2 Tage im Alpstein: 1. Wasserauen - Meglisalp - Säntis


Published by alpstein Pro , 26 September 2016, 20h21.

Region: World » Switzerland » Appenzell
Date of the hike:25 September 2016
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-AR   CH-SG 
Height gain: 1700 m 5576 ft.
Height loss: 100 m 328 ft.
Access to start point:über Gossau - Herisau - Appenzell - Wasserauen
Accommodation:z.B. www.altersaentis.ch
Maps:map.geo.admin.ch

Schon zwei Mal in den letzten Jahren haben wir uns bei zweitägigen Alpstein-Touren eine Übernachtung im Berggasthaus „Alter Säntis“ gegönnt. Die Abend- und Morgenstimmung auf dem höchsten Alpsteingipfel genießen zu können, haben wir beide Male als besonderes Erlebnis empfunden. Dass wir „das schönste Gebirge der Welt“ gerne besuchen, ist ansonsten hinlänglich bekannt. So haben wir am letzten Freitag den Aufenthalt gebucht, da nach den Prognosen zumindest am Sonntag optimale Verhältnisse herrschen sollten.

Nach 8 Uhr sind wir in Wasserauen (868 m) gestartet. Aufgrund des schon gut frequentierten Parkplatzes befürchteten wir schon das Schlimmste. Auf dem Schrennenweg waren wir aber schon ziemlich alleine unterwegs, lediglich ein paar „Absteiger“ kamen uns entgegen. Die Meglisalp (1517 m) lag bei unserer Ankunft dort noch im Schatten, so dass wir die Kaffeepause in das Gasthausinnere verlegten.

Im gleißenden Sonnenlicht konnten wir unseren Weg Richtung Wagenlücke fortsetzen. 1000 Hm lagen noch vor uns. Es ist schon eine Zeit her, dass wir uns an eine Tour mit 1700 Hm gewagt hatten. Wir hatten aber ja Zeit. Die Qualität einer 2-Tagestour ist doch eine ganze Andere, als nach einem Aufstieg wieder in das Tal und dann noch nach Hause fahren zu müssen. Gemächlichen Schrittes strebten wir so der Wagenlücke (2075 m) zu, wo es einen Riegel zur Stärkung gab.

Nun standen wir unter dem Ostgrat, den wir schon 2x absolviert haben. Da sich Esther im ersten Abschnitt, wo der Felsgrat ziemlich ausgesetzt ist, nie besonders wohlgefühlt hat, haben wir ihn, quasi als Bösegg-Route light, erst im Bereich des Gedenkkreuzes bei P. 2217 bestiegen. Dabei handelt es sich um den in früheren Zeiten gebräuchlichen Zustieg, wie auch eine Karte von 1904 zeigt. Es war auch dann noch ein ganzes Stück (T4/I-II), bis wir über das Geländer der Terrasse klettern und das wohlverdiente Bier bestellen konnten.

Erwartungsgemäß war noch viel los, aber nach einer Dusche und einem Nickerchen in unserer "Dach-Suite", hatte sich der Trubel schon verzogen. Nach einem vorzüglichen Abendessen konnten wir auf dem Gipfel um 19.15 Uhr einen tollen Sonnenuntergang bewundern. Mit lediglich 8 weiteren Gästen haben wir schließlich in der Gaststube einen unterhaltsamen Abend verbracht. Herzliche Grüße an dieser Stelle an unsere Tischnachbarn aus Bütschwil.

Fazit: Der erste Tag hat gehalten, was wir von ihm erwartet haben. Tag 2 stand dem in nichts nach. Ein Bericht folgt.

Route: Wasserauen – Hüttentobel – Gross Hütten – Schrennenweg – Meglisalp – Wagenlücke - Säntis

Tag 2 im Alpstein


Hike partners: alpstein, Esther58


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Comments (4)


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Felix Pro says:
Sent 27 September 2016, 06h44
gute Idee, diese "anregende" Zweitagestour - die merke ich mir!

lg Felix

alpstein Pro says: RE:
Sent 27 September 2016, 08h25
Herzlichen Dank, Felix

Auch wenn der Gipfel vielen zu touristisch ist, ist der Säntis immer wieder einen Besuch wert. Wer die tolle Abend- und Morgenstimmung einmal genossen hat, wird auch gerne wieder zurückkommen. Aufstiegsvarianten gibt es deren viele.

LG, Hanspeter

roger_h Pro says:
Sent 27 September 2016, 09h53
Immer wenn ich eure Berichte lese und die Fotos dazu anschaue, wird mir bewusst, wie sträflich ich den Alpstein vernachlässige!

Danke für die Inspiration!

Gruss
Roger

alpstein Pro says: RE:
Sent 27 September 2016, 14h05
Hallo Roger,

vielen Dank für Deinen netten Kommentar.

Der Alpstein bietet für jeden etwas und auch derjenige, der "lediglich" genusswandert, wird mit tollen landschaftlichen Eindrücken beglückt.

Beim letzten HIKR-Treffen im Alpstein hatte leider das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ein Grund einmal wieder in die Gegend zu kommen.

Beste Grüße
Hanspeter


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