Widdergalm (2174 m): hoch über der Kaisereggalp und den Walop-Seen
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Zu meiner Tour startete ich bei Oberried/Schwarzenmatt in der Gemeinde Boltigen im Simmental. Durch ein relativ dunkles, enges Tal, vorbei an einer Armee-Anlage, geht es leicht aufwärts bis an den Fuss des steil nach Walop führenden gerölligen Hanges. Hier führt auch eine Materialseilbahn für die Alpbetriebe hoch.
Die Höhendifferenz dieses Hanges beträgt rund 500 m. Man kommt in der Morgensonne recht ins Schwitzen. Auf 1664 m angelangt, geht es etwas hinunter in Richtung Walop-See (1613 m). Weiter den Hochalpenkessel einwärts gelangt man in die Nähe der Alp Vordere Walop. Bei der Wegverzweigung bin ich nach rechts zur Alp Buufel hoch gegangen. Hier entschied ich mich, angesichts des trockenen Grashanges des Widdergalms, direkt in der Falllinie bis zum Gipfel hoch zu steigen. Dieser Aufstieg war problemlos und angenehm machbar, finden sich doch Rinder-Pfade, denen man folgen kann.
Abgestiegen bin ich auf derselben Route.
Wenn man die Landeskarte dieser Gegend betrachtet, fällt die schwierige Erreichbarkeit dieser Alpen und die etwas eigenartig verlaufende Kantonsgrenze zwischen Bern (Gemeinde Boltigen) und Fribourg (Gemeinde Plaffeien) auf. Eine Zufahrt auf diesen von Bergen umgebenen Hochalpenkessel gibt es nicht. Zwar führt ein kleines Material-Seilbähnchen hoch, von Chlus nach Uf Egg (Boltiger Seite). Für Mensch und Tier gibt es nur die Variante „Bergweg“, entweder von Chlus (Boltigen) oder von der Fribourger Seite von Schwarzsee oder Jaun/Kappelboden.
Der Hochalpenkessel ist ziemlich genau mittig zwischen den Kantonen Fribourg und Bern geteilt. Auf der Westseite ist Fribourg, auf der Ostseite Bern. Wie diese Einteilung zustande kam, konnte ich nicht genau eruieren – am ehesten hat sie etwas zu tun mit geistlichen Herrschaften, die sich das Gebiet im Mittelalter aufteilten.
Die Kaisereggalp ist eine Schafalp, wogegen die beiden Berner Alpen Vordere Walop und hintere Walop Rinderalpen sind. Nachdem ein Wolf trotz Hirtenschutzhunden auf der Kaisereggalp immer etwa Schafe gerissen hat, überlegt man sich freiburgischerseits eine Aufgabe der Schafalpung.
Das Gebiet wird auch durch die Armee als Schiessplatz genutzt, für die in Schwarzsee einquartierten Truppen. Der Freiburger Teil gehört zum Naturpark Gantrisch, wogegen der Berner Teil diesem nicht angehört.
Die Höhendifferenz dieses Hanges beträgt rund 500 m. Man kommt in der Morgensonne recht ins Schwitzen. Auf 1664 m angelangt, geht es etwas hinunter in Richtung Walop-See (1613 m). Weiter den Hochalpenkessel einwärts gelangt man in die Nähe der Alp Vordere Walop. Bei der Wegverzweigung bin ich nach rechts zur Alp Buufel hoch gegangen. Hier entschied ich mich, angesichts des trockenen Grashanges des Widdergalms, direkt in der Falllinie bis zum Gipfel hoch zu steigen. Dieser Aufstieg war problemlos und angenehm machbar, finden sich doch Rinder-Pfade, denen man folgen kann.
Abgestiegen bin ich auf derselben Route.
Wenn man die Landeskarte dieser Gegend betrachtet, fällt die schwierige Erreichbarkeit dieser Alpen und die etwas eigenartig verlaufende Kantonsgrenze zwischen Bern (Gemeinde Boltigen) und Fribourg (Gemeinde Plaffeien) auf. Eine Zufahrt auf diesen von Bergen umgebenen Hochalpenkessel gibt es nicht. Zwar führt ein kleines Material-Seilbähnchen hoch, von Chlus nach Uf Egg (Boltiger Seite). Für Mensch und Tier gibt es nur die Variante „Bergweg“, entweder von Chlus (Boltigen) oder von der Fribourger Seite von Schwarzsee oder Jaun/Kappelboden.
Der Hochalpenkessel ist ziemlich genau mittig zwischen den Kantonen Fribourg und Bern geteilt. Auf der Westseite ist Fribourg, auf der Ostseite Bern. Wie diese Einteilung zustande kam, konnte ich nicht genau eruieren – am ehesten hat sie etwas zu tun mit geistlichen Herrschaften, die sich das Gebiet im Mittelalter aufteilten.
Die Kaisereggalp ist eine Schafalp, wogegen die beiden Berner Alpen Vordere Walop und hintere Walop Rinderalpen sind. Nachdem ein Wolf trotz Hirtenschutzhunden auf der Kaisereggalp immer etwa Schafe gerissen hat, überlegt man sich freiburgischerseits eine Aufgabe der Schafalpung.
Das Gebiet wird auch durch die Armee als Schiessplatz genutzt, für die in Schwarzsee einquartierten Truppen. Der Freiburger Teil gehört zum Naturpark Gantrisch, wogegen der Berner Teil diesem nicht angehört.
Tourengänger:
johnny68

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