Sentiero Alpino Bregaglia 3: Albignahütte - Sciorahütte
|
||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
3. Etappe: Albignahütte - Pass Cacciabella Sud - Sciorahütte
Um Viertel nach sieben Uhr verliessen wir die uns gut bekannte, geräumige Albignahütte und wanderten im kühlen Morgen hinunter zur Staumauer des Albignastausees. Vom westlichen Staumauerende stieg der blau-weiss markierte Weg allmählich an und führte uns in wärmender Morgensonne unter der Spazzacaldeira und der Vergine am Fuss des Pizzo Franchiccio vorbei, wo wir auf dem plattigem Wegabschnitt eine mit künstlichen Tritten und Ketten gesicherte Rinne querten. Zwei Kletterer waren bereits im dortigen Fels unterwegs. Dann wurde der Weg steiler und wir machten auf halber Höhe mit schöner Aussicht auf den See und auf die gegenüberliegende Seite zur Cima di Castello kurze Rast. Nach der Querung des Ostgrats, der von Pt. 2934 herunterführt, stiegen wir in einer blockigen, etwa 50 m hohen steilen Rinne hinauf. Der höchste Punkt des Passes liegt in einer Felsscharte und ist als Rastplatz für mehrere Personen ungeeignet.
Die erwähnte Rinne auf der Albignaseite wie überhaupt der ganze Weg ist an den heiklen Stellen perfekt mit Ketten gesichert. Auf der Scioraseite stiegen wir ca. 100 m über eine klettersteigähnliche Anlage (Schwierigkeit K2 - K3) mit diversen Leitern sowie Passagen mit künstlichen Tritten und Ketten ab (T5). Diese Passage ist für geübte Geher auch ohne Klettersteigset gut machbar. Hier holten wir auch einige vor uns gestartete Wanderer ein. Nach der felsigen Passage hielten wir Rast und beschauten die sich nun zeigenden Granitriesen der gezackten Scioragruppe etwas genauer. Die folgenden 400 Höhenmeter führte uns der Weg recht steil hinab, bis wir die von Weitem sichtbare, herrlich gelegene Sciorahütte erreichten. Auch hier blieb uns viel Zeit zum Sünnelä und zum Studium der diversen Anstiege und Kletterrouten auf die bekannten Gipfel der Scioragruppe, deren Silhouette sich von Soglio aus mit unvergleichlicher Schönheit präsentiert. Nachdem am 27. Dezember 2011 etwa 1.5 bis 2 Millionen Kubikmeter Fels vom Pizzo Cengalo ins Tal gedonnert waren, wurde der Weg von der Sciorahütte zur Capanna Sasc Furä über den Viäl offiziell gesperrt. Ein entsprechendes Plakat hing schon damals in der Hütte. Wie wir erfuhren, wurde der Weg seither dennoch von zahlreichen Berggängern auf eigenes Risiko begangen, und so wollten wir es am kommenden Tag ebenfalls tun.
Um Viertel nach sieben Uhr verliessen wir die uns gut bekannte, geräumige Albignahütte und wanderten im kühlen Morgen hinunter zur Staumauer des Albignastausees. Vom westlichen Staumauerende stieg der blau-weiss markierte Weg allmählich an und führte uns in wärmender Morgensonne unter der Spazzacaldeira und der Vergine am Fuss des Pizzo Franchiccio vorbei, wo wir auf dem plattigem Wegabschnitt eine mit künstlichen Tritten und Ketten gesicherte Rinne querten. Zwei Kletterer waren bereits im dortigen Fels unterwegs. Dann wurde der Weg steiler und wir machten auf halber Höhe mit schöner Aussicht auf den See und auf die gegenüberliegende Seite zur Cima di Castello kurze Rast. Nach der Querung des Ostgrats, der von Pt. 2934 herunterführt, stiegen wir in einer blockigen, etwa 50 m hohen steilen Rinne hinauf. Der höchste Punkt des Passes liegt in einer Felsscharte und ist als Rastplatz für mehrere Personen ungeeignet.
Die erwähnte Rinne auf der Albignaseite wie überhaupt der ganze Weg ist an den heiklen Stellen perfekt mit Ketten gesichert. Auf der Scioraseite stiegen wir ca. 100 m über eine klettersteigähnliche Anlage (Schwierigkeit K2 - K3) mit diversen Leitern sowie Passagen mit künstlichen Tritten und Ketten ab (T5). Diese Passage ist für geübte Geher auch ohne Klettersteigset gut machbar. Hier holten wir auch einige vor uns gestartete Wanderer ein. Nach der felsigen Passage hielten wir Rast und beschauten die sich nun zeigenden Granitriesen der gezackten Scioragruppe etwas genauer. Die folgenden 400 Höhenmeter führte uns der Weg recht steil hinab, bis wir die von Weitem sichtbare, herrlich gelegene Sciorahütte erreichten. Auch hier blieb uns viel Zeit zum Sünnelä und zum Studium der diversen Anstiege und Kletterrouten auf die bekannten Gipfel der Scioragruppe, deren Silhouette sich von Soglio aus mit unvergleichlicher Schönheit präsentiert. Nachdem am 27. Dezember 2011 etwa 1.5 bis 2 Millionen Kubikmeter Fels vom Pizzo Cengalo ins Tal gedonnert waren, wurde der Weg von der Sciorahütte zur Capanna Sasc Furä über den Viäl offiziell gesperrt. Ein entsprechendes Plakat hing schon damals in der Hütte. Wie wir erfuhren, wurde der Weg seither dennoch von zahlreichen Berggängern auf eigenes Risiko begangen, und so wollten wir es am kommenden Tag ebenfalls tun.
Tourengänger:
rhenus

Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden
Kommentare