Die verdiente und erquickliche Gipfelrast verbringen wir wenige Meter unterhalb des Gipfels - des auch hier kühlen Windes wegen.

 

Nach dieser verabschieden wir uns von Rösly - sie zieht weiter auf den Kulm - und entscheiden uns, der Aussicht wegen (Glärnisch und Innerschweizer Gipfel so länger vor uns) zum moderaten Abstieg (meist durch wenig tiefe Schneeauflage) Richtung Gruobi Rotstock und Wölfertschen. Über First und P. 1481 schreiten wir hinunter zum Hotel Rigi First und Bärenstube; hier biegen wir ein in den Oberen Firstweg, auf welchem wir, nun wieder mit Blick nach Süden, aussichts- und genussreich zurückwandern nach Rigi Kaltbad, und dort die Station der LSB aufsuchen, um uns die Fahrt zurück nach Weggis zu gönnen.

 

▲ 1 h 25 min (inkl. ⅛ h Pause) bis Müseralp, P. 1248

 

▲ 1 h 35 min bis Rotstock

 

▼ 35 min Rigi Kaltbad

 

unterwegs mit Rösly [von Müseralp (P. 1148) bis Rotstock]


Hike partners: Ursula, Felix, Fraroe


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