Hochwang - über dem Nebel
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Kalte und eindrückliche Frühmorgen-Tour über den hohen Hochnebel
Dichter und mit 2000 m.ü.M. sehr hoch liegender Hochnebel war für heute angesagt. Doch darüber Sonnenschein. Der höchste Gipfel für den eingeschränkten Radius (um 9 Uhr wieder unten in Chur) war schnell gefunden - Hochwang. Der Weg an die Morgensonne musste aber durch die Nebelsuppe und im White-Out hart erkämpft werden. Gelohnt hat es sich aber 100 Mal. Ich wurde belohnt durch eine Bergstimmung wie man sie nur selten erlebt. Aussichten wie aus dem Flugzeug, weit über der Welt.
Start um 6.10 Uhr in Fatschel. Durch Dunkelheit und dichten Nebel entlang der Pisten aufwärts. Das war genau so geplant - keine Probleme mit der Wegfindung und bei Dämmerung müsste die Nebelobergrenze erreicht sein. Allerdings war auf 2000 Metern nichts dergleichen zu erkennen. Deutlich ungünstiger: Auch bei den Hütten von In der Bleis, wo man die Pisten nach links verlässt, stecke ich mitten im White-Out (wieder einmal...). Bei Null Sicht versuche ich die Aufstiegs-Spur auszumachen, die doch vorhanden sein müsste. Was ich finde scheint aber gegen den Ratoser Stein zu gehen. Also biege ich komplett blind in die Pagiger Bleis ab. Das GPS sagt mir, dass die Richtung stimmt, auch wenn ich dem Gerät nicht so ganz trauen mag. Endlich - auf fast 2300 m.ü.M.! - zeigt sich eine sonnige Silhouette am Horizont. Geschafft!
Erstaunt stelle ich fest, dass wirklich niemand in den letzten Tagen hier aufgestiegen ist. In Spurarbeit durch Bruchharst, am Schluss durch einen steileren Hang, erreiche ich den Sattel. Sonne und eine der schönsten Morgenstimmungen, die ich je erleben durfte! Die Mühe hat sich gelohnt! Die Rundblicke auf die Eiszeit-Landschaft werden auf dem Gipfel noch eindrücklicher. Nach Eiszeit fühlt es sich auch an, so dass ich mich bald an die Abfahrt wage. Recht schön auf einer harten Kruste im oberen Bereich. Viel zu bald allerdings im Nebel. Ich kann mich an eine Abfahrtsspur von gestern halten, die durch die teilweise sehr steilen Hänge unter dem Ratoser Stein quert und erreiche so bei komplett fehlender Sicht erfreulich glimpflich die Pisten wieder. Blindflug entlang der Pisten-Markierungen zurück nach Fatschel, wo ich noch bevor die Bahnen öffnen eintreffe.
Dichter und mit 2000 m.ü.M. sehr hoch liegender Hochnebel war für heute angesagt. Doch darüber Sonnenschein. Der höchste Gipfel für den eingeschränkten Radius (um 9 Uhr wieder unten in Chur) war schnell gefunden - Hochwang. Der Weg an die Morgensonne musste aber durch die Nebelsuppe und im White-Out hart erkämpft werden. Gelohnt hat es sich aber 100 Mal. Ich wurde belohnt durch eine Bergstimmung wie man sie nur selten erlebt. Aussichten wie aus dem Flugzeug, weit über der Welt.
Start um 6.10 Uhr in Fatschel. Durch Dunkelheit und dichten Nebel entlang der Pisten aufwärts. Das war genau so geplant - keine Probleme mit der Wegfindung und bei Dämmerung müsste die Nebelobergrenze erreicht sein. Allerdings war auf 2000 Metern nichts dergleichen zu erkennen. Deutlich ungünstiger: Auch bei den Hütten von In der Bleis, wo man die Pisten nach links verlässt, stecke ich mitten im White-Out (wieder einmal...). Bei Null Sicht versuche ich die Aufstiegs-Spur auszumachen, die doch vorhanden sein müsste. Was ich finde scheint aber gegen den Ratoser Stein zu gehen. Also biege ich komplett blind in die Pagiger Bleis ab. Das GPS sagt mir, dass die Richtung stimmt, auch wenn ich dem Gerät nicht so ganz trauen mag. Endlich - auf fast 2300 m.ü.M.! - zeigt sich eine sonnige Silhouette am Horizont. Geschafft!
Erstaunt stelle ich fest, dass wirklich niemand in den letzten Tagen hier aufgestiegen ist. In Spurarbeit durch Bruchharst, am Schluss durch einen steileren Hang, erreiche ich den Sattel. Sonne und eine der schönsten Morgenstimmungen, die ich je erleben durfte! Die Mühe hat sich gelohnt! Die Rundblicke auf die Eiszeit-Landschaft werden auf dem Gipfel noch eindrücklicher. Nach Eiszeit fühlt es sich auch an, so dass ich mich bald an die Abfahrt wage. Recht schön auf einer harten Kruste im oberen Bereich. Viel zu bald allerdings im Nebel. Ich kann mich an eine Abfahrtsspur von gestern halten, die durch die teilweise sehr steilen Hänge unter dem Ratoser Stein quert und erreiche so bei komplett fehlender Sicht erfreulich glimpflich die Pisten wieder. Blindflug entlang der Pisten-Markierungen zurück nach Fatschel, wo ich noch bevor die Bahnen öffnen eintreffe.
Tourengänger:
Delta

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