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Vom Hotel Muttler auf den Berg Muttler 3296m bike und hike


Published by Hochhinauf , 27 October 2018, 13h48.

Region: World » Switzerland » Grisons » Basse Engadine
Date of the hike: 9 July 2018
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Geo-Tags: Muttler Gruppe   CH-GR 
Time: 8:00
Height gain: 1460 m 4789 ft.
Height loss: 1460 m 4789 ft.
Route:ca. 14 km
Access to start point:Schlappe 717 km von Wermelskirchen
Accommodation:reichlich in Samnaun

Grüezi!
Einmal pro Jahr muss es einfach in die Berge gehen. Dafür nahmen wir mal wieder die "kurze" Anfahrt von 717km aus Wermelskirchen auf uns. Wenn auch nur für 3 Nächte.
Los gings gegen 6:30 Uhr vom gleichnamigen Hotel Muttler, in dem übernachtet wurde. Da die Bikes ohnehin im Kofferraum waren, starteten wir mit diesen und fuhren/schoben bis zum Ende des Forstweges auf 2030m. Somit hatten wir am Ende noch eine knieschonende Abfahrt von immerhin 180 HM.

Die Bikes wurden also an dieser namenlosen Hütte deponiert und weiter gings zu Fuß. Wir folgten dem Bachverlauf im Val Maisas, das Tagesziel und die Stammerspitz immer im Blick.
Da wir immer noch im Bergschatten waren, entschieden wir uns auf etwa 2230m weglos in das Gerölldelta hinüber zu kraxeln, um hier unser Frühstück in der Sonne zu genießen. Einige Furchen durften dazu überwunden werden. Danach ging es wieder zurück auf den Weg, welcher nun ein wenig steiler wurde.
Beim nächsten Wegweiser haben wir uns mit einem Linksschwenk Richtung Rotes Seeli gehalten. An diesem, was im übrigen auch exakt Halbzeit der Tour bedeutet, ist definitiv gutes Rasten möglich. Der weitere Weg bis zum Rossbodenjoch wird nun das erste Mal ordentlich steil.

Am Joch ist man nun endgültig in der Sonne angelangt und hat den ersten Blick in die östliche Bergwelt. Etwa 15min nach dem Joch gibt es einige Kraxelstellen, welche wir -wenn man so will- als Schlüsselstelle empfanden. Die Hände werden kurz mal eingesetzt.

Danach folgt man einem wunderbaren Zickzack-Steig in der Flanke, bestens angelegt. Etwa die letzten 100HM werden, wie bereits mehrfach beschrieben, nochmal sehr steil und man muss ein bisserl auf die Wegmarkierungen achten. Die Hände kommen wieder zum Einsatz, aber Rolling Stones kommen doch schnell wieder zum liegen.
Und dann steht man am Summit. Einfach nur genial diese Aussicht. Das Wetter hat gahalten, was es versprochen hat. Für diesen Moment nimmt man halt eine so weite Anfahrt auf sich. Gut, dass die hässliche Antenne auf dem Gipfel, welche hier jahrelang gestanden hat, abgebaut ist. Man könnte hier mal die Gipfelstange durch ein Gipfelkreuz ersetzen, hat man doch immerhin über 11km zum nächst höheren Gipfel, dem Fluchthorn.
Wir haben uns noch im Gipfelbuch "verewigt" und uns nach ner halben Stunde Aufenthalt wieder auf den Rückweg gemacht. Mit uns waren nur noch vier weitere Personen am Berg unterwegs. Der Abstieg war gleich dem Aufstiegsweg und forderte die Knie, wie nicht anders zu erwarten war, heraus. Aber auch das wurde schließlich gemeistert. Der Gipfelsieg wurde am Abend gebührend mit einem Fondue Bourguignonne im Samnaunerhof gefeiert.
Fazit:
Samnauns "stille" Seite ist definitiv schöner als die verdrahteten Berge Richtung I...gl. Eine technisch nicht allzu schwierige Tour ohne jeglichen Altschneekontakt bei besten Bedingungen auf einen stattlichen 3000er.

Hike partners: Hochhinauf


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