Brunegghorn (3833m) - ein kleiner unter den Westalpen-Riesen
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Vom Mattertal aus ist das Brunegghorn mit der NO-Wand ein gewaltiges Schaustück und thront quasi senkrecht über dem Talgrund. Hat man von der Turtmannhütte aus durchs Gässi die "Hochebene" des Brunegggletschers erreicht, ist das gleichnamige Horn aber nur noch der "kleine Bruder" des Bishorn mit seiner gewaltigen NO-Wand und wird überschattet vom noch gewaltigeren Weisshorn. Als Skigipfel aber in jedem Fall ein sehr lohnender "kleiner Bruder".
Wie alle Touren von der Turtmannhütte startet auch die aufs Brunegghorn zu Fuß durch die Steilrinne des Gässi. Danach folgt man den beiden Moränen bzw. den Tälchen dazwischen und versucht möglichst ohne große Zwischenabfahrten (kleine sind unvermeidlich) ca. bei Punkt 2941 den Brunegggletscher zu erreichen. Ab dort zieht sich der Anstieg über den flachen Gletscher ziemlich. Unterhalb der Felsen des Schöllihorns erreicht man die erste (sichtbare) Spaltenzone. Diese konnten wir dank des gut eingeschneiten Gletschers direkt links unterhalb eines Felsporns umgehen und benötigten den im Tourenführer als Alternative vermerkten Bogen Richtung Bruneggjoch hierzu nicht.
Der anschließende Steilhang war ebenfalls bestens eingeschneit, so dass wir diesen links neben dem Gletscherbruch problemlos passieren konnten. Aktuell kann der Gipfel mit Ski erreicht werden: Die Spur ist sehr gut angelegt, der Aufstieg durch die Flanke aber durchaus steil und exponiert, weil man oberhalb der Felsbänder quert. Zumindest ich habe mich zu Fuß wohler gefühlt. Erstaunlicherweise begegneten wir auf der ganzen Tour oberhalb der Hütte keiner anderen Menschenseele und konnten auch am Brunegghorn unsere Gipfelpause in absoluter Einsamkeit genießen.
Durch den oberen Gletscherbruch gab es bei unserer Abfahrt Pulverschnee, danach war der Gletscher besonnt und weich und daher ebenfalls gut zu fahren, obschon die eher geringe Neigung nicht immer Schwünge zulässt. Im unteren Teil peilt man zwischen Spalten rechts und einem Gletschertor links die Rinne des westlichen Bruneggbachs an, die einen steil, aber geradezu elegant durch die Steilabbrüche oberhalb der Turtmannhütte leitet. Abgesehen von der Tragepassage über die Staumauer war es anschließend bis ca. 5 Minuten oberhalb des Straßenendes bei Vorder Sänntum fahrbar, wobei ob des weichen Schnees mehr Pflicht als Kür.
Wie alle Touren von der Turtmannhütte startet auch die aufs Brunegghorn zu Fuß durch die Steilrinne des Gässi. Danach folgt man den beiden Moränen bzw. den Tälchen dazwischen und versucht möglichst ohne große Zwischenabfahrten (kleine sind unvermeidlich) ca. bei Punkt 2941 den Brunegggletscher zu erreichen. Ab dort zieht sich der Anstieg über den flachen Gletscher ziemlich. Unterhalb der Felsen des Schöllihorns erreicht man die erste (sichtbare) Spaltenzone. Diese konnten wir dank des gut eingeschneiten Gletschers direkt links unterhalb eines Felsporns umgehen und benötigten den im Tourenführer als Alternative vermerkten Bogen Richtung Bruneggjoch hierzu nicht.
Der anschließende Steilhang war ebenfalls bestens eingeschneit, so dass wir diesen links neben dem Gletscherbruch problemlos passieren konnten. Aktuell kann der Gipfel mit Ski erreicht werden: Die Spur ist sehr gut angelegt, der Aufstieg durch die Flanke aber durchaus steil und exponiert, weil man oberhalb der Felsbänder quert. Zumindest ich habe mich zu Fuß wohler gefühlt. Erstaunlicherweise begegneten wir auf der ganzen Tour oberhalb der Hütte keiner anderen Menschenseele und konnten auch am Brunegghorn unsere Gipfelpause in absoluter Einsamkeit genießen.
Durch den oberen Gletscherbruch gab es bei unserer Abfahrt Pulverschnee, danach war der Gletscher besonnt und weich und daher ebenfalls gut zu fahren, obschon die eher geringe Neigung nicht immer Schwünge zulässt. Im unteren Teil peilt man zwischen Spalten rechts und einem Gletschertor links die Rinne des westlichen Bruneggbachs an, die einen steil, aber geradezu elegant durch die Steilabbrüche oberhalb der Turtmannhütte leitet. Abgesehen von der Tragepassage über die Staumauer war es anschließend bis ca. 5 Minuten oberhalb des Straßenendes bei Vorder Sänntum fahrbar, wobei ob des weichen Schnees mehr Pflicht als Kür.
Tourengänger:
simba

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