von Dalaas nach Bartholomäberg über den Itonskopf, 2089m
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Letzten Montag war schönes Wetter angesagt, nachdem über das Wochenende eine Kaltfront durchrauschte.
Spontan war Wanderfreund Wolfgang
dulac bereit, eine Tour mitzumachen. Ich fand sein Vorschlag, eine Überquerung des westlichen Verwallvorpostens mit dem Itonskopf zu machen, interessant.. Normalerweise bin ich mit PKW unterwegs, heute mit ÖV, so konnte die Tour erst stattfinden.
Wir fuhren also nach Dalaas im Klostertal und nahmen den wenig begangenen, blau markierten Weg zum Küngmaisäss. Diese Alp liegt schön auf 1540m und wir hatten dort schon Einblicke entlang des Klostertals bis zum Arlberg und in`s nördliche Lechquellengebirge mit der Freiburger Hütte, dem Roggalskopf und natürlich der Roten Wand. Der Aufstieg bisher steil aber immerhin im Schatten des Walds.
Oberhalb des Weidegebiets wechselten wir kurz für eine Querung die Gehrichtung nach Osten und danach ging es über Alpwiesen zum Grat auf ca. 1850m hoch. Hier tauchten dann die höchsten Gipfel des Rätikon und der Brandnergletscher unterhalb der Schesaplana auf.
Ab dem Gratstück war der Weg wieder vielbegangen und ging schnurstarks über Schrofengelände zum Itonskopf. Vorher genehmigten wir uns noch einen kleinen Abstecher zum Alpilakopf, Mehrzeit hierfür kaum 15 Minuten. Eine geologische Tafel zeigt dort interessante Details.
Der Itonskopf ist auf den letzten 50hm seilversichert, da alles sehr bröselig ist, stellt aber kein Problem für den trittsicheren Wanderer dar. (T3)
Auf dem Itonskopf überlegten wir, wie der Weiterweg aussehen sollte. Einheimische Wanderer, mit denen wir uns oben unterhielten, empfahlen uns den Weg über bzw. seitlich an den Wannaköpfen vorbei zum Berggasthaus Rellseck. Nach knapp 1,5 Stunden in gutem, nicht zu steilen Abwärtsgelände hatten wir das Bierchen dann auch redlich verdient. Fast hätten wir an dem lauschigen Ort vergessen, daß wir noch 400 weitere Höhenmeter nach Bartholomäberg im Abstieg vor uns hatten. Am Ende schafften wir aber locker den Bus nach Schruns und von dort den direkten Zug nach Lindau. Für mich ging dann die Reise weiter mit Zug zurück nach Radolfzell.
Fazit: Eine lohnende Tour, die auch im Hochsommer gut ankommt, da der Aufstieg bis auf 1850m schön nordseitig im Schatten verläuft. Auf dem Itonskopf dann beste Ausblicke in die Silvretta und sogar bis zum Piz Kesch. Die kompakte diffusen Wolken am Nachmittag waren für die Kamera natürlich nicht so gut, aber die Eindrücke bleiben ja im Kopf! Schön war`s!
Anm.: Das letzte Stück der GPX-Datei nach Bartholomäberg ist wieder mal "verschollen"?!?
Spontan war Wanderfreund Wolfgang

Wir fuhren also nach Dalaas im Klostertal und nahmen den wenig begangenen, blau markierten Weg zum Küngmaisäss. Diese Alp liegt schön auf 1540m und wir hatten dort schon Einblicke entlang des Klostertals bis zum Arlberg und in`s nördliche Lechquellengebirge mit der Freiburger Hütte, dem Roggalskopf und natürlich der Roten Wand. Der Aufstieg bisher steil aber immerhin im Schatten des Walds.
Oberhalb des Weidegebiets wechselten wir kurz für eine Querung die Gehrichtung nach Osten und danach ging es über Alpwiesen zum Grat auf ca. 1850m hoch. Hier tauchten dann die höchsten Gipfel des Rätikon und der Brandnergletscher unterhalb der Schesaplana auf.
Ab dem Gratstück war der Weg wieder vielbegangen und ging schnurstarks über Schrofengelände zum Itonskopf. Vorher genehmigten wir uns noch einen kleinen Abstecher zum Alpilakopf, Mehrzeit hierfür kaum 15 Minuten. Eine geologische Tafel zeigt dort interessante Details.
Der Itonskopf ist auf den letzten 50hm seilversichert, da alles sehr bröselig ist, stellt aber kein Problem für den trittsicheren Wanderer dar. (T3)
Auf dem Itonskopf überlegten wir, wie der Weiterweg aussehen sollte. Einheimische Wanderer, mit denen wir uns oben unterhielten, empfahlen uns den Weg über bzw. seitlich an den Wannaköpfen vorbei zum Berggasthaus Rellseck. Nach knapp 1,5 Stunden in gutem, nicht zu steilen Abwärtsgelände hatten wir das Bierchen dann auch redlich verdient. Fast hätten wir an dem lauschigen Ort vergessen, daß wir noch 400 weitere Höhenmeter nach Bartholomäberg im Abstieg vor uns hatten. Am Ende schafften wir aber locker den Bus nach Schruns und von dort den direkten Zug nach Lindau. Für mich ging dann die Reise weiter mit Zug zurück nach Radolfzell.
Fazit: Eine lohnende Tour, die auch im Hochsommer gut ankommt, da der Aufstieg bis auf 1850m schön nordseitig im Schatten verläuft. Auf dem Itonskopf dann beste Ausblicke in die Silvretta und sogar bis zum Piz Kesch. Die kompakte diffusen Wolken am Nachmittag waren für die Kamera natürlich nicht so gut, aber die Eindrücke bleiben ja im Kopf! Schön war`s!
Anm.: Das letzte Stück der GPX-Datei nach Bartholomäberg ist wieder mal "verschollen"?!?
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