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Marienstein-ein kaum bekannter Ort in Oberbayern zwischen zwei Tourismuszentren


Published by trainman , 25 April 2016, 19h29.

Region: World » Germany » Alpen » Bayrische Voralpen
Date of the hike:21 April 2016
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 3:00
Height gain: 200 m 656 ft.
Height loss: 180 m 590 ft.
Route:Reichersbeuren-Platten-Marienstein-Margarethenhof-Finsterwald-Gmund(16km)
Access to start point:Zug(BOB) nach Reichersbeuren
Access to end point:Zug(BOB) nach Gmund am Tegernsee
Accommodation:Hotels und Gasthöfe in Gmund und Umgebung
Maps:Kompass, Tegernseer Tal

Die bayerischen Voralpen sind bekanntlich sehr beliebte Urlaubsziele und dementsprechend  stark touristisch geprägt.Umso erstaunlicher, dass es hier immer noch Orte gibt, die trotz harmonischer Umgebung kaum bekannt sind.Marienstein ist so ein Fall. In der üblichen Fremdenverkehrswerbung habe ich diesen Namen bisher nicht gesehen, obwohl dieses Dorf sogar an der bekannten Fahrradroute Bodensee-Königsee liegt.
Start am Bahnhof Reichersbeuren zunächst in den Ort hinein auf die Kirche zu und hinter ihr ein Stück aufwärts am Friedhof vorbei(schöner Blick auf Reichersbeuren). Man überwindet die Schnellstraße mit Hilfe einer Unterführung, dann geht es an einem Sägewerk vorbei Richtung Süden auf die bewaldeten Hügel zu. Am Sägewerk erscheint zum ersten Mal ein Hinweis auf Marienstein-ein alter hölzerner Wegweiser in Oberschenkelhöhe an einem Baum...
Die anfangs noch asphaltierte Piste führt ansteigend in den Wald hinein, ab hier ist der Weg nach Marienstein durch die gelben Wegweiser klar vorgegeben. Nachdem ich vorher die Landkarte studiert hatte und noch einen "Gipfel" mitnehmen wollte, habe ich eine Abzweigung nach rechts gewählt, wo es recht steil nach oben ging. Man erreicht einen Geländehöhepunkt, genannt "Platten". Die Aussicht auf die etwas höheren Waldbuckel im Süden(z.B.Rechelkopf) ist ganz nett, nach Norden ist die Sicht durch Wald völlig versperrt. Dann wieder abwärts auf den beschilderten Weg nach Marienstein. An diesem etwas seltsamen Ort wurde früher Zement und Kohle abgebaut, einige für diese Gegend untypische Gebäude dürften aus dieser Zeit stammen.
Der langgezogene Ort ist in sympathischer Form eingerahmt von kleinen Waldbuckeln, die nur ca.50-100m relative Höhe haben. Der Gesamteindruck hat hier eher Mittelgebirgscharakter, kaum zu glauben, dass man sich zwischen Bad Tölz und dem Tegernsee befindet.
Entlang der Hauptstraße bis zur Kirche habe ich kein Gasthaus gesehen. Bei der Kirche zweigt eine Straße ab Richtung Margarethenhof-Golfplatz. Es geht ordentlich aufwärts zu einer Hochfläche mit dem besagten riesigen Golfplatz . Die Aussicht da oben ist beeindruckend, es stellt sich dennoch die Frage, ob an jedem schönen Geländepunkt eine Golfinfrastruktur geschaffen werden muss. Ich bin nicht unbedingt ein Feind des Golfspiels, aber meiner Ansicht nach gibt es inzwischen zu viele Plätze....
Abstieg durch das Golfgelände nach Finsterwald und weiter hinunter zum Tegernsee. Am besonders schönen Uferweg entlang zum Bahnhof Gmund.
Fazit: Ein Stück wenig bekanntes ruhiges Oberbayern.
  

Hike partners: trainman


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